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Forschungsprojekte national

  • Nationale Forschungsprojekte

    Nationale Forschungsprojekte © sage78 | iStock

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung von nationalen Forschungsprojekten zur Sicherheitsforschung. Es handelt sich um eine Auflistung, die fortlaufend ergänzt wird. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. 

A-M

Brandstäube | Carbon Black | CarboSafe und CarboLifeCycle im Verbundprojekt Inno.CNT | CarboTox | DaNa (BMBF) | DENANA | ERA-Net SIINN | Fe-NANOSIT | INOS (BMBF) | ITAS

N-Z

Nano aber sicher | NanoBel | NanoBiC | NanoCare | NanoCOLT | NanoEmission | NanoExpo | NanoGEM | NanoKon | NanoMed | NanoNature (BMBF) | Nanopharm | NanoPurification | NanoSan | Nanosilberpartikel | NanoSuppe | NanoTrack | NanoUmwelt | NAPASAN | ProCycle | SolNanoTox | Tracer | UMSICHT

 

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Brand- und Explosionsgefahren bei der Handhabung von Nanostäuben (Laufzeit: bis Januar 2015)

Im Forschungsprojekt, welches von der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gefördert wurde, sollen technische Anlagen und Verfahren ermittelt und geprüft werden, in denen Nanostäube vorkommen. Hierbei soll nicht nur die Brand- und Explosionsgefahr, die durch Nanostäube entstehen kann, untersucht werden, sondern auch wesentliche Verhaltensunterschiede in Bezug auf Mikrostäube. Gleichzeitig werden im Rahmen des Forschungsprojekts die erforderlichen Voraussetzungen bezüglich des Brand- und Explosionsverhaltens bei der Herstellung von Nanostäuben erforscht und bei Bedarf Verbesserungsvorschläge gegeben. Zur Beurteilung des Verhaltens wurden vorrangig nanoskalige Stäube ausgewählt, die bei ihrer Herstellung als kritisch eingestuft sind.

Das Forschungsprojekt wurde von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung durchgeführt.

Link zur Projektbeschreibung

Link zum Download des Abschlussberichts (.pdf, 3.6MB)

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CarbonBlack (Laufzeit: 01.08.2010 - 31.12.2013)

Im Verbundprojekt CarbonBlack sollen unter Leitung des Forschungszentrums Borstel die toxikologischen Auswirkungen von Kohlenstoff-Nanopartikeln auf die Lunge und die Atemwege erforscht werden. Die Partikel kommen häufig in der Produktion von Autoreifen zum Einsatz. Der Industrieruß wird von der WHO als potenziell krebserregend eingestuft. Das Vorhaben ist in vier Teilprojekte aufgegliedert und wird über die Dauer von 3 Jahren vom BMBF mit 2,5 Millionen Euro gefördert. Neben dem Forschungszentrum Borstel sind das Karlsruher Institut für Technologie, das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, die Universität Lübeck und die Philipps-Universität Marburg an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Pressemitteilung der Philipps-Universität Marburg auf Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Link zur Pressemitteilung des Fraunhofer ITEM auf Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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CarboTox (Laufzeit: 01.09.2010 - 31.08.2013)

Carbon Nanotubes (CNT) sind winzig kleine Röhrchen aus Graphit, die durch besondere Eigenschaften wie Leichtigkeit, elektrische Leitfähigkeit oder hohe Festigkeit in einem breiten Anwendungsspektrum eingesetzt werden können. Voruntersuchungen legen nahe, dass bestimmte CNT asbestähnliche, krebserregende Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Im Projekt sollen Prüfverfahren entwickelt werden, die eine Aussage über das Gefahrenpotenzial der CNT ermöglichen und dieses frühzeitig erkennen lassen. Das Projekt wird vom Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin geleitet. Desweiteren sind das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und Bayer Material Science am Vorhaben beteiligt.

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Pressemitteilung des Fraunhofer ITEM auf Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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DaNa (BMBF) (Laufzeit: 01.08.2009 - 31.07.2013)

Das Projekt DaNa (Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien) bereitet mittels eines interdisziplinären Ansatzes Forschungsergebnisse zu Nanomaterialien und deren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt auf.

Auf der Webseite www.nanopartikel.info werden die Ergebnisse veröffentlicht und ausgebaut. Weiterhin sind unter anderem wissenschaftliche Ergebnisse von Projekten aus der Fördermaßnahme NanoCare, INOS und auch TRACER, begleitende Literaturauswertungen und Resultate von NanoCare und NanoNature des BMBF zu finden. Die Webseite ist übersichtlich gestaltet und umfasst neben Informationen zu Projekten, News und Dialogen auch einen Bereich, der konkrete Erkenntnisse zu Nanotechnologien verständlich  aufzeigt.  Es besteht die Möglichkeit, sich über das Materialmenü direkt über die einzelnen Stoffe zu informieren oder über das Grundlagenmenü Themen wie Verhalten, Risiko oder Exposition, aufzurufen.

Link zu weiteren Projektinformationen auf nanopartikel.info

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DENANA (Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2017)

Das Forschungsprojekt DENANA wurde im Jahr 2014 ins Leben gerufen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des Projekts ist es, Kriterien zur Herstellung von nachhaltigen Nanomaterialien zu erstellen. Dafür werden häufig verwendete Nanomaterialien,wie Nanopartikel aus Siliziumdioxid, Cerdioxid und Silber, die unter anderem in Schmierstoffen, Abgaskatalysatoren, Medizinprodukten und Poliermitteln eingesetzt werden, bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt untersucht. Hierbei werden nicht nur Versuche im Labor für das Design von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) durchgeführt sondern auch realitätsnahe Langzeitversuche um mögliche Umwelteinflüsse zu identifizieren. Durch die Laborversuche sollen die Auswirkungen von ENPs bezüglich ihrer Toxizität unter anderem auf Zellsysteme untersucht werden. Aus den Langzeitversuchen sollen mögliche Frühwarnindikatoren für das Langzeit-Gefährdungspotential abgeleitet werden. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit bis 2017 und wird vom Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen koordiniert.

Link zur Projektbeschreibung DENANA auf der Homepage der Universität Bremen

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Fe-NANOSIT (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.10.2013)

Das Projekt Fe-NANOSIT erforscht Möglichkeiten reaktive Nanopartikel für die Grund- und Abwasserreinigung einzusetzen. Neben einer toxikologischen Risikobewertung soll die Reinigungstechnologie vor allem kostengünstig, ressourcenschonend und einfach zu handhaben sein. Die Projektleitung liegt beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Pressemitteilung des UFZ

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CarboSafe (2008-2012) und CarboLifeCycle (2010-2013) im Verbundprojekt Inno.CNT (BMBF)

Die Innovationsallianz Carbon Nanotubes (Inno.CNT) ist ein Forschungsverbund, an dem rund 90 Partner aus Industrie und Wissenschaft in 24 interdisziplinären Forschungsprojekten beteiligt sind. Ziel der Initiative ist es, Innovationen im Bereich Werkstofftechnologie mit Fokus auf Kohlenstoffnanoröhren voranzutreiben und am Markt zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen Projekte rund um die Themenbereiche Energie und Umwelt, Mobilität, Leichtbau und Gesundheit, Sicherheit und Elektronik.

Der Schwerpunkt Sicherheit wird hierbei in den Projekten CarboSafe und CarboLifeCycle verankert. Bei CarboSafe wird das ökotoxikologische Potenzial der CNT untersucht, während bei CarboLifeCycle der gesamte Zyklus der Existenz von CNT erforscht wird. Auf der Website finden sich weitere Informationen und Vorträge

Link zu CarboSafe

Link zu CarboLifeCycle

Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist  Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Link zum Downloadbereich der Inno.CNT mit Ergebnissen und Datenblättern zu den Projekten

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INOS (Laufzeit: 01.01.2006 - 30.04.2009)

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt INOS (Identification and Assessment of Engineered Nanoparticles) diente zur Entwicklung passender Methoden zur Bewertung des Gefährdungspotentials von technischen Nanopartikeln. Im Fokus stehen vor allem keramische und metallische Partikel wie Diamant, Wolframcarbid, Titandioxid, Titancarbonitrid, Cobalt, Platin, Keramik-Metall-Mischungen, Carbon Black sowie Kohlenstoff–Nanoröhrchen (CNT).

 

 
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ITAS-Projekt "Nanotechnologie und Gesundheit – Technische Optionen, Risikobewertung und Vorsorgestrategien" (Laufzeit: 2006-2009)

Das Projekt vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) wurde von der  Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. gefördert. Im Rahmen des Projektes "NanoHealth" sollen zwei Technikfelder an der Schnittstelle von Nanotechnologie und Gesundheit einer detaillierteren Untersuchung unterzogen werden: Synthetische Nanopartikel sowie Neuronale Implantate als Beispieltechniken für "Converging Technologies".

Link zu weiteren Projektinformationen auf der ITAS-Webseite

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NADINE (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.12.2013)

Unter Leitung der CONDIAS GmbH versuchen die Projektpartner nanomodifizierte Diamantelektroden zu entwickeln. Die Forscher erhoffen sich dadurch eine strukturelle Verbesserung der Gesundheits- und Umweltbedingungen der Menschen. Zudem sollen die Diamantelektroden dazu beitragen, die Abwasseraufbereitung zu optimieren.

Link zur Homepage der Condias GmbH

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

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Nano aber sicher: Sicherer Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz in Mittel- und Kleinbetrieben der Metallbranche

Das Projekt „Nano aber sicher“ zielt darauf ab, handlungsorientierte Empfehlungen für mittelständische und kleine Unternehmen der Metallbranche zu erarbeiten. Aufgrund dessen, dass bisher nur eingeschränktes Wissen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Nanopartikeln auf die menschliche Gesundheit existiert, sollen diese Empfehlungen den Arbeitsschutz der kleinen und mittelständischen Unternehmen unterstützen. Um Empfehlungen weiterleiten zu können, ist das Projekt darauf ausgerichtet, potentielle Nanorisiken am Beispiel konkreter Projekte von Mitgliedsunternehmen der Berufsgenossenschaft aufzudecken sowie entstehende Gefährdungen zu dokumentieren und zu untersuchen. Gefördert wird „Nano aber sicher“ durch die Berufsgenossenschaft Holz und Metall sowie der Innovations- und Technologieberatung ergoTOP - I.A.U. Institut für Arbeitswissenschaft und Unternehmensoptimierung GmbH.

Link zur Webseite des Projekts "Nano aber sicher"

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NanoBel (Laufzeit: 01.05.2015 - 30.04.2018)

Das Projekt NanoBel (Biologische Elimination komplexer diagnostischer Nanopartikel) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des Projekts ist eine Aufklärung der Langzeitauswirkungen von magnetischen Nanopartikeln, die bei bildgebenden Techniken (MRT, CT, ...) in der diagnostischen Medizin genutzt werden.

Hierbei sollen die Folgen für Patienten abgeschätzt werden, die mehrmals oder regelmäßig Kontakt mit solchen Nanopartikeln haben. Gleichzeitig möchten die Projektteilnehmer eine Klassifizierung der verschiedenen Nanopartikel erstellen, so dass eine gezielte Vorhersage über die Auswirkungen ermöglicht wird. Darüber hinaus hat das Projekt das Ziel, durch die Entwicklung von Vorhersagemodellen die Anzahl notwendiger Tierversuche zu verringern. Dafür werden im Labor unter realen Bedingungen Versuche an Hühnerei-Modellen durchgeführt.

Das Projekt wird von der chemicell GmbH koordiniert.

Link zur Projektbeschreibung auf der Webseite der Universität Jena

Link zur Chemicell GmbH

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NanoBiC (Laufzeit: bis Herbst 2013)

Im Fokus des Projektes NanoBiC (= Nano, Bio, Chemistry und Computing) steht die Wirkung von hochenergetischer Strahlung auf Nanobausteine und auf menschliche Zellen. Das Ziel des Verbundprojektes ist es einerseits herauszufinden, wie Handwerker auf Oberflächen exakt nach Bauplan Funktionselemente aufbauen können (z. B. Transistoren, Sensoren, Quantenpunkte oder Speicherelemente). Andererseits sollen die Folgen von Höhenstrahlung auf menschliche Zellen im Detail verstanden werden können.

Das Beilstein-Institut fördert die Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt, der TU Darmstadt, des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) für vier Jahre.

Link zum Projekt NanoBiC auf der Webseite des Beilstein-Instituts

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NanoCare (BMBF, Laufzeit: 01.03.2006 - 31.07.2009)

Ziel der Förderungsmaßnahme "NanoCare: Auswirkungen synthetischer Nanomaterialien auf den Menschen", welches vom BMBF neben NanoNature im Rahmen der Hightech-Strategie ausgeschrieben wurde, war es, humantoxikologische Aus- und Wechselwirkungen bei der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von synthetischen Nanomaterialien systematisch zu erforschen. Die unter diesem Programm geförderten Projekte hatten die Aufgabe, zu untersuchen, ob  und welche toxischen Auswirkungen durch Nanomaterialien auf den Menschen ausgehen. Dazu sollten externe bzw. interne Expositionen quantifiziert, materialspezifische ausschlaggebende Parameter für die Toxizität bestimmt und Wirkmechanismen ermittelt werden, um entlang des Lebenszyklus der Nanomaterialien eventuelle toxische Wirkungen auf den Menschen nachzuweisen und vorherzusagen.

Link zum Projektüberblick auf nanopartikel.info

Link zum Abschlussbericht von NanoCare (.pdf, 18,9MB)

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NanoCOLT (Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2017)

Im Rahmen des Projekts „Langzeitwirkung modifizierter Carbon Black Nanopartikel auf gesunde und vorgeschädigte Lungen (NanoCOLT)“ werden die Auswirkungen von Kohlenstoff-Nanopartikeln auf die Lunge und den Atmungsapparat erforscht. Dabei ist es das erklärte Ziel, vor allem die Langzeitwirkungen der Partikel zu untersuchen. Hierzu arbeiten Spezialisten verschiedener funktionellen Funktionsbereiche der Lunge im Verbund zusammen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit ca. 2,4 Millionen Euro gefördert und begann im Oktober 2014. Den deutschlandweiten Forschungsverbund bilden Forscher der Philipps-Universität Marburg, der Universität zu Lübeck, des Karlsruher Instituts für Technologie, des Fraunhofer Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover und des Forschungszentrums Borstel.

Link zur Pressemitteilung der Universität Marburg

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nanoEmission (Laufzeit: 01.05.2013 - 30.04.2016)

Das nationale Forschungsprojekt nanoEmission wurde 2013 gestartet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Dabei untersucht ein interdisziplinäres Team mit acht verschiedenen Projektpartnern aus Forschung und Industrie innerhalb Deutschlands das Emissionsverhalten von nanopartikelhaltigen Produkten bei der Abfallverbrennung.

Um das Verhalten der Nanopartikel zu charakterisieren wird der gesamte Verbrennungsweg, insbesondere die Filterung des Abgases, die Freisetzung in die Umwelt und die toxikologische Bewertung betrachtet. Hierbei sollen die Filteranlagen optimiert werden um eine effizientere Abscheidung der Nanopartikel zu gewährleisten. Weitere Aufgaben des Projektes sind unter anderem die human- und ökotoxikologische Bewertung der im Abgas verbliebenen Nanopartikel. Außerdem wurden desöfteren Poster mit kurzen Zwischenergebnissen hochgeladen.

Das Projekt wird vom Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) koordiniert.

Link zum Projektüberblick auf matressource.de

Link zum Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), Koordinator

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NanoExpo (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.10.2013)

Das Projekt NanoExpo hat zum Ziel, ein Messgerät zur schnellen und tragbaren Analyse von Nanopartikelbelastungen zu entwickeln. So sollen künftig Belastungen für den Menschen am Arbeitsplatz schnell und zuverlässig identifizierbar sein. Das Projekt ist in zwei Teile aufgeteilt, die zum einen von der Technischen Universität Braunschweig und zum anderen vom Fraunhofer Institut für Holzforschung (WKI) durchgeführt werden. Um die Arbeitsplätze in der Nanoindustrie sicherer zu machen, fördert das BMBF das Vorhaben mit rund einer Million Euro.

Link zur TU Braunschweig

Link zu Fraunhofer WKI

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

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NanoGEM (Laufzeit: 01.08.2010 - 31.10.2013)

Am  12./13. Juni 2013, fand im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Abschlusskonferenz des Verbundprojekts „Nanostrukturierte Materialien – Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften“ (NanoGEM) statt. Drei Jahre lang haben 19 Partner aus Universitäten, Forschung, Behörden und Industrie unter Leitung des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) die Sicherheit von Nanotechnologien erforscht. Nach den Ergebnissen von NanoGEM bedeutet "Nano" nicht automatisch auch toxisch. Neben der Größe sind noch viele weitere Faktoren dafür verantwortlich, ob ein Material gesundheitsschädigende Wirkungen hat oder nicht.  Im Projekt wurde an der Klassifizierung von Nanomaterialien gearbeitet, was die Risikobeurteilungen und die Risikobewertung aufgrund physikalisch-chemischer Eigenschaften stark vereinfacht.  Die Forscher untersuchten darüber hinaus Abriebe, die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt und entwickelten ein dreistufiges Messverfahren, um Nanopartikel in der Atemluft messen zu können. Aufgabe von NanoGEM war es, offene Fragen der nachhaltigen Entwicklung und Risikoabschätzung mit speziell angepassten Strategien zu beantworten.

Link zur Projekthomepage

Link zur Pressemitteilung der Abschlusskonferenz von nanoGEM

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

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NanoKon (Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013)

Im Projekt NanoKon sollen die Wirkungen der Aufnahme von Nanopartikeln über die Speiseröhre  erforscht und bewertet werden. Da Nanopartikel im Körper Eiweiße an ihre Oberfläche binden, verändern sie ihre Beschaffenheit und Eigenschaften schlagartig. Ziel ist es Sicherheitsvorschriften und Prüfverfahren für den Einsatz von neuartigen Nanopartikeln in der Medizin zu entwickeln. Dort können bestimmte Nano-Kontrastmittel die Bildqualität bildgebender Diagnoseverfahren erheblich verbessern. Die Projektleitung liegt bei Sarastro future technologies. Desweiteren sind das Leibniz-Institut für neue Materialien, die Johannes-Gutenberg Universität Mainz, nanogate und die Universität des Saarlandes Projektpartner. NanoKon wurde über drei Jahre mit 2,2 Millionen Euro vom BMBF gefördert.

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Pressemitteilung der Universität des Saarlandes auf Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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NanoMed (Laufzeit: 01.09.2010 - 31.08.2013)

Das Vorhaben NanoMed untersucht die Eigenschaften, Auswirkungen und Veränderungen von Nano-Kontrastmitteln im menschlichen Körper. Nanoteilchen verbessern die Qualität bildgebender Diagnoseverfahren in der Medizin erheblich. Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen beim Einsatz von Nanotechnologien auszuschließen, wird der Einfluss von Nanoteilchen an der Blut-Plazenta-Schranke und an der Blut-Hirn-Schranke umfassend erforscht sein. Das BMBF förderte NanoKon mit 2 Millionen Euro über drei Jahre. Die Projektleitung lag bei der Chemicell GmbH. Darüber hinaus ist die Universität Jena, das Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT) Jena, die HTS Systeme GmbH, Wallenfels und PerkinElmer chemagen Technologie GmbH, Baesweiler am Vorhaben beteiligt.

Link zur Projekthomepage

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Pressemitteilung der Universität Jena auf Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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NanoNature (BMBF, Laufzeit: 2009 - 2014)

Die Bekanntmachung "NanoNature: Nanotechnologien für den Umweltschutz - Auswirkungen synthetischer Nanomaterialien auf die Umwelt" des BMBF war neben NanoCare Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und baut auf dem Aktionsplan 2010 auf. Ziel war es, sowohl Chancen für den Umweltschutz durch  Einsatz von Nanotechnologien sowie Auswirkungen von Nanomaterialien auf die Umwelt zu analysieren und Methoden für die Messung und Charakterisierung in Luft, Wasser und Boden zu entwickeln.

Weitere Informationen sowie eine genauere Beschreibung von NanoNature finden Sie im Überblick auf nanopartikel.info

Link zum Projektüberblick auf nanopartikel.info

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NanoPharm (Laufzeit: 01.06.2010 - 30.09.2013)

Im Verbundprojekt Nanopharm sollen in sieben Arbeitspaketen photokatalytische Materialien entwickelt werden, die Arzneimittelreststoffe entfernen können. Hierzu werden nanotechnologische Möglichkeiten mit biotechnischen Verfahren kombiniert. Zum Vorhaben gehört zudem die entwickelten Materialien unter realitätsnahen Voraussetzungen zu testen, um mögliche toxikologische Wirkungen und Folgen der photokatalytischen Partikel kennenzulernen. Die Forscher erhoffen sich durch die Entwicklung der Materialien neue, effiziente Möglichkeiten für die Wasseraufbereitung und die Pharmaindustrie. Die Projektleitung liegt bei der Umex GmbH Dresden.

Link zur Homepage der Umex GmbH

Link zur Projektübersicht auf Nanopartikel.info

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NanoPurification (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.10.2013)

Das Projekt NanoPurification untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Nanopartikeln in der Wasseraufbereitung. Im Ergebnis sollen die Partikel in einem UV-Mikrofilter Spuren von Schadstoffen und Keimen aus Wasser reinigen können. Für die Leitung des Vorhabens ist das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zuständig.

Link zur Homepage von Fraunhofer UMSICHT

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

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NanoSan (Laufzeit: 01.07.2010 - 30.06.2014)

Bei durch Benzin- und Teeröl verunreinigtem Grundwasser kann Eisen (III) als Anreger für den biologischen Abbau der Schadstoffe dienen. Im Projekt NanoSan sollen Eisenoxid-Nanopartikel genutzt werden, um die Reinigung auf umweltschonende, kostengünstige und effiziente Weise anzuregen. Das normal im Grundwasser vorhandene Eisen (III) kann das Sanierungspotenzial in kontaminierten Wassereinheiten oft nicht nutzen, da es nicht bioverfügbar ist. Die Bioverfügbarkeit des Materials soll durch den Einsatz des Nano-Eisenoxids erheblich verbessert werden. Das Projekt wird von der Isodetect GmbH geleitet.

Link zur Projekthomepage

Link zur Projektübersicht auf Nanopartikel.info

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Nanosilberpartikel (Laufzeit: 01.10.2010 - 31.03.2014)

Das Verbundvorhaben soll die Langzeitwirkungen und –folgen von Nanosilberpartikeln erforschen. Seit langem ist bekannt, dass Silber gegenüber Mikroorganismen toxisch wirkt. Daher wird Silber immer häufiger in der Medizin eingesetzt. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Wirkung von Nanosilber auf Zellen und Gewebe des Organismus. Zudem sollte das Projekt mögliche unerwünschte toxikologische Nebenwirkungen von Nanosilberpartikeln erkennen und nachweisen. Die Projektleitung lag bei der aap Biomaterials GmbH.

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

Link zur Homepage von aap Biomaterials GmbH

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NanoSuppe (Laufzeit: 01.08.2014 - 31.07.2017)

Im Projekt NanoSuppe werden unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf die Auswirkungen von Nanopartikeln im Abwasserreinigungsprozess untersucht. Hierzu werden im Labor realistische Klärprozesse unter Verwendung radiomarkierter Nanopartikel simuliert, um Aussagen über Aufnahme, Verhalten und Verbleib der kleinen Teilchen im System Klärschlamm – Boden – Pflanze treffen zu können.

Aus den Ergebnissen sollen konkrete Forderungen zum Schutz der Umwelt abgeleitet werden. Um möglichst viele relevante Akteure in den Forschungsprozess mit einzubeziehen bestehen interdisziplinäre Kooperationen mit Partnern aus der Industrie und kommunalen Kläranlagenbetreibern.

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Link zur Pressemeldung auf bioplanta-leipzig.de (.pdf, 519KB)

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NanoTrack (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.07.2013)

Titanoxid und Silber werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in Nanoform in Lacken eingesetzt.  Innerhalb des Projekts NanoTrack werden die Auswirkungen von Titanoxid- und Silbernanopartikeln auf die Umwelt untersucht. Dazu gehört auch, zu erforschen auf welche Art und Weise die Materialien in die Umwelt gelangen können. Zudem stehen die allgemeinen Materialeigenschaften und Verhaltensweisen der Partikel in verschiedenen Situationen oder Konstellationen im Fokus der Forschung. Am Ende des Vorhabens soll ein Leitfaden für den Einsatz der Partikel unter Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen stehen. Projektpartner sind, unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR), das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung und die Ceteleon Nanotechnik GmbH.

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NanoUmwelt (Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2017)

Das Projekt NanoUmwelt strebt eine umfassende Analyse der Risiken von synthetischen Nanomaterialien in der Umwelt an.

Der vermehrte Einsatz von Nanotechnologien in Alltagsprodukten lässt annehmen, dass Nanopartikel zunehmend in der Umwelt freigesetzt werden. Die im Projekt gewonnenen Daten über die Menge der, in die Umwelt gelangenden, Partikel, sowie über deren toxikologischen Auswirkungen auf Menschen und Ökosysteme sollen neue Empfehlungen zu Regulierung des Einsatzes von Nanotechnologien ermöglichen.

NanoUmwelt wird von einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Toxikologie, Chemie, Physik und Biologie unter Leitung der Postnova Analytics GmbH durchgeführt.

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NAPASAN (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.10.2013)

Im Projekt NAPASAN (Einsatz von Nano-Partikeln zur Sanierung von Grundwasserschadensfällen) soll die Herstellung von Nanopartikeln für die Schadstoffreinigung optimiert werden. Ziel des Vorhabens ist es, sicherzustellen, dass die Partikel tatsächlich mit den zu reinigenden Schadstoffen in Berührung kommen und den Abbau unterstützen, ohne dabei die Umwelt negativ zu beeinträchtigen.  Für die Leitung von NAPASAN ist das Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart verantwortlich.

Link zur Projekthomepage        

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ProCycle (Laufzeit: 01.05.2015 - 30.04.2018)

Das Projekt Procycle startete 2015 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ziel des Projektes ist eine human- und umwelttoxikologische Bewertung von staub- und gasförmigen Emissionen, die beim Recyceln von Nanocomposites anfallen. Um einen Überblick über die Entwicklung der Emissionen zu erhalten, werden zu Beginn des Projekts modellhafte Nanocomposites analysiert und charakterisiert. Darüber hinaus werden verschiedene Parameter variiert (Zugabe von Additiven, Veränderung der Maschinenparameter, etc.), die den Herstellungsprozess der Nanocomposites beeinflusst. Anhand des Verhaltens werden weitere kommerziell verwendete Nanopartikel untersucht und hinsichtlich der Staubbildung bzw. bei thermischer Entsorgung hinsichtlich entstehender Gase optimiert. Durch die Variation für verschiedene Nanopartikel erhoffen sich die Forscher eine erhebliche Verminderung des Gefährdungspotentials.

Das Projekt wird vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg geleitet und hat eine Laufzeit bis 2018.

Link zur Projekt ProCycle

Link zum Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (Projektleitung)

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SolNanoTox (Laufzeit: 2014 - 2017)

Das deutsch-französische Projekt startete im Jahr 2014 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel des Projektes ist die Aufklärung des Verbleibs von Nanopartikeln nach oraler Aufnahme. Hierfür wird der Einfluss der Löslichkeit als Hauptindikator gewählt. Dementsprechend untersuchen die Forscherinnen und Forscher zwei technisch hergestellte Nanopartikel, Titandioxid (unlöslich) und Aluminium (löslich) explizit in-vivo. Es werden Experimente durchgeführt, in denen unter anderem der Einfluss von Lipiden und Proteinen zur Überwindung der Barrieren im Darmtrakt genau analysiert wird. Darüber hinaus werden zellschädliche und genverändernde Auswirkungen der hier eingesetzten Nanopartikel untersucht. 

Das Projekt hat eine Laufzeit bis 2017 und wird vom Institut für Medizinische Physik und Biophysik der Universität Leipzig koordiniert.

Link zur Projektbeschreibung SolNanoTox

Link zum Institut für Medizinische Physik und Biophysik der Universität Leipzig

Link zur Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

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Tracer (Laufzeit: März 2006 - Februar 2009)

Seit dem 1. März 2006 lief im Auftrag des BMBF das Verbundprojekt "TRACER" (Toxicology and Health Risk Assessment of Carbon Nanomaterials) mit vier Partnern aus der Industrie und einer Forschungseinrichtung. Ziel dieses Projektes war es, die Biokompatibilität (speziell Fragen zur Toxizität von Kohlenstoffnanoröhren und -nanofasern) entlang einer Wertschöpfungskette zu untersuchen und zu bewerten. Die Ergebnisse dienten als Basis, um daraus Empfehlungen für den Umgang bei der Herstellung und Verarbeitung sowie dem Einsatz möglicher Endprodukte abzuleiten. Das Projekt wurde im Jahr 2009 abgeschlossen.

 

Link zur Projektübersicht auf nanopartikel.info

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UMSICHT (Laufzeit: 01.05.2010 - 30.04.2013)

Abschätzung der Umweltgefährdung durch Silber-Nanomaterialien: vom chemischen Partikel bis zum technischen Produkt

Das Ziel des Projekts UMSICHT ist es, mögliche Auswirkungen und Beeinträchtigungen von Nanosilberpartikeln auf die Umwelt zu erforschen. Zudem werden Herstellungsverfahren und Nachweismöglichkeiten für die Partikel entwickelt. Mit den neuen Herstellungsverfahren soll es möglich sein, Silberpartikel unterschiedlicher Größe, Form und Oberflächenbeschichtung herzustellen. Das sind Faktoren, die maßgeblich die Eigenschaften des hergestellten Partikels und damit auch zu einem großen Teil seine Umweltauswirkungen beeinflussen. Durch die antibakterielle Wirkung von Silber, erfreut sich der Einsatz von Nanosilberpartikeln in Textilien aller Art immer größerer Beliebtheit. Durch Kläranlagen, Waschen und Abrieb, können die Partikel aus den Textilien in die Umwelt gelangen und sich dort anreichern. Mit Blick auf die keimtötende Wirkung des Nanosilbers, müssen die Auswirkung auf die Ökosysteme der Umwelt untersucht werden. Die Projektleitung übernimmt das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen.

Link zur Projekthomepage

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