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Risikobewertung & Risikomanagement

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Grundlagen

  • Grundlagen

    Grundlagen © lily | Fotolia.com

Da Nanomaterialien verschiedene Eigenschaften entfalten können, lassen sich generelle Aussagen zu Risiken von Nanotechnologien oder Nanomaterialien derzeit nur schwer treffen. Überblickstudien befassen sich mit den Grundfragen der Risikobewertung von Nanomaterialien. Vorsorgeprinzipien und Einzelfallbetrachtungen ergänzen die Forschungsperspektiven.

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Überblickstudien

Verschiedene nationale und internationale Akteure, wie z.B. die OECD oder das Europäische Wissenschaftliche Komitee für neu identifizierte Risiken (SCENIHR) haben Überblickstudien veröffentlicht, die die derzeitigen wissenschaftlichen Debatten zu Sicherheitsfragen von Nanotechnologien und Nanomaterialien zusammenführen. 

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Joint Research Centre (JRC) Web Platform und Repository

Das Joint Research Centre der Europäischen Kommission baut derzeit eine Informationsplattform zu Nanomaterialien auf. Auf dieser Plattform sollen zukünftig auch Informationen zu Nanomaterialien, Produkten und vorhandenen Registern zusammengestellt werden. Die Plattform besteht bereits, die Inhalte sind aber noch nicht vollständig.

Link zur Web Platform des JRC

Durch den Aufbau eines Repositorys hat sich das Joint Research Centre (JRC) Ende 2016 einer Grundsatzfrage der Risikoforschung angenommen. Wissenschaftlern aus aller Welt werden standardisierte Materialien für Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt, damit Risikoforschung zu Nanomaterialien vergleichbar wird. Das JRC Repository verfügt über verschiedene industriell hergestellte Nanomaterialien ("Benchmarking Nanomaterials"), die für die Entwicklung von standardisierten Tests für die Sicherheitsbewertung von Nanomaterialien (NM) zur Verfügung gestellt werden. Zuerst wurden die Materialien für die OECD-Arbeitsgruppe für technisch hergestellte Nanomaterialien entwickelt; mittlerweile werden sie auch in vielen EU-Forschungsprojekten, mehreren Nicht-EU-Initiativen und Industrie verwendet.

Zu allen Materialien sind ausführliche Informationen vorhanden.

Link zum Repository für Nanomaterialien

 

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Vorsorgeprinzip

Die Europäische Kommission hat sich prinzipiell zur Anwendung des Vorsorgeprinzips (Precautionary Principle) bekannt. Speziell für den Umgang mit Nanomaterialien, wurden in Deutschland im Rahmen der NanoKommission der Bunderegierung Ansätze ausgearbeitet, wie in einer Situation des noch nicht vollständigen Wissens, eine (vorläufige) Bewertung von Nanomaterialien, unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips, erfolgen kann. Weitere Anwendungsbeispiele finden Sie außerdem auch unter "Vorläufige Risikoabschätzung".

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Einzelfallbetrachtung

In der Risikobewertung lassen sich einige grundlegende Tendenzen differenzieren, wie z.B. die mögliche Problematik bei einer inhalativen Exposition oder Entlastungspotenziale, wenn Nanomaterialien in einer festen Matrix gebunden sind. Dennoch gehen verschiedene Akteure davon aus, dass beim jetzigen Kenntnisstand und der großen Zahl von Anwendungsmöglichkeiten eine Risikobewertung im Einzelfall erfolgen muss. Die folgenden Seiten geben Hinweise zu verschiedenen Ansätzen.

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