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Medienanalysen

  • Medienanalysen

    Medienanalysen © Brian Jackson | Fotolia.com

Massenmedien sind ein wichtiges Instrument der öffentlichen Meinungsbildung. Welches Bild in den Medien von Nanotechnologien gezeichnet wird, ist auf den folgenden Seiten kurz zusammengefasst. Verschiedene nationale und internationale Medienanalysen werden vorgestellt.

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Schwedische Forscher veröffentlichen Literatur-Analyse zur Debatte um Chancen und Risiken von Nanosilber

Die beiden Schweden Max Boholm und Rickard Arvidsson haben im Journal of Cleaner Production eine Literatur-Analyse veröffentlicht, in welcher die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte um antibakterielles Nanosilber untersucht wird. Sowohl Standpunkte von Befürwortern als auch von Gegner werden unter Berufung auf Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung analysiert. Verschiedene Vor- und Nachteile des Einsatzes von Nanosilber kristallieren sich zum Beispiel vor allem in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz heraus.

Link zum (kostenpflichtigen) Download der Literatur-Analyse (Stand: 2013)

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Medienanalyse des BfR 2010: "Wahrnehmung der Nanotechnologie in internetgestützten Diskussionen: Ergebnisse einer Onlinediskursanalyse zu Risiken und Chancen von Nanotechnologie und Nanoprodukten"

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat im Jahr 2010 eine Studie zur Untersuchung der Wahrnehmung von Nanotechnologien mit Hilfe von internetgestützten Diskussionen durchgeführt.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:

  • die Risiko- und Nutzenwahrnehmung der Nanotechnologien in einem bestimmten Teil der Bevölkerung, der ein Interesse am Thema Nanotechnologien und Nanoprodukte hat sowie in Internetforen aktiv ist
  • Erkenntnisgewinnung zur Wahrnehmung der Nanotechnologien in bestehenden verbrauchernahen Anwendungsbereichen

Um hierzu Erkenntnisse zu erlangen, wurden ca. 500 Einzelbeiträge in Onlineforen und Webblogs mit Hilfe der Onlinediskursanalyse untersucht und ausgewertet.

Hier eine Auswahl der Erkenntnisse der Studie:

  • die Akzeptanz der Nanotechnologien ist im Allgemeinen sehr hoch
  • verschiedene Nutzenaspekte der Nanotechnologien werden eher kritisch bewertet
  • besonders in den Bereichen Lebensmittel und Kosmetika werden Hinweise auf Risiken gewollt; die Anwendung von Nanotechnologien in der Medizin wird eher positiv bewertet

Link zur Studie des BfR (.pdf, 1,58 MB)

Link zur Nanotechnologieseite des BfR

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Medienanalyse Deutschland des BfR 2008

Das BfR führte eine Untersuchung von 1696 Artikeln in Printmedien (Zeitraum von 2000 bis 2007) durch. Dabei wird der Schluss gezogen, dass über Nanotechnologie generell positiv berichtet wird. 70% der Berichte betonen die positiven Seiten von Nanotechnologien. Generell werden vor allem technische und ökonomische Aspekte der Anwendung behandelt. Neben den Ergebnissen der Analyse werden auch die Grundlagen für die Wahrnehmung des Begriffs Nanotechnologie erläutert. Die Studie wurde von der Universität Münster durchgeführt.

Link zur Pressemitteilung des BfR

Link zur Studie

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Medienanalyse der Stiftung Risiko-Dialog (Deutschland und Schweiz), 2005

Die Medienanalyse der Stiftung Risiko-Dialog (St. Gallen) zeigte im Jahr 2005 ein positives Bild. In den Jahren 2001 bis 2005 wurden 249 Artikel aus 48 deutschsprachigen Printmedien ausgewertet. Die Referenzstudie erfasste noch einmal 190 Artikel aus vier überregionalen Printmedien. Beide Sammlungen zeigten ähnliche Ergebnisse. Um die 70% der Artikel berichten vor allem über die Chancen der Nanotechnologien. Etwa 20 % berichten ausgeglichen oder neutral und etwa 10% der Artikel stellen Risiken in den Vordergrund. Hauptthemen der Berichterstattung sind Anwendungen aus dem Bereich der Medizin und der Informations- und Kommunikationstechnologien. Zudem werden die Themen Oberflächenbeschichtungen und der Automobilsektor abgehandelt. Ebenso werden die generellen wirtschaftlichen Chancen betont.

Link zur Zusammenfassung der Stiftung Risiko-Dialog

Link zur Studie (.pdf, 317 KB)

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Medienanalyse Vergleich USA-Kanada, 2005

Die Medienanalyse aus dem Jahr 2005 vergleicht die Berichterstattung zu Nanotechnologien in den USA und Kanada. 2004 wurden 15 kanadische Zeitungen und 12 Zeitungen aus den USA ausgewertet. Die Autoren berichten über eine auffällig niedrige Anzahl von Artikeln,  vor allem in den USA (ein Artikel pro Monat im Vergleich zu acht Artikeln zur Stammzellenforschung). In Kanada liegt der Anteil der Berichterstattung etwas höher. Die Artikel wurden verschiedenen Kategorien zugeordnet. Die drei wichtigsten Themenfelder waren: Allgemeines Profil der Technologie (Kanada 58,7%, USA  27,4%); Wirtschaftsnachrichten (Kanada: 6,4%, USA 33,8%); Gesellschaftliche Nutzen- und Risikodebatte (Kanada 27,8%, USA 21,0%). Davon stellen rund die Hälfte der Artikel Risiken in den Vordergrund.

Link zur Pressemitteilung

Link zur Studie (.pdf, 77,8 KB)