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Öffentliche Wahrnehmung & Dialog

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Nationale Umfragen

  • Nationale Umfragen

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Die verschiedenen repräsentativen oder qualitativen Studien beleuchten die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger des Themenfelds Nanotechnologien und geben Hinweise darauf, was Verbrauchern wichtig ist, was sie bereits wissen und was sie wissen wollen. 

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Online Nutzerbefragung zum DGUV Nano-Portal

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet auf ihrem Nano-Portal seit einiger Zeit umfassende Informationen zum Thema „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien“. Eine Besonderheit des Portals sind die fünf Nanoramen: interaktive Tools, in denen man spielerisch nanohaltige Objekte entdeckt oder auch Fragen zu Sicherheitsmaßnahmen beantwortet und dabei Punkte sammelt. Zurzeit werden Nanoramen für die Anwendungsbereiche Bau, Kfz-Werkstatt, Labor, Produktion und Textil angeboten. Außerdem werden weiterführende Informationen, wie auch Links und Dokumente zur Verfügung gestellt. Das Ziel des Portals ist es, eine Sensibilisierung und Prävention auf potentielle Risikosituationen zu entwickeln. Die Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Aufsichtspersonen, Unternehmern und Mitarbeitenden. Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) führte im Januar 2017 eine Online-Befragung zu dem DGUV Nano-Portal durch, um zu erfahren wie Nutzerinnen und Nutzer in Kontakt zu Nanotechnologien stehen, wie sie dieses nutzen und vor allem wie es bei ihnen ankommt. Bislang wurde noch keine Stellungnahme hierzu veröffentlicht. 

Link zum Dokument: Evalution der Qualifizierungsplattform "Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien" (.pdf, 139KB)

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BfR-Studie NanoView: Repräsentative Umfrage zur Wahrnehmung von Nanotechnologien

Das Bundesinsitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlichte 2013 das Forschungsprojekt "Nanoview - Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung der Nanotechnologien und zielgruppenspezifische Risikokommunikationsstrategien". Hierin findet sich im ersten Teil ein umfassender Vergleich aller nationalen und internationalen Studien zur Chancen- und Risikowahrnehmung von Nanotechnologien. Im zweiten Teil schließt sich eine repräsentative Bevölkerungsbefragung an, die die sich an die Studienergebnisse der BfR-Studie von 2008 anlehnt. Es wird gezeigt, wie sich die Einstellungen in diesen Jahren verändert haben. Die Studie schließt ab mit zentralen Empfehlungen für die Kommunikation zu Nanotechnologien.

Link zur Studie Nanoview des BfR

Eine Übersicht zu Veröffentlichungen des BfR zur Risikowahrnehmung finden Sie hier

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BfR Medienanalyse

Ebenfalls 2013 veröffentlichte das Bundesinsitut für Risikobewertung eine Medienanalyse zur Darstellung von Chancen und Risiken von Nanotechnologien in Printmedien.

Die Studie analysiert den Zeitraum zwischen 2008-2012 und stellt einen deutlichen Rückgang in der Medienberichterstattung fest. Die größte Anzahl der Artikel nimmt dabei wissenschaftlichen Themen auf. Die Medienanalyse spiegelt damit den Befund der Studien zur öffentlichen Wahrnehmung, die zeigten, dass auch hier ein Rückgang des Wissens zu Nanotechnologien zu verzeichnen war.

Link zur Medienanalyse des BfR

Eine Übersicht zu Veröffentlichungen des BfR zur Risikowahrnehmung finden Sie hier

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Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Studie zur Wahrnehmung von Nanotechnologien in Online-Medien

Das Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlichte 2010 eine Studie zur Chancen- und Risikowahrnehmung von Nanotechnologien in verschiedenen Online-Medien. Unter dem Titel:

"Wahrnehmung der Nanotechnologie in internetgestützten Diskussionen.
Ergebnisse einer Onlinediskursanalyse zu Risiken und Chancen von Nanotechnologie und
Nanoprodukten" wurden verschiedene Internetforem, Chats und Webblogs analysiert.

Link zur BfR-Studie zur Risikowahrnehmung in Online-Medien

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Qualitative Interviewstudie: „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten - Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“, BAG 2012

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Bern, und der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Stuttgart und St. Gallen 100 qualitative Tiefeninterviews in Deutschland und der Schweiz durchgeführt und die Daten mit der Vorgängerstudie aus 2008 verglichen.

Die im April 2012 vorgestellte Studie kommt zu dem Schluss, dass das Wissen insbesondere zu den verschiedenen Anwendungsbereichen und zum Nutzen abnimmt. Die Befragten kannten im Durchschnitt 2 Anwendungsfelder weniger als noch 2008. Dagegen wird das Wissen über Risikofragen immer präziser. Dementsprechend steigt die Unsicherheit in der Bewertung. 40% der Befragten stellen fest, dass Nanotechnologien aus dem Blickfeld geraten sind und bilden ihre eigenen Hypothesen woran das liegen könnte: Ein Teil denkt, dass „Nano gar nicht funktioniert hat“ und deshalb nicht mehr damit geworben werde, der andere Teil vermutet, dass „Nano ein Forschungsthema“ sei und noch gar nicht auf dem Markt. Dabei würden fast zwei Drittel Nanoprodukte gerne ausprobieren.

Link zum Artikel auf der Webseite der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen

Link zur Studie „Nanotechnologien aus der Sicht von Konsumenten – Was Verbraucher wissen und was sie wissen wollen“ (.pdf, 2,15 MB)

Link zur deutschen Kurzfassung (.pdf, 372 KB)

Link zur englischen Kurzfassung (.pdf, 300 KB)

Link zum Nano-Portal des BAG

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Verbraucherportal Baden-Württemberg

Das Verbraucherportal Baden-Württemberg ist ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V.. Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. bringt als Kooperationspartner in speziellen Bereichen Fachwissen mit ein. Das Verbraucherportal enthält sowohl aktuelle Informationen als auch Grundlagenwissen über vielfältige Themen aus dem Verbraucherschutz, unter anderem auch zu Nanotechnologien.

Zum Thema "Nanotechnologie: Verbraucherwahrnehmung und verbraucherpolitische Handlungspotentiale" gibt es unter diesem Link weitere Informationen.

Im Dezember 2011 ist das Nanoportal Baden-Württemberg gestartet. Auf der Webseite finden Interessierte Bürger/innen Informationen zu Verbraucheraspekten im Umgang mit Nanotechnologien. Die Themenbereiche erstrecken sich von Grundlagen der Nanotechnologien, über Forschung bis hin zu beispielsweise medizinischen oder kosmetischen Anwendungen. Zudem bietet die Webseite Informationen über den Nano-Dialog Baden-Württemberg, Aktivitäten anderer bundes- und europaweiter Institutionen, ein Glossar oder auch häufig gestellte Fragen zu Nanotechnologien. Ebenso auf dem Portal abrufbar ist die Dokumentation der Verbraucherkonferenz Nano-Dialog Baden-Württemberg - Kleine Teilchen, große Fragen! sowie die Einführungsvorträge der Experten und zentrale Fragen und Empfehlungen der Teilnehmenden.

Link zum Nanoportal Baden-Württemberg

Link zur Webseite des Verbraucherportals Baden-Württemberg

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Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS): Projekt "Technikfolgenabschätzung zur Nanotechnologie"

Das Projekt "Technikfolgenabschätzung zur Nanotechnologie" des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) läuft bereits seit dem Jahr 2003. Das Projektteam beschäftigt sich gegenwärtig vor allem mit den beiden Themenbereichen 'Technologievorausschau' sowie 'Nanotechnologie & Öffentlichkeit'. Hier im Bereich der öffentlichen Wahrnehmung ist vor allem das zweite Themenfeld von Interesse. Im Mittelpunkt des zweiten Themenfeldes 'Nanotechnologie & Öffentlichkeit' steht die Analyse der öffentlichen Wahrnehmung von und Kommunikation über Nanotechnologie. Diese Projektgruppe des ITAS ist unter anderem an der Fördermaßnahme des BMBF NanoCare beteiligt, in dessen Rahmen sie für die Durchführung und Auswertung von Fokusgruppen-Diskussionen mit Laien, Experten und Multiplikatoren zum Wissen über und Informationsbedarf zu synthetischen Nanopartikeln verantwortlich sind.

Im Jahr 2007 wurden bereits zwei Fokusgruppen-Veranstaltungen zu Nanotechnologien durchgeführt.

Link zur Webseite des KIT mit Zugang zum Bericht "Unsichtbar und unendlich" - Bürgerperspektiven auf Nanopartikel

Link zu weiteren Publikationen des Projektteams

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Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. 2008 (vzbv) "Nanotechnologien: Was Verbraucher wissen wollen"

Die Universität Stuttgart führte 2008 einhundert qualitative Interviews mit Verbraucherinnen und Verbrauchern durch. Überraschendes Ergebnis: Obwohl 62% ihren eigenen Wissensstand als niedrig einstufen, kennen die Befragten im Durchschnitt bereits sieben bis acht Anwendungen. Medizin, Oberflächen­beschichtungen, Lebensmittel und der Automobilbereich sind die Spitzenreiter im Bekanntheitsgrad. 64% der Verbraucher bewerten Nanotechnologie-Produkte insgesamt positiv und über 70% würden Nano-Produkte ausprobieren. Skepsis zeigt sich vor allem bei Lebensmitteln und bei militärischen Anwendungen. Trotz der positiven Einstellung nennen 87% der Befragen von sich aus verschiedene Risikothemen. Sie erwarten von Verbaucherverbänden, Umweltorganisationen, Wissenschaft, Behörden und Industrie ein ausgewogenes Informationsangebot zu den Chancen und Risiken, das sowohl Überblickswissen wie auch Vertiefungswissen in verständlicher Form zur Verfügung stellt. Die Studie gibt Hinweise, wie ein solches Informationsangebot gestaltet werden sollte.

Link zur Studie (.pdf, 363 KB)

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Wahrnehmung der Nanotechnologien in der Bauwirtschaft: Eine Umfrage des Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. (RKW)

Im Rahmen der Hightech-Initiative der Bundesregierung hat das RKW Kompetenzzentrum im Jahr 2008 eine Umfrage zum Thema wirtschaftliche und technologische Potentiale der Nanotechnologien und deren Technologietransfer in der Praxis durchgeführt.

Folgende Zielstellungen standen hierbei im Mittelpunkt:

  • Untersuchung der Wahrnehmung der Baubranche zu Nanotechnologien
  • Sensibilisierung der Zielgruppe für das Thema Nanotechnologien
  • Erfassung von Interessenten zu Nanotechnologien

Es stellte sich heraus, dass von 60 Befragten aus der Baubranche 65 % den Begriff sowie die Anwendungsmöglichkeiten von Nanotechnologien kennen.

Link zur Umfrage des RKW (.pdf, 42,5 KB)

Link zur Homepage des RKW Kompetenzzentrums

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Verbraucherbefragung des BfR 2008 "Wahrnehmung der Nanotechnologie in der Bevölkerung"

In der 2008 durchgeführten quantitativen Umfrage (1000 Befragte) können  ca. 50% der Bürgerinnen und Bürger den Begriff "Nanotechnologien" erläutern und kennen hierzu einige Beispiele. Die anderen 50% können nichts oder zumindest nichts Konkretes dazu benennen.  66% der Befragten sehen überwiegend Chancen im Hinblick auf Nanotechnologien. Die Bewertung hängt dabei stark vom Anwendungsbereich ab: der Einsatz in Nahrungsmitteln erfährt generell eine deutliche Ablehnung, Oberflächenbeschichtungen werden eher als unkritisch betrachtet.  Die Nanotechnologien werden von der Mehrheit der Befragten als Chance für den Wirtschaftsstandort wahrgenommen. Nur 10% sehen hierbei eine geringe Bedeutung. Die Befragung wurde von Vierboom & Härlen sowie der Universität Bonn durchgeführt.

Link zur Pressemitteilung des BfR

Link zur Studie (.pdf, 2,5 MB)

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Experten-Delphi im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), 2009

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat 2006/2007 das Zentrum für Interdisziplinäre Risikoforschung und Nachhaltige Technikentwicklung (ZIRN) der Universität Stuttgart mit der Durchführung eines Delphi-Verfahrens zu Nanotechnologien beauftragt. 100 Expertinnen und Experten verschiedener Stakeholder-Gruppen wurden gebeten, potenzielle Risiken von nanotechnologischen Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, kosmetische Erzeugnisse, Oberflächenbeschichtungen und Textilien zu identifizieren und zu bewerten.

Neben der Beurteilung der Wachstumsprognosen für Nanotechnologien und den Bewertungen von Toxizität und Exposition gaben die Expertinnen und Experten Bewertungen von verbrauchernahen Anwendungsbeispielen ab und äußerten sich zu Fragen der Regulierung. Aufgrund der Ergebnisse des Experten-Delphis wurde eine Einzelfallprüfung von Nanomaterialien dringend empfohlen. Hierzu wurden 18 Prüfkriterien zur Einzelprüfung der Materialien ausgearbeitet.

Die Experten-Befragung gab klare Handlungsempfehlungen für eine gut koordinierte Risikoforschung und eine Intensivierung der Dialoge ab.

Link zum Umid-Bericht (.pdf, 898 KB)

Link zur BfR-Delphi-Studie zur Nanotechnologie (2009) (.pdf, 1,0 MB)