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Risikobewertung & Risikomanagement

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Messtechnik

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    Messtechnik © Mailthepic | Dreamstime.com

Bei der Methodenentwicklung zur Erfassung von Nanomaterialien wird auf die Erfahrungen mit Feinstäuben und Ultra-Feinstäuben aufgebaut. Dennoch müssen die Verfahren weiter verfeinert und nanospezifisch auf die verschiedenen Anwendungskontexte zugeschnitten werden.

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OECD Studie zu Messtechnik und Messverfahren am Arbeitsplatz

Die OECD hat im April 2009  in der Serie zur Sicherheit von künstlich hergestellten Nanomaterialien eine Studie zum Thema Messtechnik und Messverfahren am Arbeitsplatz veröffentlicht. (Preliminary Analysis of Exposure Measurement and Exposure Mitigation in Occupational Settings: Manufactured Nanomaterials). Das Dokument bündelt vorläufige Analysen und Empfehlungen und stellt Hintergrundinformationen, Links und Literatur zur Verfügung.
 

Link zum Downloadbereich "Safety of Manufactured Nanomaterials" der OECD (englische Sprache)

Der im Juli 2009 veröffentlichte und im Juni 2010 aktualisierte Bericht: "Guidance Manual for the Testing of Manufactured Nanomaterials: OECD Sponsorship Programme" gibt Anleitung zur Erstellung von Dossiers, Anwendung von Testprotokollen und -Methoden für die OECD Arbeitsgruppe zu künstlich hergestellten Nanomaterialien (WGMN), die derzeit 14 ausgewählte Nanomaterialien untersucht. Der Leitfaden dient der Qualitätssicherung und Vereinheitlichung der Methoden in den internationalen Arbeitsgruppen.

Link zum Bericht (.pdf, 660 KB) (aktualisierte Version vom Juni 2010)

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BAuA: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die BAuA  berichtet auf ihrem Webportal zu Nanotechnologien am Arbeitsplatz über laufende Forschungsprojekte zur Exposition mit ultrafeinen Partikeln, zur Charakterisierung ultrafeiner Stäube sowie zur Optimierung der Messung von Nanopartikeln an Arbeitsplätzen.

Innerhalb der Projekte werden in verschiedenen Industriezweigen schicht- und personenbezogene Messungen durchgeführt. Ziel ist es, erste Aussagen zur Anzahlkonzentration von ultrafeinen Partikeln und deren Größenklassifizierung zu erhalten. Ein weiteres Projekt der Fachgruppe 4.5 beschäftigt sich mit der Optimierung der Messgeräte.

Link zur Übersichtsseite der BAuA

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Bericht zur Charakterisierung und Messung von Nanomaterialien der LUBW

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat einen Bericht zur Messung und Charakterisierung von Nanomaterialien veröffentlicht. In der Publikation wird betont, wie wichtig präzise Messverfahren im Bereich Nanotechnologien sind, um Definitionen umzusetzen und potenzielle Risiken im Bereich der Exposition zu bewerten. Nach einem Überblick über die aktuell diskutierten und angewendeten Definitionen von Nanomaterialien, werden verschiedene Ansätze und Techniken zur Messung der winzigen Partikel vorgestellt und erläutert. Grundsätzlich wird dabei zwischen zählenden, bildgebenden und analytischen Verfahren unterschieden.

Link zur Veröffentlichung der LUBW

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IFA: Literaturliste zur Messtechnik und Messverfahren

Das IFA (Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) - ehemals BGIA - hat eine umfangreiche Literatursammlung zum Thema "Ultrafeine Aerosole und Nanopartikel am Arbeitsplatz" veröffentlicht.  Des Weiteren bietet das IFA ihre Zusammenarbeit für Messungen vor Ort an und stellt auf den Webseiten übersichtliche und umfangreiche Informationen rund um das Thema zur Verfügung.

Link zur Nanotechnologieseite des IFA

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DIN-Normungsausschuss

Im DIN-Normungsausschuss Materialprüfung NA 062-08-17 Arbeitssauschuss Nanotechnologie werden derzeit verschiedene Papiere zu Nanotechnologien bearbeitet. Darunter auch Dokumente zur Messung und Charakterisierung.
Die Dokumente sind teilweise kostenpflichtig.
 
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EU zertifiziert Messverfahren der physikalisch-technischen Bundesanstalt

Der Anwendungsbereich von Nanomaterialien erweitert sich ständig. Um Risiken für Gesundheit und Umwelt zu minimieren braucht es Verfahren, die es ermöglichen Nanopartikel möglichst exakt zu messen. Da sich die Eigenschaften der Partikel in vielen Fällen von deren Größe ableiten, ist eine möglichst fehlerfreie Messung besonders wichtig.  Hierfür hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ein Verfahren entwickelt, dass nun von der EU für die Charakterisierung von Referenzproben zertifiziert wurde. Bei dem mathematisch-physikalischen Messverfahren werden die Partikelkanten durch Detektorsignale der Wechselwirkung zwischen Elektronen und dem jeweiligen Partikel gemessen. Die Empfindlichkeit des Systems konnte auf Pikometer erhöht werden.

Link zur Pressemitteilung der PTB

Link zum Artikel "Nano- und Pikokräfte messen"

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NIOSH (USA): Konsultationsverfahren zu Messtechniken und -Verfahren

Das National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) führt im Rahmen seines Projektes "Approaches to Safe Nanotechnology" ein Konsultationsverfahren durch,  in dem verschiedene Messtechniken erläutert werden und von Stakeholdern kommentiert werden können.

Der im März 2009 veröffentlichte Bericht "Approaches to Safe Nanotechnology. Managing the Health and Safety Concerns Associated with Engineered Nanomaterials" fasst einige Forschungsergebnisse des NIOSH zusammen. 

Link zum Bericht (pdf., 1.46 MB)

Link zur Übersichtsseite von NIOSH