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Zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs)

  • Zivilgesellschaftliche Organisationen

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Zu den Zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs), die Studien und Veranstaltungen zum Thema Nanotechnologie durchführen, gehören unter anderem Verbraucher­organisationen, Umwelt­organi­sationen, Patienten­vertreter, Gewerk­schaften, Kirchen und verschiedene gemein­nützige Insti­tu­tionen.

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BEUC - The European Consumers Organisation

BEUC ist der Dachverband der europäischen Verbraucherorganisationen. Seit 2007 beschäftigt sich BEUC mit Nanotechnologien. Der Fokus der Arbeit liegt auf Lebensmitteln (Functional Food), Kosmetik und Haushaltsprodukten. Ziel der Arbeit ist, Konsumenten einen sicheren Umgang mit den neuen Produkten zu ermöglichen.  Zu den Forderungen von BEUC gehört insbesondere die Kennzeichnung von Produkten, bei denen Nanotechnologien oder Nanomaterialien eingesetzt wurden. BEUC äußerte sich außerdem zu Fragen der Gesetzgebung im Lebensmittelbereich. 

Im Juni 2009 hat die BEUC zusammen mit ANEC ein gemeinsames Positionspapier zu Nanotechnologien veröffentlicht.

Link zum Positionspapier BEUC/ANEC: "Nanotechnology: Small is beautiful but is it safe?" (pdf, 300KB)

In einem Interview mit EurAktiv im Jahre 2010 rief BEUC die Lebensmittelindustrie auf, transparenter mit der Nutzung von Nanotechnologien in Lebensmitteln umzugehen. Dabei wurde angemerkt, dass die Lebensmittelindustrie die Nutzung, Erforschung und Intensivierung von Nanotechnologien oftmals kategorisch verneine.

Im August 2012 veröffentlichte BEUC das Positionspapier "Nano-materials in cosmetic products: definition needs to effectively protect consumers"

Link zum Positionspapier (.pdf, 151KB)

Im März 2014 fand eine Abstimmung des Europäischen Parlaments zu Nanomaterialien in Lebensmitteln statt. Die europäische Verbraucherorganisation äußerte sich hierzu in einer Pressemitteilung.

Link zur Pressemitteilung

 

Link zu den Nanotechnologie-Seiten von BEUC

Link zur BEUC

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BG BAU

Die BG BAU ist die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

Auf der Webseite der gesetzlichen Unfallversicherung für die Bauwirtschaft kann eine Liste heruntergeladen werden, die Bau- und Reinigungsprodukte benennt, die Nanopartikel enthalten.

Die Tabelle ist nach Produktname, Anwendung, Hersteller und ausführenden Bemerkungen differenziert. Es wird ebenfalls unterschieden, ob tatsächlich Nanopartikel enthalten sind, nur damit geworben wird oder fest in einer Matrix eingebundene Nanopartikel Bestandteil des Produktes sind. Ebenfalls in die Liste integriert sind allgemeine, für den Arbeitsschutz relevante Informationen für einen sicheren Umgang mit Nanotechnologien. Die Liste wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert.

Darüber hinaus wird auf der Website in übersichtlicher Weise auf Nanotechnologien eingegangen, eine Sammlung mit interessanten Links zum Thema vorgestellt und die Möglichkeit bereitgestellt, auf neue "Nano-Produkte" hinzuweisen.

Link zur Liste mit Nano-Produkten (.pdf, 103KB)

Außerdem bietet das Nano-Portal „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ein interaktives Online-Tool zum Arbeitsplatz "Bau" an.

Link zur BG BAU-Seite

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BG Chemie

Die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie ist gesetzlicher Unfallversicherungsträger für Chemie- und chemieverwandte Unternehmen und hat ihren Sitz in Heidelberg. Hiermit ist sie bei über 134.000 Mitgliedsbetrieben dafür zuständig, Arbeits- und Wegeunfällen vorzubeugen und Betroffene solcher Unfälle medizinisch zur Seite zu stehen, Entschädigungen zu leisten sowie die berufliche Rehabilitation in die Wege zu leiten.

Im Haus der BG Chemie fand eine erste nationale Beratung zum Thema „Explosionsschutz im Umgang mit Nanopartikeln“ statt, um den aktuellen Erkenntnisstand zu prüfen und neue Forschungsfelder festzulegen. Handlungsbedarf bestehe vor allem bei der Validierung/Normierung neuer Prüfapparaturen, bei der Erklärung von Abweichungen durch systematische Prüfpläne,  bei der Erweiterung von Stoffdatenbanken sowie bei der Einbeziehung von Herstellern und der Kommunikation von Untersuchungsergebnissen. Die Ergebnisse der Beratung stehen in ausführlicher Form in einem White Paper (verfasst von Dr. B. Dybra) nach einer kurzen Registrierung auf der verlinkten Seite kostenlos zur Einsicht zur Verfügung.

Link zur Downloadmöglichkeit des White Paper „Nanostäube und Explosionsschutz“

Im April 2016 publizierte die BG RCI einen Artikel im BG RCI.magazin mit dem Titel "Nanomaterialien in der Gefährdungsbeurteilung – Wohin geht die Reise?"

Link zum Artikel (.pdf, 1.09MB)

Außerdem bietet das Nano-Portal „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ein interaktives Online-Tool zum Arbeitsplatz "Labor" an.

Link zu weiteren Informationen auf der Webseite der BG Chemie

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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) ist die deutsche Gruppe der internationalen Umweltorganisation "Friends of the Earth". Auf einer BUND-Tagung in der Evangelischen Akademie in Iserlohn im Mai 2006 erstellte die deutsche Umweltorganisation ein Memorandum zum verantwortungsvollen Umgang mit der Entwicklung und Anwendung von Nanotechnologien.

Ein umfangreiches Positionspapier (März 2007, Aktualisierung März 2009) unter dem Titel "Für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Nanotechnologie" ist hier zu finden.

In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem NABU e.V. und dem DNR e.V. (Juni 2008) bemängelt der BUND die fehlende wissenschaftliche Absicherung der in Aussicht gestellten Umweltentlastungseffekte durch nanotechnologische Verfahren. 

Der BUND veröffentlichte darüber hinaus verschiedene Studien und Dokumentationen. Hervorzuheben ist die Studie zu den Anwendungen im Lebensmittelbereich, die sich von der englischen Ausgabe unterscheidet.

Ende 2009 erschien eine Untersuchung zum Thema Nanosilber in verbrauchernahen Produkten.

Der BUND hat im November 2010 eine kritische Betrachtung zu Chancen und Risiken der Nanotechnologien zur Lösung von Umweltproblemen herausgegeben. Hierbei werden verschiedene Umweltbereiche wie Wasser, Energie, Abfall und Konsum hinsichtlich verschiedenster Aspekte analysiert.

Link zur deutschen Zusammenfassung "Löst Nanotechnologie unsere Umweltprobleme? Eine kritische Betrachtung der Chancen und Risiken" (.pdf, 856KB)

Auf den Webseiten des BUND sind umfangreiche Informationen zum Thema Nanotechnologien in sehr übersichtlicher Form dargestellt. Neben allgemeinen Informationen zu Nanotechnologien, zur Definition, zu ethischen Fragen und der politischen Debatte, wird auf unterschiedliche Nanomaterialien ausführlich eingegangen. Hier eine Auflistung einiger Publikationen zu Nanotechnologien:

Link zur Untersuchung "Nano-Silber - der Glanz täuscht" (.pdf, 569KB), Oktober 2009

Link zur Informationsbroschüre "Nanotechnologie - wo sie eingesetzt wird und was das mit deinem Leben zu tun hat " (.pdf, 6,97MB), April 2012

Link zur Informationsbroschüre "Nanos überall - Nanotechnologie im Alltag" (.pdf, 1.06MB), Mai 2016

Link zu "Nanomedizin - Revolution oder Risiko?" (.pdf, 1.35MB), März 2015

Dem BUND nach sollte auf die Verwendung von Nanomaterialien in Alltagsprodukten verzichtet werden, solange die Sicherheit nicht hinreichend gewährleistet werden kann. In einer Pressemeldung vom November 2016 zeigt der BUND Unternehmen auf, die vorerst auf die Verwendung von Nanomaterialien verzichten und Produkte zurückziehen.

Link zur Pressemeldung

Im Dezember 2016 kam die Pressemeldung mit dem Titel "Sind Nanomaterialien sicher? Der BUND ist noch nicht überzeugt" heraus. Laut dem BUND sollten Nanomaterialien mit unzureichender Datenlage nicht zulässig für den weit verbreiteten Einsatz sein.

Link zur Pressemeldung

 

Link zur Nanotechnologieseite vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)

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European Environmental Bureau (EEB)

Das Europäische Umweltbüro wurde 1974 in Brüssel gegründet. Als ein Dachverband von über 140 (Nicht-Regierungs-)Umweltorganisationen aus 31 Europäischen Ländern setzt sich das EEB für eine Vernetzung von Wissen rund um umweltpolitische Neuerungen in Europa ein und dient den Mitgliedern als Schnittstelle zum Europarat, zur Europäischen Kommission, zur UNO und zur OECD. Hauptziel ist es, die Öffentlichkeit für umweltrelevante Themen zu sensibilisieren und damit Unterstützung im Prozess der nachhaltigen Entwicklung zu gewinnen. Das Büro in Brüssel koordiniert hierfür die Arbeit von 17 spezifischen Arbeitsgruppen und pflegt Verbindungen sowohl zu den Europäischen Institutionen als auch zu anderen Interessensgruppen und Verbraucherverbänden.

Link zur Nanotechnologie-Seite des EEB (englisch)

Das EEB hat eine Reihe von Veröffentlichungen zum Thema Nanotechnologien herausgegeben, die sich mit Themen wie Herausforderungen und Möglichkeiten, Gesundheit, Gesetzeslage und Nachhaltigkeit befassen.

Link zu weiteren Dokumenten aus der Bibliothek der EEB zu Nanotechnologien

 

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ETC Group

Die ETC-Gruppe mit Niederlassungen in den USA und Kanada ist eine der aktiven internationalen NGO-Akteure, die verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Nanotechnologien herausgegeben haben. Kernthemen sind Anwendungen im Lebensmittelbereich, Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Menschen. Die ETC-Gruppe wiederholte mehrfach Moratoriumsforderungen und veranstaltete einen Internet-Wettbewerb zu Gefahrensymbolen in Zusammenhang mit Nanomaterialien. 

Link zum Bericht "Nanotech Rx - Medical applications of Nano-scale technologies: What impact on marginalized communities?" (.pdf, 1,0 MB), 2006 

Link zum Bericht "The big Downturn? Nanogeopolitics" (.pdf, 6,51 MB), 2010

 

Link zur Nanotechnologie-Seite der ETC Group

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Environmental Working Group, USA (EWG)

Die EWG ist eine US-Amerikanische Non-Profit-Umweltorganisation mit Sitz in Washington. Ihr Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung und Gesundheit von Verbrauchern zu schützen.

Im Juli 2009 hat die Umweltorganisation ausführliche Forschungsergebnisse zu Sonnencrèmes mit nanoskaligem Zinkoxid und Titaniumdioxid-Partikeln veröffentlicht.  Darin enthalten ist auch eine ausführliche Literaturübersicht. Das Ergebnis der Untersuchungen ist positiv ausgefallen. Die Environmental Working Group betont in Ihrem Bericht den Nutzen dieser speziellen Nanopartikel zur Abwehr von UV-Strahlen und zum Schutz vor Hautkrebs.

Auf der Website (englisch) der EWG steht der Bericht zur Verfügung. Die Ergebnisse werden sehr anschaulich und auch für Laien gut verständlich dargestellt.

Link zur Übersichtsseite des Berichts

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CIEL - Center for International Environmental Law

Das CIEL ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die 1989 in den USA gegründet wurde. Das Ziel der Organisation ist, die internationale Umwelt-Gesetzgebung zu stärken, um dadurch  die Umwelt zu schützen.

Im Mai 2009 veröffentlichte das CIEL ein Diskussionspapier, in dem Nanomaterialien als Thema von globaler Bedeutung eingestuft werden. In dem Papier wird darauf hingewiesen, dass eine große Wissenslücke bezüglich dem Verständnis von Wirkungsmechanismen zwischen Nanomaterialien und Menschen bzw. Umwelt existiert. CIEL beschreibt die Notwendigkeiten global abgestimmter Rahmenbedingungen für den Umgang mit Nanotechnologien, die transparent, partizipativ, vorbeugend, adaptiv und flexibel im Umgang mit neuen Risiken gestalten sein sollten.

Link zum Discussion Draft (.pdf, 168KB)

CIEL hat im Februar 2012 einen Bericht mit dem Titel "Just out of REACH. How REACH is Failing to Regulate Nanomaterials and How it Can be Fixed" herausgegeben. In dem Bericht kommt CIEL zu dem Ergebnis, dass die Chemikalienregulierung (REACH) der Europäischen Union nicht in der Lage ist, Nanomaterialien zu identifizieren und zu regulieren.

Link zum Bericht (.pdf, 2.42MB)

Im Januar 2015 kam das Factsheet "Nanotechnology Regulation and the OECD" heraus.

Link zur Webseite von CIEL mit Zugang zum Factsheet

Im Oktober 2015 veröffentlicht CIEL ein gemeinsames Positionspapier zur Revision vom REACH-Annex für Nanomaterialien.

Link zum Positionspapier (.pdf, 1.34MB)

Im Dezember 2016 wurde ein Factsheet mit dem Titel "Risk Assessment of Nanomaterials in a Regulatory Context" veröffentlicht.

 

Link zur Nanotechnologieseite von CIEL

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Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte mit ihrer Arbeit auf dem Feld der Nanotechnologie einen Beitrag zur Information der Öffentlichkeit und zur gesellschaftlichen Meinungsbildung über die Bedeutung und Auswirkungen der Nanotechnologie für den Standort Deutschland leisten.

In der Studie "Nanomedizin - Chancen und Risiken" werden verschiedene Anwendungsbereiche, wie z.B. Nano-Transport-Systeme für Krebstherapien oder für den gezielten Einsatz von Wirk­sub­stan­zen, Implantat­techno­logien, die Möglich­keiten der Nano-Diagnostik, der Nano-Filtration, von Oberflächenbeschichtungen und technischen Implan­taten, vorgestellt. Für jeden Anwendungs­bereich werden die Chancen und wirtschaftlichen Potenziale, die Risikofelder sowie ethische Fragen und soziale Konsequenzen diskutiert.  

Link zur Studie "Nanomedizin - Chancen und Risiken" (.pdf, 1.07MB)

Link zur Friedrich-Ebert-Stiftung

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Friends of the Earth

Friends of the Earth ist ein international agierender NGO-Akteur, der verschiedene Publikationen zu Nanotechnologien veröffentlicht hat. Hierzu zählen die Themenbereiche Kosmetik, Lebensmittel und die Auswirkungen von Silberprodukten auf Umwelt und Gesundheit. Friends of the Earth bezieht in den Dokumenten Stellung zum Regulierungsbedarf und stellt Forderungen nach einem Moratorium für den Einsatz von Nanomaterialien im verbrauchernahen Bereich, solange noch Wissenslücken zu schließen sind.

Eine Aufzählung der Berichte von FoE zu Nanotechnologien:

Link zur Nanotechnologieseite von Friends of the Earth

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Greenpeace

Greenpeace UK steht in seiner 2004 veröffentlichten Studie: "Nanotechnology, Artificial Intellicence and Robotics: A technical, political and institutional map of emerging technologies" der Nanotechnologie nicht durchgängig kritisch gegenüber. Im Gegensatz zu vorherigen Technik-Debatten werden für die Nanotechnologie ausdrücklich positive Potenziale, z.B. der Energiegewinnung, Ressourceneffizienz und der Energiespeicherung hervorgehoben.
Im Mai 2006 hat sich Greenpeace der Petition Amerikanischer Umweltverbände an die FDA angeschlossen. Greenpeace UK ist außerdem Mitinitiator der "Nanojuries", der Englischen Bürgerkonferenzen zu Nanotechnologien.
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International Center for Technology Assessment (ICTA)

Das ICTA erstellt Analysen über technologische Einflüsse auf die Gesellschaft.  Demnach habe die neuere Geschichte gezeigt, dass technologische Errungenschaften die mächtigsten und oft auch destruktivsten Akteure des sozialen Wandels seien.   

Das ICTA hat im Mai 2006 gemeinsam mit Friends of the Earth, Greenpeace, ETC-Group, CPA, und noch drei weiteren NGO-Gruppen, eine Petition an die Amerikanische FDA abgegeben, mit dem Aufruf, den Einsatz von künstlich hergestellten Nanomaterialien generell zu regulieren und speziell den Einsatz in Kosmetika zu überwachen.
Diese Petition ist zeitlich in Folge der Moratoriumsaufrufe der ETC-Group und von Friends of the Earth zu betrachten und war die erste abgestimmte, offizielle, politische Initiative verschiedener US-NGO´s an eine Regierungsstelle.

Neben Studien und Broschüren finden sich zahlreiche Abschlussdokumente von Konferenzen, Prinzipienpapiere und Stellungnahmen des ICTA und ihrer Partner auf der Website unter Publications.

Link zur Nanotechnologieseite des ICTA

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IPEN - The International POPs Elimination Network

Das internationale POPs (persistent organic pollutants) Elimination Network ist ein weltweites Netzwerk von über 700 Nicht-Regierungsorganisationen, mit dem Ziel, eine Gift-freie Zukunft zu gestalten. Die Organisation fordert sichere Herstellung, Verarbeitung und Gebrauch von Chemikalien mit der Absicht, jegliche Kontamination von Umwelt und Mensch mit toxischen Materialien zu verhindern.

 

Auf dem Gebiet der Nanotechnologien und Nanomaterialien hat die IPEN eine "nano-working group" etabliert, die weltweit Aktionen und Aktivitäten auf diesem Gebiet koordiniert. Neben der Stellungnahme zur International Conference on Chemical Management (ICCM2) in Genf (Mai 2009), steht auf der Nanotechnologie-Seite des IPEN ein Positionspapier zum Thema Nanotechnologien und Umwelt zum Download zur Verfügung. In diesem Papier werden anhand verschiedener Beispiele die Potentiale von Nanotechnologien auf dem Gebiet der Umwelttechnologien aufgezeigt und kritisch hinterfragt.

Link zum Positionspapier (.pdf, 130KB)

Im September 2013 hat das IPEN einen Bericht mit dem Titel "Social and environmental implications of nanotechnology developement in asia-pacific" veröffentlicht. Es wird auf die einzelnen Länder und ihren Nanotechnologie-Stand sowie Gesundheits- und Umweltrisiken eingegangen.

Link zum Bericht (.pdf, 4.08MB)

Link zu IPEN

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IÖW Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, das gesellschaftliche und technologische Entwicklungen - Nanotechnologien unter anderem - aus einer Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet.

Zwischen 2009 und 2011 beschäftigte sich das IÖW mit dem Zusammenwachsen von Nanotechnologien, Gentechnik, Informations- und Kommunikationstechnik und Kognitionswissenschaften bzw. mit den gesellschaftlichen Folgen dieses als "Converging Technologies" bezeichneten Prozesses. Das Projekt "Converging Technologies - Sozial-ökologische Gestaltungsmöglichkeiten von Innovationen" (CONTEC) endete im Dezember 2011.

Im März 2009 veröffentlichte das IÖW einen Bericht mit dem Titel: Umweltschutz, Umwelttechnik und Marktpotenziale – Chancen der Nanotechnologie für NRW.

Link zum Bericht (.pdf, 8.91MB)

Bereits 2008 zeigte das IÖW in seiner Publikation "A suggested Three-tiered approach to assessing the implications of nanotechnology and influencing its development" das Potential der Nanotechnologien auf dem Feld der Öko-Effizienz und anderer Umweltziele. In dem Projekt wird aus der Sicht des Wissenschaftlers, Ingenieurs und Wissenschaftspolitikers darauf hingewiesen, was zu unternehmen sei, um eine positive Entwicklung der Technologie sicher zu stellen.

Das EU-Projekt "NANOPLAT - Development of a  Platform for Deliberative Processes on Nanotechnology in the European Consumer Market" (2008-2009) wurde ebenso von dem IÖW unterstützt.

Link zur Themenseite Innovation und Technologien des IÖW

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Kooperationsstelle Hamburg IFE GmbH

Die Kooperationsstelle Hamburg unterstützt den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern über ihr Projekt "NanoCap".
Das internationale Projekt "NanoCap" befasst sich mit den möglichen Risken der Nanotechnologien. Die Kooperationsstelle Hamburg bearbeitet darin die Risiken der Anwendung nanotechnologischer Verfahren am Arbeitsplatz mit der Aufarbeitung des Wissensstandes und der Verbreitung von Informationen an die Arbeitnehmer. Das Projekt läuft seit September 2006 und findet seinen Abschluss im August 2009. Koordinator ist das Institut IVAM der Universität Amsterdam.  

Link zum Institut IVAM

Link zum Abschlussbericht des Projektes

Link zur Seite der Kooperationsstelle Hamburg e.V.

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Öko-Institut e.V.

Das Öko-Institut ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung, die zu umweltrelevanten Fragestellungen wissenschaftliche Expertise und Methodenkenntnisse anbietet. Die Öko-Institute beschäftigen über 120 MitarbeiterInnen, darunter 80 WissenschaftlerInnen, an den drei Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin.

Im Dezember 2016 wurde ein Factsheet mit dem Titel "Risk Assessment of Nanomaterials in a Regulatory Context" veröffentlicht.

Link zum Factsheet (.pdf, 586KB)

Im Januar 2015 war das Öko-Institute e.V. erneut an einer Veröffentlichung eines Factsheets zusammen mit anderen Akteuren wie dem CIEL und Ecos beteiligt. Der Titel lautet "Toxicity of engineered Nanomaterials".

Link zum Factsheet (.pdf, 699KB)

In einer Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes soll gezeigt werden, wie viel Energie durch die Verwendung von Stromerzeugung durch Solartechnik oder Wärmedämmung gespart werden kann. In folgender Kurzbroschüre vom März 2014 wurden die Ergebnisse der Untersuchungen zusammengefasst.

Link zur Kurzbroschüre „Nanotechnik: Ressourcenschonung oder Rebound-Effekt?“ (.pdf, 795KB)

Im November 2011 publizierte das Öko-Institut ein Bericht "Analyse und strategisches Management der Nachhaltigkeitspotenziale von Nanoprodukten", dieser dient als NachhaltigkeitsCheck von Nanoprodukten.

Link zum Bericht (.pdf, 629KB)

2010 veröffentlichte das Öko-Institut eine "Rechtliche Machbarkeitsstudie zu einem Nanoproduktregister", in welcher Sie zum Ergebnis kommt, dass ein Register zu nanotechnologischen Produkten in Deutschland durchaus realisierbar wäre.

Link zum Download der Studie (.pdf, 355,65 KB)

Die Studie von 2008 zum Thema "Nanotechnologien in Lebensmitteln" wurde im Auftrag der TA-Swiss erstellt. Grundlage der Studie bildete ein 2008 durchgeführtes Experten-Delphi.

Link zur Lebensmittel-Studie "Es ist angerichtet" (.pdf, 4.36MB)

Weitere Veröffentlichungen des Öko-Insititut e.V. zum Thema Nanotechnologien:

Link zum Dialogprojekt "CONANO – Ein stakeholderübergreifendes Bewertungsprofil vergleichender Nutzen-Risiko-Analysen von abbaubaren und nicht abbaubaren Nano-Delivery-Produkten sowie konventionellen Mikro-Delivery-Produkten".

Link zur Broschüre „Nano-Maßstäbe. Innovation mit Verantwortung. Wege für den nachhaltigen Umgang mit einer Zukunftstechnologie" (.pdf, 731KB)

Link zum Positionspapier des Öko-Instituts zum Thema Nanotechnologien

Link zum Öko-Institut e.V.

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Verbraucherzentrale Bundesverband

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat neben ihrem Positionspapier zur Nanotechnologie 2008 eine qualitative Studie "Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen"  veröffentlicht. Der vzbv führte außerdem eine Konferenzserie zu Nanotechnologien durch und beteiligt sich intensiv am gesellschaftlichen Dialog. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wurde eine leicht verständliche Broschüre "Im Reich des Winzigen" aufgelegt, die kostenlos im Internet zum Download verfügbar ist.

Im Oktober 2009 veröffentlichte der vzbv ein neues Posititionspapier zum Thema Nanotechnologien.

Link zum Positionspapier: "Nanotechnologien - Neue Herausforderungen für den Verbraucherschutz" (.pdf, 1MB)

Link zum Download Studie "Was Verbraucher wissen wollen" (.pdf 364 KB)

Link zum Download der Broschüre "Im Reich des Winzigen" (.pdf, 412 KB)

Link zur Verbraucherzentrale Bundesverband

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Verbraucherinitiative e.V.

Die Verbraucherinitiative e.V. setzt sich kritisch mit dem Einsatz von Nanotechnologien auseinander und informiert Verbraucher auf www.Verbraucher.org über Nanomaterialien im Alltag und den damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Über den Begriff „Nanotechnologien“ finden Sie mithilfe der Suchfunktion Stellungnahmen und Informationen der Verbraucherinitiative zu Entwicklungen auf dem Nanotechnologiemarkt und im Regulierungsprozess. Darüber hinaus sind über den Onlineshop der Verbraucherinitiative www.Verbraucher.com Themenhefte wie zum Beispiel „Nanotechnologien im Alltag“ erhältlich.

Link zum Verein Verbraucherinitiative e.V.

Link zur Bestellung des Themenheftes „Nanotechnologien im Alltag“

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Which?

Which? ist eine britische Verbraucherorganisation und fokussiert sich bei der Arbeit auf für Konsumenten relevante Themenbereiche, damit diese die richtige Kaufentscheidung treffen können. Dies geschieht durch die Untersuchung von Produkten und dem Bereitstellen von unabhängigen Informationen. Laut Which? ergaben Umfragen, dass 60 % der Konsumenten (UK) noch überhaupt nichts über Nanotechnologien gehört haben, obwohl es seitens der Regierung Projekte gibt, die sich mit der Aufklärung über Nanotechnologie beschäftigen.

Link zur Nanotechnology-Website von Which? (Englische Sprache)

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Women in Europe for a Common Future (WECF)

"Women in Europe for a Common Future" (WECF) ist ein internationales Netzwerk von mehr als 100 Frauen-, Umwelt- und Gesundheitsorganisationen, die in Projekten in über 40 Ländern eingebunden sind und sich für eine gesunde Umwelt einsetzen. Die im Jahr 1994 in den Niederlanden gegründete Organisation beschäftigt sich zunehmend mit dem Thema Nanotechnologien und hat hierzu im April 2012 ein Positionspapier mit dem Titel "Nano: The Great Unknown" veröffentlicht.

Die Organisation konstatiert im Positionspapier, dass weder die Wirtschaft noch die öffentlichen Behörden bisher eine ausreichende Führung und Bereitschaft gezeigt haben, mögliche toxische Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt zu bewältigen. Die WECF fordert die Anwendung des Vorsorgeprinzips sowie des Prinzips „no data, no market“ für alle Nanomaterialien und Produkte, die Nanomaterialien enthalten. Zudem fordert WECF  vollständige Informationen über mögliche Risiken von Nanopartikeln sowie das unverzügliche Zurverfügungstellen von Informationen über Produkte, die Nanomaterialien enthalten für die Öffentlichkeit.

Link zum Positionspapier "Nano - the great unknown" (.pdf, 206KB)

Außerdem startet das WECF 2012 ein Projekt mit dem Namen "Tracing Nano". Den Forderungen nach soll unteranderem eine Fokussierung auf die Wünsche und Forderungen der CSOs bezogen auf Nachweisbarkeit von Nanomaterialien und Nanoprodukten erfolgen.

Link zu weiteren Informationen zum Projekt

Im Jahr 2008 wurde ebenfalls ein Positionspapier zu dem Thema Nanotechnologien veröffentlicht. Hier fordert das WECF, dass die Öffentlickeit schnellstmöglich vollen Zugang zu allen relevanten Informationen über Nanopartikel in Konsumprodukten und deren potentiellen Risiken erhält.

Link zum Positionspapier "Nanotechnologie – Die unsichtbare Gefahr" (.pdf, 1.69MB)

Link zu WECF