Informationsplattform Nano-Sicherheit
 
Hessenboebbel
www.nano-sicherheit.de

Projekte

www.nano-sicherheit.de

EU/Europäische Forschungsprojekte

  • EU/Europäische Forschungsprojekte

    EU/Europäische Forschungsprojekte © Squarcina | Dreamstime.com

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte europäische Forschungsprojekte, deren Schwerpunkt auf der Risikoforschung liegt. Hilfreich kann auch die Zusammenstellung des NanoSafetyClusters sein, welches versucht, die Projektergebnisse auf EU-Ebene zusammenzuführen.

A-M

ALEXANDER | CellNanoTox | Co-Nanomet | DEEPEN | DIPNA | Ecotexnano | EMERGNANO (GB) | ERA-Net SIINN | Forschungsrahmenprogramme der EU | EuroNanoMed II & III l FENOMENO | FutureNanoNeeds | HISENTS | Horizont 2020 | ICPC NanoNet | Impart | i-NanoTool | MARINA | MembraneNanoPart | ModNanoTox 

N-Z

Nano2All | NanoBioDetect | NanoBioPharmaceutics | NanoCode | NanoDefine | Nanodetector | NanoDiode | Nanodustiness + NECID | NanoFASE | NanoFORCE | NANOGECONanoGenoTox | NanoGenTools | Nanoheter | NANOHOUSE | NanoIndEx | NanoInteract | NANOKER | NanoLyse | NanoMICEX | NanoMILE | NANOMMUNE | NanoPolyTox | NanoPUZZLES | NanoReg | NanoReg2 | NanoRisk | NanoSAFE I & NanoSAFE II | NanoSafeLeather | NanoSafePack | NANOSH | Nanosolutions | NANO-STRAND | NanoSustain | NanoTEST | NanoTox | NanoToxClass | NanoTransKinetics | NanoTransport | NanoTrust | Nanovalid | NanOxiMet | NFP 64 | NHECD | Pandora | PreNanoTox | ProSafe | REACHnano | SIRENA | Smart-Nano | SUN | TECHNOLIFE | QualityNano

www.nano-sicherheit.de

ALEXANDER (Laufzeit: 01.04.2012 - 31.03.2016)

Mucus Permeating Nanoparticulate Drug Delivery Systems

ALEXANDER ist ein umfangreiches Forschungsprojekt, welches aus dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Technologie der Europäischen Union finanziert wurde. Für dieses Projekt haben sich 14 Partner mit dem Fachwissen zu Chemie, Biochemie, Pharmazie, Chemieingenieurwesen, Pharma-Technologie, Molekulare Physiologie, Biopharmazie, Toxikologie, Arzneimittelentwicklung und Projektmanagementaus Industrie und Hochschulen zusammengeschlossen.

Im Jahr 333 v. Chr. zog Alexander der Große in Gordion vorbei und öffnete die Tür nach Osten indem er den Gordischen Knoten schnitt. Symbolisch gesehen ist die Entwicklung von effizienten kostengünstigen Nano-Delivery-Systemen für die Industrie sowie die Verbesserung von Permeation von Nanopartikeln durch die Schleimhautbarriere in Makromolekularen Medikamenten vergleichbar mit der Lösung eines Gordischen Knotens, was dem Projekt seinen Namen verliehen hat. Ähnlich wie Alexander der Große, der den "Gordischen Knoten" einfach in Teile geschnitten hat, muss die Schleimhautbarriere, bestehend aus Schleimglykoproteinen, die stark verstrickt und verknotet sind, durch "chemische Schwerter" wie z. B. mukolytische Mittel "geschnitten" werden um die Tür zu den mukosal verabreichten makromolekularen Medikamenten für die systematische Zirkulation zu öffnen. Im Fokus des EU-Projektes ALEXANDER steht somit die Enwicklung von Nano-Delivery-Systemen um verschiedene Schleim-Gel-Barrieren zu überwinden ohne sie zu beschädigen.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

Link zur Projekthomepage

www.nano-sicherheit.de

CellNanoTox (Laufzeit: 01.11.2006 - 30.04.2010)

Das Projekt CellNanoTox (Cellular interaction and toxicology with engineered nanoparticles) ist Teil des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU und beschäftigte sich mit der Abschätzung von Risiken bezüglich der toxikologischen Effekte von Nanopartikeln für den menschlichen Organismus. Ziel war es, ein innovatives, multidisziplinäres Set von Testverfahren und Indikatoren zu entwickeln, dass ein toxikologisches Profil von Nanomaterialien erlaubt. Das Forschungskonsortium hatte unter Beteiligung von Industrieunternehmen neues Wissen zu Toxizität generiert und Empfehlungen und Richtlinien erarbeitet.

Link zum Abschlussbericht von CellNanoTox (.pdf, 529KB)

Link zur Broschüre von CellNanoTox (.pdf, 1.89MB)

Link zur Homepage von CellNanoTox

 

www.nano-sicherheit.de

Co-Nanomet (Laufzeit: 01.01.2009 - 31.12.2010)

Co-Nanomet (Coordination of nanometrology in Europe) ist ein europäisches Forschungsprojekt, das die Entwicklung von Messstrategien und Messtechniken sowie deren Standardisierung und Harmonisierung vorantreiben soll. Ziel ist es, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu unterstützen und die verschiedenen europäischen Initiativen in diesem Themenfeld zusammenzuführen.


Fünf Themenfelder werden bearbeitet:

1. Künstlich hergestellte Nanopartikel

2. Nanobiotechnologie

3. Dünnschicht- und Oberflächenstrukturen

4. Kritische Dimension und "Scanning Probe"-Technologien

5. Modellierung und Simulation

Das Projekt ist Teil des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU. Koordiniert wurde dieses Projekt von euspen (European Society for Precision engeneering and nanotechnology), welches seinen Sitz in Großbritannien hat.

Link zur Veröffentlichung "Defining a European Strategy for Nanometrology Dimensional and Mechanical Aspects" (.pdf, 4.86MB)

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf Seiten der Europäischen Kommission

Link zur Homepage von euspen

www.nano-sicherheit.de

DEEPEN (Laufzeit: 2006 - 2009)

Im Zuge des von der EU-Kommission finanzierten und 2009 beendeten Projekts DEEPEN (Deepening Ethical Engagement and Participation in Emerging Nanotechnologies) wurde der Abschlussbericht mit dem Titel "Reconfiguring Responsibility - Deepening Debate on Nanotechnology" veröffentlicht.

Der Bericht fordert demokratischere Entscheidungsstrukturen in Technologiedebatten. Die Autoren kritisieren, dass es nur begrenzte Möglichkeiten gibt, die Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Die Notwendigkeit einer öffentlichen Debatte, vor allem in Bezug auf neue  Technologien, wie z.B. Nanotechnologien, steht im Mittelpunkt der Studie.

Der Bericht ist Ergebnis einer dreijährigen Projektarbeit mit führenden europäischen Einrichtungen, koordiniert von der Universität Durham, UK.

Link zum Abschlussbericht "Reconfiguring Responsibility - Deepening Debate on Nanotechnology" (.pdf, 1.97MB)

Link zu Projektinformationen auf Seiten der Durham University

Link zur Homepage der Durham University

www.nano-sicherheit.de

DIPNA (Laufzeit: 01.11.2006 - 31.10.2009)

Development of an Integrated Platform for Nanoparticle Analysis to verify their possible toxicity and eco-toxicity

 

Das Forschungsprojekt DIPNA untersuchte das Verhalten menschlicher Abwehrzellen auf Interaktionen mit Nanopartikeln (NP), insbesondere Auswirkungen von vier verschiedenen Nanopartikeln in gelöster und trockener Form auf verschiedene Zelltypen. Dafür wurden u. a. in-vitro Tests zur Wechselwirkung zwischen künstlichen Nanopartikeln und Körperzellen durchgeführt. Zusätzlich wurde ein entsprechendes Zellmodell entwickelt und geprüft.

Das Projekt wurde durch das 6. EU Rahmenforschungsprogramm finanziert.

Link zur Zusammenfassung des Schlussberichtes auf Seiten der Europäischen Union

www.nano-sicherheit.de

Ecotexnano (Laufzeit: 01.10.2013 - 30.09.2016)

Im Forschungsprojekt Ecotexnano wurde ein Tool für den Einsatz in der Textilindustrie entwickelt. Hierbei soll das Wissen zur Risikoabschätzung verbessert und die sichere Nutzung von Nanopartikeln gefördert werden, in dem jeweils die Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen sowie der gesamte Lebenszyklus der verwendeten Nanopartikel dargestellt werden. Dafür wurden in zwei Pilotversuchen Nanopartikel an Stelle von konventionellen Chemikalien eingesetzt und die daraus resultierenden Unterschiede verglichen. In weiteren Schritten wurde durch die Pilotversuche das Fachwissen zur Nanotechnologie verbessert, welches für weitere europäische Regulierungen durch REACH nötig ist. Das fertig entwickelte Tool wurde vorerst von Experten validiert und anschließend im März 2017 veröffentlicht. Das Forschungsprojekt wird vom LIFE+ Programm der Europäischen Kommission gefördert und vom LEITAT Institut in Barcelona koordiniert.

Link zum Ecotexnano-Tool

Link zur Homepage des Forschungsprojekts

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

EMERGNANO (Laufzeit: 21.04.2008 - 11.03.2009)

Das vom britischen Umweltministerium (Defra) in Aufrag gegebene EMERGNANO-Projekt hatte die systematische Bewertung von laufenden Studien zu Umwelt- und  Gesundheitsaspekten von Nanotechnologien zum Ziel. Es wurden 158 Studien identifiziert, die während der Laufzeit abgeschlossen wurden bzw. einige Monate später beendet werden würden sowie 119 Studien, die im Jahr 2009 und darüber hinaus geplant waren. Im März 2009 wurde der Schlussbericht, welcher rund 200 Seiten umfasst, veröffentlicht.

Link zur Zusammenfassung von Projektaktivitäten (.doc, 261KB)

Link zum Schlussbericht (.pdf, 1.22MB)

Link zur Projektseite von Defra

www.nano-sicherheit.de

ERA-Net SIINN

Mit ERA-Net  fördert die EU-Kommission die Zusammenarbeit und Koordination zwischen regionalen sowie nationalen Förderprogrammen. Das ERA-NET SIINN (European Research Area Network; Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology) ist eine gemeinsame Initiative, bestehend aus 19 Partnern aus 14 europäischen Ländern/Regionen. ERA-Net SIINN fördert den sicheren und schnellen Transfer von Ergebnissen aus der europäischen Forschung in Nanowissenschaften und Nanotechnologie in industriellen Anwendungen. Es führt fragmentierte Forschungsaktivitäten über mögliche Risiken von Nanomaterialien für Umwelt, menschliche Gesundheit und Sicherheit zusammen

Gefördert werden innovative Projekte, die sich auf kommerziell relevant hergestellte Nanomaterialien (MNMs) in einem der folgenden Themenfeldern beziehen:

  • Aufbau und Entwicklung von Modellen und Methoden für analytische Instrumente, theoretische Vorhersage und Charakterisierung;
  • Ermittlung der Exposition;
  • Studien über die Auswirkungen von MNMs auf die Umwelt.

Zu den geförderten Projekten gehören beispielsweise FENOMENO, NanoToxClass und Nanoheter.

Link zu weiteren Informationen zu ERA-Net SIINN

Link zur Homepage von SIINN

www.nano-sicherheit.de

Die Forschungsrahmenprogramme der EU

Um die Forschungsaktivitäten der Europäischen Union bzw. ihrer Mitgliedstaaten zu fördern, zu koordinieren und somit international wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde im Jahr 1984 das 1. Forschungsrahmenprogramm beschlossen.

Im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV, Art. 182) (.pdf, 2.01MB) ist geregelt, wie der Beschluss eines Forschungsrahmenprogramms erfolgen muss.

  • 1. Forschungsrahmenprogramm (1984–1987) 3,3 Mrd. Euro
  • 2. Forschungsrahmenprogramm (1987–1991) 4,4 Mrd. Euro
  • 3. Forschungsrahmenprogramm (1991–1994) 6,6 Mrd. Euro
  • 4. Forschungsrahmenprogramm (1994–1998) 13,1 Mrd. Euro
  • 5. Forschungsrahmenprogramm (1998–2002) 15,0 Mrd. Euro
  • 6. Forschungsrahmenprogramm (2002–2007) 17,5 Mrd. Euro
  • 7. Forschungsrahmenprogramm (2007–2013) 53 Mrd. Euro
  • Horizont 2020 (2014–2020) 80 Mrd Euro

Link zur Webseite von Horizont 2020

Link zu weiteren Informationen zu Horizont 2020

Link zur deutschen Broschüre des 7. FRP (.pdf, 4.5MB)

www.nano-sicherheit.de

EuroNanoMed II (2012-2016) & III (2016-2021)

EuroNanoMed wurde 2008 erstellt und ist eine Plattform für Förderagenturen und Ministerien. 

EuroNanoMed II ist eine European Research Area (ERA) bestehend aus 20 Partnern aus 17 Ländern und Regionen. Diese wird im Zusammenhang mit dem 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Das ERA-NET dient als Plattform für Förderinstitutionen und Ministerien um zusammen gemeinsame Programme und Aktivitäten zu entwickeln.

Seit der Förderbekanntmachung des ERA-Net EuroNanoMed III (2016-2020), welcher auf EuroNanoMed I & II basiert, wurde ein Aufruf zur Einreichung von Anträgen für Forschungsprojekte in der Nanomedizin gestartet. EuroNanoMed (ENM) III ist die neue Co-Found-Aktion zur Nanomedizin unter dem Rahmenprogramm Horizont 2020. Diese besteht aus 25 Partnern aus 19 Ländern und Regionen. Zwischen 2009 und 2016 wurden bereits 60 transnationale Projekte mit insgesamt 55 Millionen Euro gefördert. Der aktuelle Aufruf umfasst drei zentrale Themenbereiche: Regeneratives Medizin, Diagnostik sowie Targeted Delivery Systems. 

Link zur Homepage von EuroNanoMed

Link zu weiteren Informationen zum ERA-Net SIINN

www.nano-sicherheit.de

FENOMENO (Laufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2018)

Das EU-Forschungsprojekt FENOMENO (Fate and effect of water-borne manufactured nanomaterials (MNMs) in aquatic ecosystems) wird seit April 2015 im Rahmen des SIINN ERA-NET Programms durchgeführt. Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen untersuchen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IMN, der Universität Innsbruck (Österreich) und der Universität Aveiro (Portugal) den Einfluss der industriell hergestellten Nanomaterialien (MNMs) auf unsere Ökosysteme. Insbesondere werden im Forschungsprojekt die Silber- und Titandioxid-Nanopartikel untersucht, welche in der natürlichen Nahrungskette (Algen-Wasserflöhe-Jungfische-Raubfische) im Mondsee in Österreich auftreten. Die Silber- und Titandioxid-Nanopartikel wurden zunächst verändert, indem sie eine Kläranlage durchlaufen sind. Der Nationale Geldgeber ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Link zum EU-Forschungsprojekt FENOMENO

Link zum Artikel der Universität Siegen

Link zu weiteren Informationen zum ERA-Net SIINN

www.nano-sicherheit.de

FutureNanoNeeds (Laufzeit: 01.01.2014 - 31.12.2017)

Das Forschungsprojekt FutureNanoNeeds wird im Rahmen des 7. Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts ist es, neu entwickelte Nanomaterialien, die in der Industrie vielseitig eingesetzt werden, in ein neues System bezüglich der Namensgebung, Klassifikation, Gefahren und Umweltauswirkungen einzuordnen. Dafür werden Konzepte aus angrenzenden Bereichen genutzt, um eine robuste, vielseitige und anpassungsfähige Namensgebung zu ermöglichen. Dafür werden die untersuchten Nanopartikel auch im ganzen Lebenszyklus hinsichtlich ihrer biologischen und umweltschädlichen Auswirkungen untersucht und beurteilt. Das neue System unterstützt die Industrie bei der Wahl ihrer eingesetzten Nanopartikel, da ihre Auswirkungen bekannt sind und sie so für ihr jeweiliges Anwendungsgebiet optimiert werden. Hierbei werden exemplarische Nanopartikel aus den Energie-, Bau- und Landwirtschaftssektoren zur Demonstrationszwecken genutzt.

Das Forschungsprojekt wird von der Universität in Dublin koordiniert.

Link zur Projektübersicht

Link zur Homepage des Projekts

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

HISENTS (Laufzeit: 01.04.2016 - 31.03.2019)

Das EU-Forschungsprojekt HISENTS (High Level Integrated Sensor for Nanotoxicity Screening) hat sich zum Ziel gesetzt, eine fortgeschrittene Nanosicherheitsplattform mit Auflistung der Toxizität von neuen Nanopartikeln zu erstellen. Darin sollen physiologische Funktionen von molekularer Interaktionen bis hin zu Effekten auf Zellen, Organe und Organismus zusammengeführt werden. Im Projekt wird ein multidisziplinärer Ansatz mit Einbeziehung von Experten aus diversen Bereichen wie unteranderem der Industrie, Forschung, Nanotechnologien, Toxizität und Ingenieurwesen angestrebt. Das Ziel beinhaltet eine Aufklärung zu den Risiken von Nanopartikeln, eine Beschleunigung der Suche nach Informationen und eine Charakterisierung des Mechanismus, durch welchen Nanopartikel kanzerogen werden können. Außerdem sollen Daten zwischen Projekten ausgetauscht werden. An HISENTS sind zehn Partner aus acht verschiedenen Ländern beteiligt, davon mehrere Universitäten und Forschungsinstitute/Akademien. Der Koordinator ist die University of Leeds in Großbritannien.

Link zur Webseite des EU-Forschungsprojekts HISENTS

www.nano-sicherheit.de

Horizont 2020 - Das neue Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (Laufzeit: 2014 - 2020)

EU-Forschungsrahmenprogramme bestehen bereits seit 1984. Seit Beginn 2014 läuft Horizont 2020, das neue Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union. Das Rahmenprogramm bündelt die, bisher getrennten, Forschungs- und Innovationsförderprogramme der EU. Dadurch ist es mit einem Volumen von rund 80 Milliarden Euro finanziell besser ausgestattet als sein Vorgänger, das siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union, welches rund 53 Milliarden Euro beinhaltete. Um den Innovationsaspekt stärker in die Forschungsförderung einzubringen, haben die Schlüsseltechnologien, zu denen auch Nanotechnologien gehören, in Horizont 2020 einen besonderen Stellenwert. Neu sind zudem die einheitlichen Förderquoten für Projekte. Diese soll im Regelfall bei 100% liegen. Bei Innnovationsmaßnahmen sind 70% vorgesehen. Inhaltlich gliedert sich das Rahmenprogramm in drei Schwerpunkte: Gesellschaftliche Herausforderungen, Führende Rolle der Industrie und Wissenschaftsexzellenz. Auf Förderungen bewerben können sich alle Rechtspersonen aus der Europäischen Union, assoziierten Staaten oder Drittländern. Im Fokus des Programms steht die Stärkung der  Wettbewerbsfähigkeit Europas, die Nachhaltigkeit des Wachstums sowie Schaffung zukünftiger Arbeitsplätze in Europa.

Weitere Informationen zum neuen Forschungsrahmenprogramm der EU werden in folgender Broschüre aufgezeigt:

Link zur Broschüre "Horizont 2020 im Blick - Informationen zum neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation" (.pdf, 652KB)

Mit einem Konsultationsprozess konnten im Mai 2017 Ergebnisse zur Zwischenevaluierung von Horizon 2020 erstellt und veröffentlicht werden. Die Umfrage verlief online mit einer Beteiligung von 3500 Stakeholdern. Außerdem hat die Europäische Kommission einen ausführlichen Bericht zu den rund 300 eingereichten und analysierten Positionspapieren erstellt. 

Link zu "Results of Horizon 2020 Stakeholder Consultation - Interim Evaluation of Horizon 2020" (.pdf, 3.81MB)

Als nächstes wird ein Bericht der Personen, die Horizon 2020 evaluiert haben, erwartet. Dieser wird am 03. Juli 2017 in einer großen Konferenz in Brüssel vorgestellt.

Link zu weiteren Informationen zur Konferenz

 

Link zu Horizont 2020 auf den Seiten der Europäischen Kommission

Link zur Übersicht der Nationalen Kontaktstellen von Horizont 2020

Link zu Horizont 2020 auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

www.nano-sicherheit.de

ICPC NanoNet (Laufzeit: 01.06.2008 - 31.05.2012)

Dieses Projekt (finanziert aus dem 7. EU Forschungsrahmenprogramm) hat zum Ziel, die Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und die Zusammenarbeit zwischen Forschern im Bereich der Nanotechnologien zu erhöhen. Dies geschieht durch ein Online-Archiv zu Studien sowie durch Netzwerk-Tools.

Der Koordinator von ICPC NanoNet war das Institute of Nanotechnology in Großbritannien.

Link zu weiteren Informationen zum Projekt auf increast.eu

www.nano-sicherheit.de

IMPART (Laufzeit: Juni 2007 - September 2008)

Das Projekt IMPART (Improving of the understanding of the impact of nanoparticles on human health and the environment) hatte den aktuellen Wissensstand zu gesundheitlichen und umweltbezogenen Effekten von Nanopartikeln zusammengestellt und Empfehlungen für die EU hinsichtlich zukünftiger Forschungsstrategien abgegeben. IMPART stärkte den Austausch zwischen verschiedenen regionalen, nationalen und internationalen Initiativen zur Risikoforschung von Nanomaterialien, um Mehrfachaufwand zu reduzieren, Wissen zu bündeln und die Zusammenarbeit verschiedener Netzwerke zu vereinfachen.

In der 2. Phase von IMPART waren zusätzlich Partner vom Koordinator des Projektes NanoTox  beteiligt.

In einer Konferenz Ende September 2008 wurden die Ergebnisse in einer Konferenz präsentiert.

Link zum Artikel "IMPART-NanoTox EU-Project" auf temas.ch

Link zur Päsentation der Abschlusskonferenz (.pdf, 7.3MB)

www.nano-sicherheit.de

i-NanoTool (Laufzeit: 01.07.2013 - 31.12.2015)

Das EU-Forschungsprojekt „i-NanoTool“ hatte sich zum Ziel gesetzt, Firmen, die mit technisch hergestellten Nanopartikeln (ENPs) arbeiten, bei der Umsetzung von Gesetzen der Umweltpolitik zu unterstützen. Dafür wurde das e-tool „i-NanoTool“ entwickelt, welches Firmen, die Nanopartikel verwenden, eine Selbstdiagnose ihrer Umweltauswirkungen ermöglicht. Gleichzeitig wird das Tool mit neuesten Daten aus der Umweltpolitik und Ergebnissen von Forschungsprojekten in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Durch das Zusammenführen von Wissen über Auswirkungen und Regulationen auf europäischer Ebene erhofften sich die Forscherinnen und Forscher eine Reduzierung der Umweltauswirkungen, die durch Nanopartikel verursacht werden können. Auf der Homepage des Projekts ist ein Video zum Verständnis abrufbar. Nach einer Registrierung kann das e-tool verwendet werden. In der Testphase wurden anfangs nur die umweltpolitischen Gesetze aus den teilnehmenden Ländern (Spanien, Portugal, Rumänien und Finnland) aktualisiert. Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des LIFE+2012 Programm der Europäischen Kommission gefördert.

Link zur Anmeldung für „i-NanoTool“

Link zum Koordinator des Projekts

Link zum Verständnisvideo des Projekts

Link zur Homepage des Forschungsprojekts

Link zum Forschungsprogramm LIFE

www.nano-sicherheit.de

MARINA (Laufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2015)

Im Zuge des Forschungsrahmenprogrammes 7 der Europäischen Union hatten das Kompetenzzentrum SAFENANO und das Institute of Occupational Medicine (IOM) das europäische Forschungsprojektes namens „MARINA“ ("Managing Risks for Nanomaterials") verkündet.

Ziel des Projektes war es, Referenzverfahren für das Bewältigen der Risiken von Nanopartikeln und Nanomaterialien zu entwickeln. Das Projekt hatte sich mit den vier zentralen Themen des Risikomanagements im Bereich der Nanotechnologien beschäftigt: Materialien, Belastungen, Gefährdungen und Risiken.

In einer Studie des EU-Projektes MARINA wurden europäische Rahmenbedingungen und Tools zur Risikobewertung von Nanomaterialien zusammengefasst und verglichen. Im Detail wurden die Ansätze gegen acht Kriterien bewertet, beispielsweise ob nano-spezifische Eigenschaften oder der gesamte Lebenszyklus des Nanomaterials berücksichtigt wird, und Stärken und Schwächen der jeweiligen Ansätze identifiziert. Da keiner der Frameworks alle acht Evaluierungskriterien vollständig erfüllte, empfiehlt die Studie den Aufbau eines neuen, umfassenderen Rahmens für die Risikobewertung.

Link zum Artikel der Europäischen Kommission zur Studie „Frameworks and tools for risk assessment of manufactured nanomaterials" (.pdf, 296KB)

 

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf Seiten der Europäischen Kommission

Link zur Datenbank des MARINA Projektes (.pdf, 3.83MB)

Link zur Webseite des Projektes MARINA

 

www.nano-sicherheit.de

MembraneNanoPart (Laufzeit 01.01.2013 - 31.12.2015)

Im Rahmen des Forschungsprojekts MembraneNanoPart sollten Modelle und Computersimulationen entwickelt werden, die die Wechselwirkungen zwischen Nanopartikeln und Zellmembranen beschreiben. Hierbei wurden nicht nur die Nanopartikel-Membran-Interaktionen untersucht sondern auch die Aufnahme von Nanopartikeln in die Zelle. Innerhalb des Forschungsprojekts sollte eine universelle Testmethode entwickelt werden, die die Aufnahmerate von Nanopartikeln und auch die potentiellen toxischen Auswirkungen auf die Zelle angibt. Dafür wurden technisch hergestellte Nanopartikel (ENPs) mit unterschiedlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften (Größe, Form, Oberflächenladung,…) als Testmaterialien verwendet. Das Forschungsprojekt wurde von der Universität in Dublin koordiniert.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf Seiten der Europäischen Kommission

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 2.77MB)

Link zur Homepage des Projekts MembraneNanoPart

Link zum Koordinator des Projekts MembraneNanoPart

www.nano-sicherheit.de

ModNanoTox (Laufzeit: November 2011 - Oktober 2013)

Das Forschungsprojekt ModNanoTox entwickelte detaillierte und verbesserte Modelle, die den Verlauf von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) in Organismen und der Umwelt beschreiben. Dafür werden umfassende Datenbanken erstellt, die eine Beschreibung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von ENP und gleichzeitig auch ihre Reaktivität beinhalten. Gleichzeitig wurden die Charakterisierungsmethoden und die toxikologischen Protokolle bewertet. Durch die Datenbanken wurden neue Modelle entwickelt, die die späteren- und auch Langzeitauswirkungen von ENP für die Menschheit und Umwelt vorhersagen können. Die neu entwickelten Modelle werden in enger Zusammenarbeit mit Benutzern und Stakeholder-Veranstaltungen verbessert um sie anschließend in geeigneten praktischen Anwendungen zu nutzen. Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des 7. Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert und wurde von der Universität in Birmingham koordiniert.

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 117.8KB)

Link zur Homepage des Forschungsprojekts ModNanoTox

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts ModNanoTox 

www.nano-sicherheit.de

Nano2All (Laufzeit: 01.10.2015 - 31.03.2019)

Innerhalb dieses europäischen Forschungsprojekts wird ein aktiver Aktionsplan für wechselseitiges Lernen (Mutual Learning Action Plan) erstellt. Ziel ist es ein effektives Verstehen von Wissenschaft und Technologie zu fördern. Das Projekt basiert auf einer Koproduktion, dessen Aufgabe es ist, das Wissen an die Bedürfnisse der Bürger anzupassen und dabei unterschiedliche Akteure bei der Wissensvermittlung einzubeziehen. Das Forschungsprojekt verbindet unter anderem Zivilgesellschaft, Sozial- und Geisteswissenschaften, Industrie und Forschung zu Nanotechnologien. Speziell wird auf die Vorteile und Risiken der Nanotechnologien eingegangen, wobei verschiedene Stakeholder ihre Standpunkte in Dialogen vertreten und diskutieren können. Die Kosten dieses Vorhabens, an dem sich 11 Unternehmen aus sechs verschiedenen Ländern beteiligen, liegen bei rund einer Million Euro.

Link zur Homepage des Forschungsprojektes Nano2All

Link zu den News des Forschungsprojektes Nano2All

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts Nano2All

 

www.nano-sicherheit.de

nanoBioDetect (Laufzeit: 01.08.2014 - 31.07.2017)

Das Projekt „nanoBioDetect“ wurde im Rahmen des 7. Förderrahmenprogramms der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts ist es, Nanopartikel festzustellen, die über die Atemwege in die Lunge aufgenommen wurden und von dort aus in andere Lungenzellen oder Gewebe gelangen.

Dabei sollen Zelltypen, die diese Nanopartikel enthalten, identifiziert und die auftretenden Konzentrationen gemessen werden. Um die Nanopartikel im Gewebe erkennen zu können werden aufwendige bildgebende und analytische Methoden von Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Die Auswirkungen der Nanopartikel auf eine Modifizierung verschiedener Zellkomponenten sind bekannt, sollen aber im Rahmen des Projekts mit weiteren Tests an komplexeren Organismen analysiert werden. Die Forschungsgruppen des Projekts erhoffen sich so eine genauere Auswirkung von Nanopartikeln auf komplexere Organismen und gleichzeitig einen Fortschritt in der medizinischen Forschung, wo Nanomaterialien eine immer wichtigere Rollen spielen. Das Projekt wird von der Firma IBE R&D Institute for Lung Health gGmbH koordiniert.

Link zur Homepage des Projekts

Link zum Firmenprofil des Koordinators von nanoBioDetect

www.nano-sicherheit.de

NanoBioPharmaceutics (Laufzeit: 01.10.2006 - 30.09.2010)

Das Projekt NANOBIOPHARMACEUTICS wurde aus dem 6. Forschungsrahmenprogramm der EU finanziert und hatte die Entwicklung innovativer multidisziplinärer Ansätze für die Konzeption, Synthese und Bewertung molekularer nanoskaliger und mikroskopischer Funktionalitäten für die gezielte Abgabe von therapeutischen Peptiden und Proteinen zum Ziel.

Link zur Zusammaenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

 

 

www.nano-sicherheit.de

NanoCode (Laufzeit: Januar 2010 - Dezember 2011)

Das Projekt NanoCode, finanziert unter dem 7. Forschungsrahmenprogramms der EU, soll einen Rahmen für die Implementierung des von der Europäischen Kommission entwickelten Code of Conduct im Bereich Nanowissenschaften/Nanotechnologien auf EU-Ebene schaffen.

Im September 2010 wurde ein Report mit dem Titel „Synthesis report on codes of conduct, voluntary measures and practices towards a responsible development of N&N“ zur verantwortungsvollen Entwicklung von Nanotechnologien veröffentlicht. Dieser bietet einen Überblick über derzeitige Verhaltensregeln („Codes of Conduct“), freiwillige Maßnahmen sowie Praktiken zur verantwortungsvollen Entwicklung der Nanowissenschaften und Nanotechnologien (N&N).

Link zur Veröffentlichung (.pdf, 1.06 MB)

Im April 2011 wurde der Synthesis Report des Projekts NanoCode veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet die zentralen Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Erhebungen und vermittelt einen Einblick in die Einstellungen der nationalen und internationalen Stakeholder gegenüber dem Europäischen Verhaltenskodex für verantwortungsvolle Forschung im Bereich der Nanowissenschaften und –technologien. Einen zentralen Gegenstand der Untersuchung bildet der Grad der Übereinstimmung und Anwendung des Verhaltenskodex seitens der verschiedenen Stakeholder. Außerdem wurden die Möglichkeiten für Kommunikationsstrategien, Anreize und die Einführung einer effizienten Kontrolle hinterfragt.

Im November 2011 hat NanoCode einen strategischen Rahmen („MasterPlan“) publiziert, der zur Weiterentwicklung und Implementation des Verhaltenskodex für eine verantwortungsvolle Nanoforschung und Nanowissenschaft (Code of Conduct = CoC) beitragen soll. Hierzu wurde ein praktisches Excel-Tool („CodeMeter“) konzipiert, welches als Hilfestellung für Akteure der Nanotechnologien zur Einhaltung des europäischen „Code of Conduct“ dienen soll. Im vorliegenden „MasterPlan“ werden Ideen, Möglichkeiten und Empfehlungen zur Überarbeitung und Umsetzung des „Code of Conduct“ präsentiert.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf Seiten der Europäischen Union

Link zu einer Übersicht der Projektveröffentlichungen von AIRI/Nanotec IT

www.nano-sicherheit.de

NanoDefine (Laufzeit: 01.11.2013 - 31.10.2017)

Das EU-Forschungsprojekt NanoDefine wird im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts ist es, durch anerkannte Messmethoden eine genaue Identifizierung und Charakterisierung von Nanomaterialien zu ermöglichen. Hierbei können die Nanomaterialien als Partikel vorliegen oder in verschiedenen Substanzen wie Kosmetika oder Verpackungen gebunden sein. Dafür werden Messtechniken entwickelt, die robust, kostengünstig, einfach und praktisch anwendbar sind. Darüber hinaus sollen Nanopartikel im Größenbereich von 1nm – 100nm und auch Nanopartikel mit Beschichtungen identifiziert werden. Anschließend werden die gesammelten Daten in dem „NanoDefiner e-tool“ gegliedert, welche Messtechniken und Klassifizierungen für bestimmte Nanopartikel beinhalten. Gleichzeitig werden für Analysemethoden „Standard Operation Procedures (SOPs)“ angeboten, die zu genaueren Messergebnissen führen.

Link zur Informationesbroschüre des Projektes (.pdf, 698KB)

Link zum ersten Zwischenbericht des Projekts (.pdf, 73.2KB)

Link zur Zusammenfassung des ersten Zwischenberichts auf Seiten der Europäischen Kommission

Link zur Zusammenfassung des zweiten Zwischenberichts auf Seiten der Europäischen Kommission

Das Forschungsprojekt wird vom Forschungsinstitut RIKILT der Universität Wageningen in den Niederlanden koordiniert.

 

Link zur Homepage des Projekts

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

NanoDetector (Laufzeit: 01.06.2012 - 30.11.2015)

Das Forschungsprojekt befasste sich mit der Identifizierung von einzelnen Nanopartikeln in der komplexen Umwelt. Im Rahmen des Projekts sollte eine neue Methode in verschiedenen Anwendungen getestet werden, darunter auch für flüssige und gasförmige Matrizen, um sie in neuen analytischen Verfahren anzuwenden. Mithilfe der Methode könnte dann untersucht werden, inwiefern die Umwelt durch die Produktion von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) belastet wird. Zur Bestimmung der Konzentration von Nanopartikeln am Arbeitsplatz wurden Messungen vor Ort bei Projektpartnern durchgeführt. Ein weiteres Anwendungsgebiet dieser Methode kann bei der Analyse des Lebenszyklus von ENP sein, bei der die Freisetzung im gesamten Lebenszyklus identifiziert wird. Koordiniert wurde das Forschungsprojekt von der Universität Cottbus-Senftenberg. Zu diesem Projekt wurden periodisch erscheinende Zusammenfassungen publiziert.

Link zur Homepage des Projekts NanoDetector

Link zum Koordinator des Projekts NanoDetector

www.nano-sicherheit.de

NanoDiode: Developing Innovative Outreach and Dialogue on responsible nanotechnologies in EU civil society (Laufzeit: 01.07.2013 - 30.06.2016)

Im Projekt NanoDiode, welches durch das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm finanziert wurde,  sollten Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Innovationsprozess im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Nanotechnologien mit einbezogen werden. Es fand anhand folgender Schritte ein kreatives Beteiligungsverfahren statt: 

  • DEVELOP: Neue Strategien für Bürgerbeteiligung entlang der Nanotechnologie-Wertschöpfungsketten entwickeln
  • INSPIRE: Prioritäten der Europäischen Bürger im Themenfeld Nanotechnologien festlegen und sie dazu inspirieren, sich Gedanken zum Feld der Nanotechnologien und deren zukünftige Verwendung zu machen
  • CREATE: Die Vorstellungen der Europäischen Bürger als Anregung für die Schaffung neuer, innovativer und verantwortungsvoller Produkte nutzen sowie die Schlüsselanforderungen für Nano-Innovationen und -Produkte zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern, Forschern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Industriepartnern und politischen Entscheidungsträgern diskutieren
  • EDUCATE: Entwicklung des Nanotechnologie-Unterrichts um den Wissensstand zu Nanotechnologien sowie deren Sicherheitsforschung und praktische Sicherheitsmaßnahmen in Europa zu unterstützen
  • ENGAGE: Engagement der Europäischen Bürger zum Themenfeld der Nanotechnologien anstreben sowie die Zukunftspotenziale von Nanotechnologien innovativ kommunizieren (Beispielsweise mit Video-Clips zu Nanotechnologien)
  • ASSESS: Damit die Wirkung des Projektes analysiert und bewertet werden kann, soll zum Abschluss der Einfluss der Projekt-Aktivitäten beurteilt, eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Ebenen der Steuerung hergestellt und Methodenfeedback mit Blick auf Horizon 2020 bereitgestellt werden.

Neben einer Vielzahl von Produktideen sollen ethische, soziale und rechtliche Aspekte ebenso wie die Risikobewertung berücksichtigt werden. Unternehmen können dies für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationspotenzialen nutzen. Die Universität Stuttgart koordinierte ein internationales Survey, einen Schülerwettbewerb, Workshops und Bürgerkonferenzen in sechs Europäischen Ländern sowie die deutschen User-Comittees, an denen Bürgerinnen und Bürger mit Unternehmen an der Produktentwicklung arbeiteten.

Link zur Projekthomepage von NanoDiode

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes mit Zugang zu den Dokumenten

www.nano-sicherheit.de

Nanodustiness + NECID (Laufzeit: 2013 - 2018)

„Freisetzungsversuche und Risikoabschätzungen von technisch hergestellten Nanopartikeln“

Das Forschungsprojekt wurde vom Netzwerkverbund PEROSH gegründet und erforscht grundlegende Messmöglichkeiten zur Freisetzung von technisch hergestellten Nanopartikeln. Das Forschungsprojekt besteht aus den zwei Teilprojekten „Nanodustiness“ und „NECID“, die im Folgenden kurz beschrieben werden.

Nanodustiness

Das Teilforschungsprojekt Nanodustiness wurde im Jahr 2013 vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) ins Leben gerufen. Zu den Zielen des Teilprojekts gehört die Entwicklung einer Standardvorgehensweise (SOP) für Messdurchführungen innerhalb der beteiligten Institute unter Berücksichtigung der bestehenden Konzepte und Testgeräte. Des Weiteren sollen die gewonnenen Messergebnisse zwischen den beteiligten Forschungsinstituten verglichen werden, um die Reproduzierbarkeit mit einer ausgewählten Testvorrichtung, die innerhalb der Forschungsinstitute gleiche Ergebnisse erbringt, zu gewährleisten. Abschließend sollen innerhalb des Teilprojekts Nanostaubproben mit bestimmten Konzentrationen verwendet werden, um die Genauigkeit und Richtigkeit der Messergebnisse zu kontrollieren.

Das Teilforschungsprojekt hat eine Laufzeit bis 2018 und wird vom französischen Institut für Arbeitsschutz koordiniert.

Link zum Koordinator Französisches Institut für Arbeitsschutz (INRS)

NECID

NECID steht für „Nano Exposure & Contextual Information Database” und ist der zweite Teil des Forschungsprojekts. Innerhalb dieses Teilprojekts sollen Messdaten aus verschiedenen Forschungsprojekten der Europäischen Kommission (wie zum Beispiel NANOSH) genutzt werden, um daraus modellhaft Freisetzungsszenarien zu erstellen. Ein weiteres Ziel dieses Teilprojekts ist die Generierung einer Datenbank, in der Expositionen von technisch hergestellten Nanopartikeln am Arbeitsplatz klassifiziert werden. Darüber hinaus sollen die entwickelten Modelle als Basis für spezifische Freisetzungsmodelle (wie zum Beispiel Exposition auf der Baustelle) genutzt werden. Gleichzeitig soll die erstellte Datenbank als Informationsquelle zur Risikoabschätzung dienen und einen Beitrag zur Bewertung von Expositionen und Vereinheitlichung der Messverfahren bringen.

Das Teilprojekt wird vom Deutschen Institut für Arbeitsschutz (IFA) und dem niederländischen Institut für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) koordiniert.

Link zur Projektbeschreibung

Link zum Koordinator Deutsches Institut für Arbeitsschutz (IFA)

Link zum Koordinator Niederländisches Institut für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) 

www.nano-sicherheit.de

NanoFASE (Laufzeit: 01.09.2015 - 31.08.2019)

 

Nanomaterial Fate and Speciation in the Environment

Das Hauptziel des Forschungsprojekts ist es, ein Qualitätsbewertungssystem zur Exposition von technisch hergestellten Nanomaterialien zu erstellen. Das hier entwickelte System soll Stakeholdern ermöglichen, die Umweltauswirkungen durch die Freisetzung von Nanomaterialien der Nano-Industrie zu bewerten. Des Weiteren sollen regulatorische Registrierungen entwickelt werden, die in die REACH-Verordnung integriert werden können. Ebenso soll das Verständnis von Nanomaterialien in allen Ebenen verdeutlicht und für Bürgerinnen und Bürgern einfach erklärt werden. Dadurch möchte NanoFASE es ermöglichen, das System für gängige und auch spezielle technisch hergestellte Nanomaterialien anzuwenden. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des H2020-Programms der Europäischen Kommission gefördert. Die Koordination des Projekts übernimmt das englische Natural Environment Research Council.

Link zur Allgemeinen Beschreibung des Projektes (.pdf, 2MB)

Link zur Homepage des Forschungsprojekts NanoFASE

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts NanoFASE

www.nano-sicherheit.de

NanoFORCE (Laufzeit: 01.05.2011 - 31.01.2014) 

Im Projekt Nanoforce sollten drei Nanomaterialien, die häufig verwendet werden, untersucht werden. Als Ergebnis sollten Empfehlungen für die EU-Kommission zur Überarbeitung von REACH, der Richtlinie für den Einsatz von Chemikalien in der EU, unter die auch Nanotechnologien fallen, erstellt werden. Die Forscher strebten eine Aktualisierung der Sicherheitsdatenblätter und reformierten Toxizitäts-Tests für die untersuchten Materialien an. Außerdem wurde empfohlen, Risiken in Zukunft nicht länger am eingesetzten Material, sondern am Produkt zu evaluieren. In den Empfehlungen für die EU-Komission äußerten sich die Autoren auch zur Analyse von Lebenszyklen von Nanomaterialien und zur Standardisierung von Messtechniken.

Link zum Artikel der Innovationsgesellschaft St. Gallen

Link zu den Empfehlungen an die EU-Kommission (Kurzfassung, auf englisch)

Link zu den Empfehlungen an die EU-Kommission (Langfassung, auf englisch)

Link zur Projekthomepage NANOFORCE

www.nano-sicherheit.de

NANOGECO (Laufzeit: 01.01.2015 - 31.12.2017)

Das Forschungsprojekt wird aus dem Rahmenprogramm ERA-Net SIINN finanziert. Ziel des Projektes ist die detaillierte Untersuchung der Erzeugung von Nanopartikeln durch Zerstäubungsprozesse in der Sprühbeschichtung. Inbesondere wird die Einmischung von Nanomaterialien in Lack und Lack-„Übersprays“ sowie das Verhalten zwischen Nano- und Sub-Mikro-Partikeln und die Freisetzung von MNMs aus der „Überspray“-Matrix untersucht. Außerdem wird hierzu ebenfalls die Art der erzeugten MNMs im Lack-„Überspray“ bestimmt.

Link zur Projektbeschreibung auf SIINN

Link zur Projekthomepage

www.nano-sicherheit.de

NanoGenoTox (Laufzeit: 2010 - 2013)

Das EU-Projekt „NanoGenoTox“ wurde von der Europäischen Kommission gefördert. Das Hauptziel des Projekts ist die Analyse von gentoxischen Auswirkungen von Nanopartikeln.

Hierfür wurden die Lebenszyklen von Titandioxid, Siliziumdioxd und Kohlenstoffnanoröhren analysiert. Dies geschah durch die Zusammenführung und Auswertung von Daten aus anderen EU-Projekten. Die einzelnen Experimente mit verschiedenen Nanopartikeln wurden unter gleichen Bedingungen (Standard operating procedures) durchgeführt, damit die ausgewerteten Daten miteinander verglichen werden können. Dafür werden gentoxikologische Versuche in-vivo und auch in-vitro durchgeführt. In weiteren Experimenten wurden Nanopartikel in Versuchsorganismen injiziert und sämtliche Auswirkungen der Nanopartikel von der Aufnahme bis zur Ausscheidung untersucht. Anschließend wurden die toxikologischen Auswirkungen auch in Abhängigkeit der Konzentration auf bestimmte Organe analysiert. Das Projekt verband 16 Forschungsinstitutionen aus 11 Staaten.

Link zu weiteren Informationen zum Projekt

Link zu allen Dokumenten des Projektes

www.nano-sicherheit.de

NanoGenTools (Laufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2019)

Innerhalb des Forschungsprojekts NanoGenTools sollen genetische und zelluläre Auswirkungen von Nanomaterialien untersucht werden. Mit Hilfe von mathematischen Modellen und biologischen Konzepten sollen Ursachen und Auswirkungen analysiert und gleichzeitig Schnelltests entwickelt werden, die eine frühzeitige Exposition erkennen können. Darüber hinaus sollen die hier entwickelten Methoden und neuen Informationen in einer Datenbank zusammengefasst werden und auch der europäischen Regulationsebene unterstützend zur Seite stehen. Das Forschungsprojekt wird vom belgischen Forschungsinstitut für seltene, kritische Materialien (ICCRAM) koordiniert. Gefördert wird es von Horizon 2020, dem Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union.

Link zur Projekthomepage NanoGenTools

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts

www.nano-sicherheit.de

Nanoheter (Laufzeit: 2013 - 2016)

Im Rahmen des Forschungsprojekts Nanoheter sollen Auswirkungen von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENPs) auf die Umwelt untersucht werden. Dazu werden Szenarien erstellt, die Wechselwirkungen von ENPs mit Wasser betrachten. Um vergleichbare Werte zu erhalten wird die Konzentration der ENPs wie auch die Zusammensetzung der Umwelteinflüsse (Mineralien, Mikroorganismen, Verschmutzungen) variiert, da diese beiden Faktoren das Verhalten der ENPs essenziell verändern können. Gefördert wird das Forschungsprojekt von SINN ERA-NET, einem Förderprogramm der Europäischen Kommission. Des Weiteren sind vier Forschungspartner an dem Projekt beteiligt, von denen das Forschungsinstitut CEREGE in Frankreich die Koordination übernimmt.

Link zur Homepage des Projekts Nanoheter

Link zum Koordinator des Projekts Nanoheter

www.nano-sicherheit.de

NANOHOUSE (Laufzeit: 01.01.2010 - 30.06.2013)

Das Projekt Nanohouse, gefördert vom 7. Rahmenprogramm der EU, erforscht mögliche Risiken, die durch die Verwendung von Nanomaterialien in Fassadenbeschichtungen bestehen. Dabei hat das Forscherteam eigene Bewertungskriterien entwickelt, mit denen Risiken systematisch beurteilt und minimiert werden sollen. Hierzu zählen Auswirkungen auf die Umwelt und  Löslichkeit in Wasser, Sedimentation, Stabilität bei Verbrennung, Humantoxizität, DNA-Schädigung, Auswirkungen auf Kläranlagen, Beschädigung von Gewebebarrieren sowie Translokationsauswirkungen auf Haut, Verdauungs- oder Atemwege.

Detailliertere Informationen können der Cordis Pressemitteilung oder der kostenpflichtigen Studie entnommen werden.

Link zur Pressemitteilung

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

Link zum Download der Studie des Projekts (kostenpflichtig)

www.nano-sicherheit.de

NanoIndEx (Laufzeit: 01.06.2013 - 30.05.2016)

Das Projekt nanoIndEx untersucht die Kontaminationsgefahr mit Nanopartikeln direkt am Arbeitsplatz. Hierfür werden zuerst verschiedene Messgeräte im Labor auf unterschiedliche Merkmale, Größen und Formen von Nanopartikeln getestet und miteinander verglichen, damit die Messgenauigkeit der Konzentrationen mit definierten Vergleichswerten überprüft werden kann. In den darauf folgenden Arbeitsschritten werden die besten Messgeräte an unterschiedlichen Arbeitsstellen sowie an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, bei denen eine Exposition von Nanopartikeln möglich ist, aufgebaut und angebracht Anschließend werden die gemessenen Werte am Arbeitsplatz und die Messwerte der personengetragenen Messgeräte analysiert und miteinander verglichen. Das Projekt wurde vom Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. an der Universität Duisburg koordiniert.

Link zum Projekt nanoIndEx

Link zu den Standard operation procedures (SOPS) (.pdf, 452KB)

Link zum Abschlussbericht des Forschungsprojekts nanoIndEx (.pdf, 4.57MB)

Link zum Koordinator des Projekts (Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.)

www.nano-sicherheit.de

NanoInteract (01.01.2007 - 31.12.2009)

NanoInteract, finanziert im Rahmen des 6. EU Forschungsrahmenprogrammes, beschäftigte sich mit der Aufklärung der Wechselwirkungen von synthetischen Nanopartikeln  mit lebenden Systemen, insbesondere Wasserpflanzen und -organismen.

Vorrangig sollte der Frage nachgegangen werden, ob und wie synthetische Nanopartikel in die Zelle eindringen und welche Eigenschaften der Nanopartikel (Größe, Form, Oberfläche usw.) dieses Verhalten beeinflussen.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

www.nano-sicherheit.de

NANOKER (Laufzeit: 01.05.2005 - 30.04.2009)

Das Projekt NANOKER, gefördert aus dem 6. Forschungsrahmenprogramm der EU,  hatte die Entwicklung von Nanokeramiken für Anwendungen, die mit herkömmlichen Materialien nicht möglich sind, zum Ziel. Bei der Projektdurchführung wurden auch  Umweltfragen und mögliche Risiken bei der Verwendung von Nanomaterialien  angesprochen, um das Bewusstsein der Projektpartner hierfür zu schärfen. Weiterhin wurden technische Detailfragen zum sicheren Umgang mit Nanomaterialien und zur Entwicklung von Richtlinien für das Management bestehender und die Planung  zukünftiger Laboranlagen diskutiert.

Link zur Projektbeschreibung auf fct-systeme.de

Link zu weiteren Projektdetails auf CORDIS

www.nano-sicherheit.de

NanoLyse (Laufzeit: 01.01.2010 - 30.09.2013)

Innerhalb des Projekts NanoLyse sollen Referenzproben hergestellt werden, die zur Analyse von Nanopartikeln in Lebensmitteln und Verpackungen genutzt werden. Gleichzeitig sollen Proben hergestellt werden, die die Detektion der Nanopartikel überprüfen. Darüber hinaus soll die Darstellung und Untersuchung der Proben schneller ablaufen. Zur Charakterisierung der Nanopartikel in Lebensmitteln sollen geeignete analytische Methoden weiterentwickelt werden, die die vorhandenen Nanopartikel schnell identifizieren. Es wurde mit dem 7. Förderrahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Die Forschungspartner des Projekts kommen überwiegend aus Europa und vereinzelt aus Kanada. Koordiniert wurde das Forschungsprojekt vom niederländischen RIKILT-Institut. 

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichts

Link zur Homepage des Forschungsprojekts

www.nano-sicherheit.de

NanoMICEX (Laufzeit: 01.04.2012 - 31.03.2015)

Das Projekt NanoMICEX, welches im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert wurde, besteht aus 9 Teilabschnitten. Im 5 Teilabschnitt, welches vom ITENE-Institut koordiniert wurde, wurden die Punkte Risikomanagement und Kontrollmessungen behandelt.

Ziele des Arbeitsabschnittes 5 waren unteranderem die Arbeitsschutzbedingungen von Arbeitnehmenden, die mit Nanopartikel-haltigen Pigmenten und Tinten in Kontakt kommen, zu begutachten. Weitere Ziele sind auch Freisetzungsszenarien durchzuführen und die Kontrollsysteme zu prüfen. In der Studie wurden gerade bei Atemschutzmasken effektivere Verbesserungen vorgeschlagen, die den Schutz der Arbeitnehmenden erheblich verbessert.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

 

www.nano-sicherheit.de

NanoMILE (Laufzeit: 01.03.2013 - 28.02.2017)  

Das Projekt „NanoMILE“ hat das Ziel grundlegende Erkenntnisse zu Interaktionen von Nanomaterialien mit lebenden Organismen und der Umwelt zu gewinnen. Das Projekt analysiert kritische physikalisch-chemische Eigenschaften, die in biologischen Systemen Schäden auslösen können. Das Hauptziel des Projekts ist die Formulierung intelligenter Paradigmen für die Interaktionen von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) mit lebenden Organismen oder der Umwelt. Durch diese Erkenntnisse soll ein einzelnes Gerüst zur Klassifizierung von Nanomaterialien entwickelt werden. Zur Umsetzung werden verschiedene ENPs in ihrem ganzem Lebenszyklus hinsichtlich ihrer toxikologischen Auswirkungen auf lebende Organismen (Proteinen, Fetten, Nukleinsäuren,…) und die Umwelt (Säuregehalten, Polysaccharide,…) charakterisiert. Das Projekt wird von der Universität in Birmingham koordiniert.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS - Teil 1

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS - Teil 2

Link zur Projekthomepage

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

NANOMMUNE (01.09.2008 - 31.08.2011)  

Das Projekt NANOMMUNE, gefördert vom 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, dient zur Untersuchung der Effekte von synthetischen Nanomaterialien auf das Immunsystem (toxisches Potenzial der Nanomaterialien) und mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Teil des Projekts ist die Charakterisierung von Nanomaterialien sowie die Entwicklung geeigneter Testverfahren (in vitro und in vivo).

Zu Beginn des Jahres 2012 wurde ein Qualitätsmanagement-Handbuch für die Herstellung, Charakterisierung und Testung von Nanomaterialien, herausgegeben von Prof. Dr. Harald F. Krug, Empa, etabliert.

Dieses enthält fast 100 SOP's (Standard Operating Procedures) und dient als Basis für zukünftige Projekte und Publikationen in diesem Bereich.

Link zum Handbuch (.pdf, 928 KB) (engl.)

Link zur Website von NANNOMMUNE

www.nano-sicherheit.de

NanoPolyTox (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.05.2013)  

Das Forschungsprojekt NanoPolyTox, gefördert aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, untersuchte den Lebenszyklus von drei verschiedenen Arten von Nanomaterialien. Im Fokus standen dabei Kohlenstoffnanoröhren, Nanoclays und auch Metalloxid-Nanopartikel, die als Ergänzungsmittel in der Polymer-Chemie genutzt werden. Innerhalb des Forschungsprojekts wurden im Lebenszyklus die physikalisch-chemischen Eigenschaften, toxischen Auswirkungen und Freisetzung bei der Synthese, Alterung und dem Recycling der technisch hergestellten Nanomaterialien untersucht und bewertet. Die daraus gewonnenen Daten wurden anschließend in einem Vorsorgemodell zusammengefügt um die Auswirkungen auf die Umwelt und Menschheit zu modellieren. Die Koordination des Projekts übernahm das LEITAT-Institut in Spanien.

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 135KB)

Link zum Koordinator des Projekts NanoPolyTox

www.nano-sicherheit.de

NanoPUZZLES (Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2015)

Das Forschungsprojekt NanoPUZZLES wurde im Rahmen des 7 Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts war es, ein Rechenmodell zu entwickeln, das die Wechselwirkungen zwischen Struktur, Eigenschaft, molekularen Interaktionen und Toxizität von bestimmten Klassen von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) beschreibt. Im Fokus des Projekts liegen zwei Arten von Nanopartikeln, anorganische ENP und Kohlenstoffnanopartikel (Kohlenstoffnanoröhrchen). Für diese beiden Arten werden jeweils vier Rechenmodelle entwickelt:

  1. Qualitative Bewertung der physikalisch-chemischen und toxikologischen Daten (nanoDATA)
  2. Entwicklung von neuen Begriffen für Nanopartikelstrukturen (nanoDESC)
  3. Simulation von Interaktionen von Nanopartikeln mit biologischen Systemen (nanoINTER)
  4. Modelle für qualitative und quantitative Strukturaktivitäten entwickeln (nanoQSAR)

Durch die Rechenmodelle können Vorhersagen über die Auswirkungen von Nanopartikeln getroffen werden, womit erheblich Kosten eingespart werden können und eine intensivere Forschung gefördert wird. Das Forschungsprojekt wurde von der Universität in Danzig koordiniert.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

Link zum Koordinator des Projekts

Link zur Projekthomepage von NanoPUZZLES

www.nano-sicherheit.de

NanoReg (Laufzeit: 01.03.2013 - 28.02.2017)

Im EU-Projekt NanoReg werden die Ergebnisse vorhandener Daten mit neuen Erkenntnissen im Bereich Nanotechnologien verknüpft. Daraus soll ein Werkzeugkasten zur Risikoabschätzung und zur Messung von Toxizität und Exposition technisch hergestellter Nanomaterialien entstehen. Langfristig sollen neue Teststrategien entwickelt werden, die an die Anforderungen des Innovationsprozesses angepasst sind. Außerdem sollen enge Kooperationen zwischen Behörden, Industrie und Wissenschaft etabliert werden, die ein effizientes und praktisch anwendbares Risikomanagement ermöglichen. Durch den interdisziplinären Ansatz zur Verknüpfung der drei wichtigsten Akteursgruppen soll ein spürbarer Rückgang der Risiken von Nanomaterialien in Produkten für Industrie und Verbraucher erfolgen. Zudem sollen Beziehungen zu außereuropäischen Ländern wie den USA, Kanada, Australien, Russland oder Japan entwickelt werden, um die von Nanotechnologien auf globaler Ebene voranzutreiben. Das Projekt ist Teil des siebten europäischen Rahmenprogramms. Die nationale Koordination in Deutschland wird von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortet.

Link zur Projekthomepage von NanoReg

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 4.93MB)

Link zur Projektübersicht der BAuA

Ein gemeinsames White Paper mit dem Titel "Towards a more effective and efficient governance and regulation of nanomaterials" wurde im September 2017 von den EU-Projekten NanoReg und ProSafe veröffentlicht. Das White Paper von NanoReg (FP7) und ProSafe (H2020) fasst die Ziele und Ergebnisse der beiden Projekte in einem kurzen Überblick zusammen. Im Fokus steht die Reduzierung der Unsicherheit bei der regulatorischen Bewertung der Umweltgesundheits- und Sicherheitsaspekte von Nanomaterialien. Das White Paper enthält Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden, die eine effektivere Bewertung von Nanomaterialien im regulatorischen Kontext ermöglichen sollen. Außerdem bietet das Paper Vorschläge für „No Regret Maßnahmen“ wie beispielsweise weitere Harmonisierungen der Testmethoden durch die OECD und eine effizientere Nutzung der Ergebnisse von Forschungsprojekten durch ein besser strukturiertes Datenmanagement.

Link zur Vollversion des White Paper (.pdf, 1.71MB)

Link zur Pressemeldung auf NanoSafety Cluster

Link zur Homepage vom NanoSafety Cluster

www.nano-sicherheit.de

NanoReg2 (Laufzeit: 01.09.2015 - 31.08.2018)

Das Forschungsprojekt NanoReg2 baut auf sein Vorgängerprojekt NanoReg auf und befasst sich mit der Regulierung von neuen Nanomaterialien. Hierfür soll das „Safe by Design“-Konzept als Grundbaustein in der Entwicklung und Produktion von technisch hergestellten Nanomaterialien (ENPs) etabliert werden. Darüber hinaus haben sich die Projektpartner von NanoReg2 zum Ziel gesetzt ein Gruppierungsmodell von Nanomaterialien zu erstellen, die durch eine dazugehörige Gruppierungsstrategie ermöglicht wird. So sollen durch das "Safe by Design"-Konzept die Sicherheit maximiert und gesundheitlichen Auswirkungen von ENPs minimiert werden. Das Forschungsprojekt, welches aus 42 Projektpartnern aus über 15 Ländern besteht, wird vom Forschungsprogramm Horizon2020 der Europäischen Kommission mit 10 Millionen Euro gefördert und vom französischen Landesinstitut für Umwelt und Risiken (INERIS) koordiniert.

Link zur Homepage des Forschungsprojekts NanoReg2

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts NanoReg2

www.nano-sicherheit.de

NanoRisk (Laufzeit: 01.10.2013 - 30.09.2016)

Das Forschungsprojekt NanoRisk setzte sich zum Ziel, Messergebnisse zur Risikoabschätzung klar zu definieren. Dadurch soll präventiv der Kontakt mit technisch hergestellten Nanomaterialien (ENM) an speziellen Arbeitsplätzen in der Nanotechnologieindustrie minimiert werden. Gleichzeitig soll das Forschungsprojekt auch die Standardisierungsaktivitäten, wie zum Beispiel die Zertifizierung von angemessenen persönlichen Schutzausrüstungen und technischen Kontrollen, fördern, um die Arbeitssicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu gewährleisten. Zur Umsetzung der Ziele sollen die Risiken besser verstanden werden, die bei der Freisetzung von ENM in die Umwelt entstehen. Darüber hinaus sollen angebrachte Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Freisetzung von ENM in der Nanotechnologieindustrie erkannt werden, die dieses Problem vorsorglich minimieren können. Das Projekt wird vom ITENE Institut in Spanien koordiniert. Die Förderung des Forschungsprojekts läuft über das LIFE-Förderprogramm der Europäischen Kommission.

Link zur Projekthomepage mit weiteren Informationen

Link zum Koordinator ITENE des Forschungsprojekts

Link zum Förderprogramm LIFE der Europäischen Kommission

www.nano-sicherheit.de

NanoSAFE I (Laufzeit: 2003 - 2004) & NanoSAFE II (Laufzeit: 2005 - 2009)

Das Projekt NanoSAFE I aus dem 5. EU Forschungsrahmenprogramm wurde nach Abschluss als NanoSAFE II fortgesetzt.

Ziel des Projekts war die Sammlung von verfügbaren Informationen aus öffentlichen und privaten Quellen über Chancen, aber auch über potentielle Risiken bei der industriellen Produktion von Nanopartikeln, die Beurteilung des Risikos am Arbeitsplatz für Konsumenten und die Umwelt sowie die Erarbeitung von Empfehlungen zur rechtlichen Regulierung und "codes of good practice" zur Vermeidung jeglicher Gefahren.

Link zum Abschlussbericht des Projektes NanoSAFE I (.pdf, 3.19MB)

Mit NanoSAFE II wird das Vorgängerprojekt im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union fortgesetzt.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Instrumenten zur Risikobewertung und zum Risikomanagement, um  eine sichere industrielle Produktion von Nanopartikeln zu gewährleisten. Behandelt wird eine begrenzte Fallauswahl, die für die wichtigsten Charakteristika von Partikeln, Produktionsprozessen und angeschlossenen Risiken, repräsentativ sind. Zwei Typen von Risiken, das Explosionsrisiko bei Herstellungsprozessen und Gesundheitsrisiken durch Exposition mit Nanopartikeln, sollen näher beleuchtet werden.

NanoSAFE II ist in folgende Subprojekte aufgeteilt:

  1. Messung von Nanopartikeln in Bezug auf Exposition, Risikobewertung und Kontrolle
  2. Toxikologie, Bestimmung von Dosis-Wirkungs-Zusammenhängen und Identifizierung von Gefahrenpotentialen
  3. "Sicherere Produktionstechnologien", behandelt ökonomische Faktoren
  4. "Soziale Aspekte und Regulation" zur Gewinnung von Daten auf rechtlichem und gesellschaftlichem Gebiet

Auf der Website befinden sich außerdem acht Broschüren (sog. "Dissemination Reports"), die auf leicht verständliche Weise praxisrelevante Ergebnisse und Empfehlungen für die Sicherheit bei der Produktion und im Umgang mit Nanomaterialien beinhalten. Die Broschüren beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie passende Schutzkleidung, Entflammbarkeit und Messbarkeit von Nanomaterialien oder Toxizität und sind in englischer Sprache verfasst.

Link zu den NanoSAFE II-Broschüren zum Sicheren Umgang mit Nanomaterialien

Link zur Website von NanoSAFE II

www.nano-sicherheit.de

NanoSafePack: Best Practice Leitlinien für die Verpackungsindustrie (Laufzeit: 01.12.2011 - 30.11.2014)

Das europäische Forschungsprojekt „NanoSafePack“ wurde über 36 Monate mit Mitteln aus dem siebten europäischen Forschungsrahmenprogramm (FP7) gefördert und veröffentlichte als Endresultat Best Practice Leitlinien für einen sicheren Umgang mit Nanomaterialien in der Verpackungsindustrie.

Die Leitlinien, die in erster Linie für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurden, bieten wertvolle Hinweise zu verschiedenen Eigenschaften und speziellen Anwendungsmöglichkeiten von nanoskaligem Füllmaterial und Polymer-basierten Nanokompositen.

Die wichtigsten Ergebnisse wurden in einem „Mini-Guide“ zusammengefasst, der in fünf verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht. Dieser bietet einen Überblick über Vorteile und Chancen des Einsatzes von Nanomaterialien in der Verpackungsindustrie. Darüber hinaus beinhalt die Zusammenfassung Handlungsempfehlungen zum sicheren Umgang bei der Entwicklung und Produktion von Verpackungen, bei denen Nanotechnologien zum Einsatz kommen.

Link zur Projekthomepage von NanoSafePack

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

Link zu den „Mini-Guides“ der Best Practice Leitlinien

www.nano-sicherheit.de

NanoSafeLeather

In der Lederindustrie werden Oberflächen mit Chemikalien veredelt, damit Wertschöpfung und Haltbarkeit der Pelzprodukte ansteigen. Durch den Einsatz von Nanomaterialien lässt sich das hohe Schadstoffpotential verringern. Um einen großtechnischen Einsatz von Silber-Titandioxid Nanomaterialien in der Schuhindustrie zu ermöglichen, ist es von Nöten eine Toxizitätsstudie durchzuführen sowie eine Dosis-Wirkungsbeziehung in Bezug mit der Effizienz der genutzten Menge für die Lederfunktionalisierung zu setzen. Ökologische und gesundheitliche Effekte stehen bei der Lederindustrie besonders im Vordergrund. Die Studie findet in vitro mithilfe von Computersimulationen statt und soll die Auswirkung vom Einsatz von Silber-Titandioxid Nanomaterialien auf die menschliche Gesundheit auf zellulärer Ebene untersuchen. Die Silber-Titandioxid Nanopartikel haben Selbstreinigung, Flammenhemmung und antimikrobielles Verhalten zur Eigenschaft.

Link zur Projekthomepage

Link zur Projektbeschreibung auf der Webseite von ERA-Net SIINN

www.nano-sicherheit.de

NANOSH (Laufzeit: 01.11.2006 - 31.10.2009)

Das bereits abgeschlossene  und durch das 6. Forschungsrahmenprogramm geförderte EU-Projekt hatte das Ziel, am Beispiel von ausgewählten Nanopartikeln die Exposition am Arbeitsplatz zu beschreiben und Aussagen zum Beispiel über die Verteilung oder das Agglomerationsverhalten zu treffen. Im Fokus der Forschungen standen insbesondere genotoxische Effekte und Entzündungsprozesse in den Atemorganen sowie Fragen der Mikrozirkulation im Organismus.

Auf der Website des Projekts wird auf verschiedene Veröffentlichungen verwiesen.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

www.nano-sicherheit.de

Nanosolutions (Laufzeit: 01.04.2013 - 31.03.2017)

Das Forschungsprojekt Nanosolutions wurde im 7. Rahmenförderprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts ist es, Auswirkungen von Nanomaterialien auf molekularer Ebene zu charakterisieren und darüber hinaus eine Sicherheitsklassifizierung für Nanomaterialien zu erstellen. Dazu haben sich 35 Forschungspartner, die überwiegend im europäischen Raum angesiedelt sind, zusammengefunden, um technisch hergestellte Nanomaterialien hinsichtlich des biologischen Gefahrenpotentials zu charakterisieren. Dazu werden Nanomaterialien in verschiedenen Szenarien bezüglich ihrer Sicherheit und toxikologischen Auswirkung an lebenden Organismen getestet. Die Ergebnisse der Experimente werden in einer Datenbank zusammengefasst und klassifiziert. Diese Sicherheitsklassifizierung der geprüften Nanomaterialien soll die Industrie unterstützen Nanomaterialien mit keinen oder geringen toxikologischen Auswirkungen zu nutzen.

Im Jahr 2015 wurde der erste Zwischenbericht veröffentlicht.

Link zum Zwischenbericht 2015 (.pdf, 54.5KB)

Link zur 1. Zusammenfassung des Abschlussberichtes

Link zur 2. Zusammenfassung des Abschlussberichtes

Das Forschungsprojekt wurde vom finnischen Institut für Arbeitsmedizin koordiniert.

Link zur Homepage des Projekts

Link zum Finnish Institute of Occupational Health

www.nano-sicherheit.de

NANO-STRAND (Laufzeit: 01.08.2006 - 31.01.2008)

Hauptziel des Projektes NANO-STRAND war es, Roadmaps (Leitlinien) für die zukünftige Normungs- und Standardisierungsarbeit in Europa und die damit zusammenhängende Forschung zu erarbeiten. Dabei wurden Forschungsinstitute und Unternehmen aus der ganzen Welt ebenso einbezogen wie nationale, europäische und internationale Normungsorganisationen.

Link zum Download des Abschlussberichts (.pdf, 48.9KB)

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

 

www.nano-sicherheit.de

NanoSustain (Laufzeit: 01.05.2010 - 31.05.2013)

NanoSustain ist ein europäisches Forschungsprojekt, welches unter dem 7. Rahmenforschungsprogramm der EU geführt wurde. Ziel des Forschungsprojektes war es, innovative Lösungen für die nachhaltige Gestaltung, Nutzung, Recycling und Entsorgung von auf Nanotechnologien basierenden Produkten zu entwickeln, indem eine Charakterisierung der Risiken mit einer Analyse des Lebenszyklus kombiniert wird. NanoSustain konzentrierte sich vor allem auf folgende vier Nanomaterialien und deren zugehörige Produkte:

  • Produkte, die auf Nanozellulose basieren
  • Produkte, die auf Kohlenstoffnanoröhrchen basieren
  • Produkte, die auf nanoskaligem Titanoxid basieren
  • Verbundwerkstoffe, die auf nanoskaligem Zinkoxid basieren

Das Arbeitsprogramm des Projektes war in sechs Arbeitspakete unterteilt: 

  1. Projektmanagement
  2. Erhebung, Generierung, Evaluierung und Validierung von Daten
  3. Risikocharakterisierung und Risikofolgenabschätzung
  4. Bewertung des Lebenszyklus und der technologischen Zukunftsforschung
  5. Entwicklung von innovativen Lösungen für das Recycling und die abschließende Behandlung
  6. Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse

Am Projekt NanoSustain arbeiteten zwölf Partner aus acht europäischen Mitgliedstaaten mit Hintergründen in Wissenschaft, Industrie, Beratung und Analyse zusammen.

Im Mai 2011 hat NanoSustain gemeinsam mit Vertretern der Regierung, der Wissenschaft, aus dem Gesundheitsbereich und der Industrie die erste öffentliche Verantstaltung in Glasgow (UK) durchgeführt. Hauptthema der Debatte waren vor allem die Forschungsaktivitäten im Bereich Nanosicherheit sowie diesbezüglich bestehende Wissenslücken.

Link zur Webseite des Projekts NanoSustain

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes auf CORDIS

www.nano-sicherheit.de

NanoTEST (Laufzeit: 01.04.2008 - 31.03.2012)

NanoTest ist ein kollaboratives Forschungsprojekt aus dem 7. EU Forschungsrahmenprogramm.

Ziel war es, neue und alternative Testverfahren und Strategien zur Charakterisierung von Nanomaterialien zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung von in-vitro und in-vivo Testverfahren, die für die Risikobewertung von Nanomaterialien verwendet werden können.

Link zur Projekthomepage von NanoTEST

www.nano-sicherheit.de

NanoToxClass (Laufzeit: 01.05.2015 - 30.04.2018)

Das Ziel des Forschungsprojektes NanoToxClass ist eine Gruppierung von Nanomaterialien bezüglich ihrer Toxizität zu erstellen. Hierbei soll das momentane Verfahren zur Prüfung von Nanomaterialien („Sorte-nach-Sorte“) durch neu entwickelte Klassifizierungsstrategien ersetzt werden. Dabei sollen mehrere Nanomaterialien klassenweise hinsichtlich ihrer Toxizität überprüft und in Gruppen eingeordnet werden. Zur Generierung einer Datenbank werden Forschungsergebnisse von weiteren Projektpartnern hinzugezogen und mit neugewonnen Daten zusammen gruppiert. Durch die Zusammenarbeit internationaler Projektpartner aus Europa und Israel soll das hier entwickelte Verfahren an die entsprechenden Gremien (ECHA und OECD) angepasst werden. Das Forschungsprojekt wird unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) koordiniert.

Link zur Projektbeschreibung auf der Homepage des ERA-NET-SINN

Link zur Koordinator des Forschungsprojekts

www.nano-sicherheit.de

NanoTransKinetics (Laufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2014)

Das Forschungsprojekt NanoTransKinetics zielte darauf, eine Beziehung zwischen den Eigenschaften von Nanopartikeln und ihrer Toxizität herzustellen, welche ebenso Wechselwirkungen zwischen Nanopartikeln und biologischen System beinhalten. Hierbei stand der Fokus insbesondere auf die Aufnahme und dem Transport von Nanopartikeln in zellulären Systemen und auch auf die Frage, wie Nanopartikel biologische Barrieren überwinden können. Durch die neu gewonnen Daten wurde das Tool BUBBLES (BUBBLES - User-friendly Bundle for Bio-nano Large-scale Efficient Simulations) entwickelt, welches die Überwindung der verschiedenen Barrieren modelliert und gleichzeitig die toxikologischen Auswirkungen beschreibt. Das Forschungsprojekt wurde von der Universität Dublin koordiniert.

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 68.1KB)

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts

www.nano-sicherheit.de

NANOTRANSPORT (Laufzeit: 01.09.2006 - 29.02.2008) 

Das EU-Projekt NANOTRANSPORT beschäftigte sich mit am Arbeitsplatz freigesetzten Nanopartikeln, die sich in der Luft frei bewegen, Änderungen der physikalischen Eigenschaften dieser Teilchen sowie ihrer Toxizität. Ergebnisse, Empfehlungen und ein ausführlicher Abschlussbericht können auf der Website des Projekts eingesehen werden. 

Link zur Website von NANOTRANSPORT

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes

www.nano-sicherheit.de

NanoTrust (Laufzeit: Oktober 2016 - September 2017)

NanoTrust ist ein Projekt des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur integrierenden Analyse des Forschungsstandes über Gesundheits- und Umweltrisiken. Die Informationen stehen als Dossiers in einfach verständlicher, aber wissenschaftlich fundierter Weise zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Dossiers werden jeweils mit eigenen Themenschwerpunkten wie z.B. Regulierung, Nanotechnologie in Lebensmitteln oder zu Oberflächenbeschichtungen, verfasst. Momentan stehen 47 Dossiers zur Verfügung (Stand: Mai 2017).

Link zum Download der Dossiers

Link zur Website von NanoTrust

www.nano-sicherheit.de

Nanovalid (Laufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2015)

Das Pilot-Forschungsprojekt Nanovalid wurde im Jahr 2011 gestartet und unter anderem mit dem 7. Förderrahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert. Das Projekt verknüpft 24 Forschungsgruppen aus Europa und sechs weitere aus den Ländern Kanada, Brasilien, Indien und den USA. Ziel des Projekts ist es, verlässliche Nachweismethoden von technisch hergestellten Nanopartikeln in der Fertigung und bei Freisetzungsversuchen zu entwickeln. Darüber hinaus wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Gefahrenkennzeichnung von technisch hergestellten Nanopartikeln entwerfen. Das Forschungsprojekt arbeitet mit anderen relevanten Projekten, die neuartige Nanopartikel technisch herstellen, zusammen und nutzt deren Kenntnisstand für Messungen und zur vollständigen Charakterisierung der Nanopartikel. Die Nanopartikel werden in Laborexperimenten hinsichtlich ihrer Stabilität und ihrem Verhalten mit einigen Umweltfaktoren analysiert, um optimale Messergebnisse und Versuchsbedingungen zu erhalten.

Das Forschungsprojekt wird vom NordMiljö AB Institut in Schweden koordiniert.

Link zur Homepage des Projekts

Link zum Abschlussbericht des Forschungsprojekts (.pdf, 130KB)

Link zum Koordinator des Projektes

www.nano-sicherheit.de

nanOxiMet (Laufzeit: 01.06.2013 - 30.05.2016)

Im Jahr 2013 wurde das Projekt nanOxiMet im Rahmen des 7. Förderrahmenprogrammes der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Ziel des Projekts war eine gründliche Analyse von Nanopartikeln bezüglich ihrer physikalischen Eigenschaften sowie die Untersuchung von Auswirkungen von Nanopartikeln, die reaktive Oxidantien (wie zum Beispiel Superoxid, Wasserstoffperoxid, etc.) bilden können, in der Umwelt. Hierfür wird die besondere Oberflächenbeschaffenheit von Nanopartikeln analysiert, die bei der Bildung von Oxidantien eine unentbehrliche Rolle spielt.

Zu Beginn des Projekts sollten zum einem Nanopartikel in verschiedenen flüssigen Medien hinsichtlich Größe, Morphologie und Detektierbarkeit untersucht werden. Darüber hinaus wurde in weiteren Experimenten die intrinsische Fähigkeit von Nanopartikeln analysiert, die bei der Bildung von reaktiven Sauerstoffverbindungen essenziell ist. In weiteren Arbeitsschritten wurden untersuchte Nanopartikel in Zellen injiziert um die Auswirkungen hinsichtlich der Toxizität zu erfassen. Das Projekt wurde vom Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. der Universität Duisburg koordiniert.

Link zur Projekthomepage

Link zum Koordinator (Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.)

www.nano-sicherheit.de

NFP 64 (Laufzeit: Dezember 2010 - März 2017)

Chancen und Risiken von Nanomaterialien – Ergebnisse, Erkenntnisse und Perspektiven

Mit dem Nationalen Schweizerischen Forschungsprogramm NFP 64 sollten Lücken in Herstellung, Einsatz und Entsorgung von künstlich hergestellten Nanomaterialien sowie deren Einfluss auf Mensch und Umwelt geschlossen werden. Die Forschungsphase belief sich auf 5 Jahre, 2010-2015, wobei danach noch „Begleitung und wissenschaftlicher Austausch“ sowie „Wissens- & Technologietransferphase“ weiterliefen. In diesem Zeitraum wurden durch 23 Forschungsgruppen mit insgesamt 111 ForscherInnen rund 150 Publikationen ermöglicht, wie auch mehrere Preise und Auszeichnungen. Als Fazit stellt die Schweizer Forschungsgemeinde fest, dass die Chancen die Risiken synthetischer Nanomaterialien überwiegen. Jedoch zeigt das Forschungsprogramm auch weiterhin bestehende Wissenslücken auf.

Link zur Schlussbroschüre des Forschungsprogramms NFP 64 (.pdf, 2.63MB), März 2017

Link zum White Paper „Synthetische Nanomaterialien: Auswirkungen und Sicherheitsaspekte“ (.pdf, 244KB), März 2017

Link zur Webseite des NFP 64

 

www.nano-sicherheit.de

NHECD (Laufzeit: 01.12.2008 - 30.11.2012)

Das aus dem FP7 der EU initiierte und finanzierte Projekt 'NHECD' (Nano health-environment commented database) zielte darauf ab, eine neue, frei zugängliche  Onlinedatenbank zu bestehendem Wissen über Auswirkungen von Nanopartikeln auf Gesundheit und Umwelt einzurichten und damit die Sicherheit im Umgang mit Nanopartikeln generell zu erhöhen.

Die Datenbank soll so gestaltet werden, dass neues Wissen automatisch und aktuell implementiert werden kann. Der hohen Anzahl an Neuveröffentlichungen im Bereich Nanotechnlogien soll die Datenbank durch innovative Textauszugsmechanismen gerecht werden, bereits bestehende Datenbanken werden eingebunden. Außergewöhnlich an der Datenbank ist das Ziel, verschiedenste Benutzergruppen gleichzeitig anzusprechen und mit zielorientiertem Inhalt zu versorgen.

Pressemitteilung auf der Cordis-Webseite in englischer Sprache

Link zur NHECD-Webseite in englischer Sprache

www.nano-sicherheit.de

ObservatoryNANO (Laufzeit: 01.04.2008 - 31.03.2012)  

ObservatoryNANO wurde unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU durchgeführt und hatte zum Ziel, die Entwicklung der Nanotechnologien auf europäischer Ebene zu beobachten und zu bewerten und mittels dieser Expertise Gesetzgebern und Entscheidungsträgern zur Seite zu stehen. Mit Hilfe der Analyse wissenschaftlicher und technologischer Daten sollten wissenschaftliche und technologische Trends, wirtschaftliche Entwicklungen sowie ethische und gesellschaftliche Aspekte der Nanotechnologien beobachtet werden.

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes

Link zu weiteren Informationen auf CORDIS

www.nano-sicherheit.de

Pandora (Laufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2019)

Das Forschungsprojekt Pandora, welches für "Probing safety of nano-objects by defining immune responses of environmental organisms" steht, ist ein europäisches Trainingsnetzwerk für junge Ph.D.-Wissenschaftler. Ziel des Netzwerks ist es, Auswirkungen von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) in Bezug zur Immunreaktion von Pflanzen bis hin zu wirbellosen Tieren abzuschätzen. Hierfür absolvieren 11 Ph.D.-Wissenschaftler spezielle Trainingsmodule, wie zum Beispiel „Training-by-research“, technische Lehrgänge und auch die Teilnahme an wissenschaftliche Veranstaltungen. Innerhalb des Konsortiums sind Forschungszentren und –institutionen, die ihr Wissen den Ph.D.-Wissenschaftlern zur Verfügung stellen. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des Programms H2020 der Europäischen Kommission gefördert. Die Koordination übernimmt das italienische Institut für Biochemie.

Link zur Homepage des Forschungsprojekts Pandora

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts Pandora

www.nano-sicherheit.de

PreNanoTox (Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2015)

Das Forschungsprojekt PreNanoTox, Predictive Toxicology of Engineered Nanoparticles, untersuchte die Auswirkungen von Nanopartikeln auf Zellen. Zur Umsetzung des Forschungsprojekts wurden drei Ziele in Betracht gezogen:

  1. Unvollständige Datenbanken liefern nicht genug Informationen zur Wechselwirkung zwischen physikalisch-chemischen Eigenschaften von Nanomaterialien mit Organismen. Daher war das erste Ziel des Forschungsprojekts eine Datenbank aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu generieren, die vorhandene Lücken schließt.
  2. Darüber hinaus wurde ein quantitatives Struktur-Wirkungs-Prinzip (Beziehung zwischen physikalisch-chemischer Wirkung und chemischer Struktur) von Chemikalien auf Nanopartikel angewendet und dadurch spezielle Regulationen (hier: Quantitative Nanostruktur-Wirkungs-Prinzip) entwickelt werden.
  3. Abschließend wurde durch die neu generierten Datenbanken und Prinzipien ein Modell entwickelt, indem toxikologische Auswirkungen von Nanopartikeln beschrieben wurden, die in Abhängigkeit ihrer Größe und Oberflächenbeschaffenheit von der Zellmembran aufgenommen werden können.

Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des 7 Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert und von der Universität in Tel Aviv koordiniert.

Link zur Homepage des Forschungsprojekts PreNanoTox

Link zur Zusammenfassung des Abschlussberichtes

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts PreNanoTox

www.nano-sicherheit.de

ProSafe (Laufzeit: 01.02.2015 - 30.04.2017)

Safe-by-Design ist ein bekanntes Konzept, das zur sicheren Nutzung von Chemikalien verwendet wird. Das Konzept kann in der Industrie genutzt werden, um die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erhöhen. Das Forschungsprojekt ProSafe, welches im Jahr 2015 gegründet wurde, diente als unterstützendes Glied in der Europäischen Union und gleichzeitig auch als Koordinator von verschiedenen Vorgängerprojekten, die sich mit dem Safe-by-Design Konzept beschäftigt haben. Darüber hinaus möchte ProSafe die gewonnen Ergebnisse aus den vorherigen Projekten verbinden und somit die Akzeptanz und Aufnahme des Safe-by-Design Konzepts bei verschiedenen regulatorischen und nationalen Behörden (Europäische Kommission, OECD, …) auf globaler Ebene fördern. Das Projekt besteht aus 11 Mitgliedern, die sich aus 9 verschiedenen EU-Staaten zusammensetzen, und wurde vom niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Umwelt koordiniert.

Link zur Projekthomepage ProSafe

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 550KB)

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts ProSafe

Ein gemeinsames White Paper mit dem Titel "Towards a more effective and efficient governance and regulation of nanomaterials" wurde im September 2017 von den EU-Projekten NanoReg und ProSafe veröffentlicht. Das White Paper von NanoReg (FP7) und ProSafe (H2020) fasst die Ziele und Ergebnisse der beiden Projekte in einem kurzen Überblick zusammen. Im Fokus steht die Reduzierung der Unsicherheit bei der regulatorischen Bewertung der Umweltgesundheits- und Sicherheitsaspekte von Nanomaterialien. Das White Paper enthält Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden, die eine effektivere Bewertung von Nanomaterialien im regulatorischen Kontext ermöglichen sollen. Außerdem bietet das Paper Vorschläge für „No Regret Maßnahmen“ wie beispielsweise weitere Harmonisierungen der Testmethoden durch die OECD und eine effizientere Nutzung der Ergebnisse von Forschungsprojekten durch ein besser strukturiertes Datenmanagement.

Link zur Vollversion des White Paper (.pdf, 1.71MB)

Link zur Pressemeldung auf NanoSafety Cluster

Link zur Homepage vom NanoSafety Cluster

 

www.nano-sicherheit.de

REACHnano (Laufzeit: 01.10.2012 - 30.09.2015)    

Im Forschungsprojekt REACHnano, gefördert vom LIFE+ Programm der Europäischen Kommission, wurde ein webbasiertes Tool entwickelt, welches die Industrie bei der Risikobewertung von Nanomaterialien während ihrem gesamten Lebenszyklus unterstützen soll. Darüber hinaus soll das Tool der Industrie bei der Umsetzung der REACH-Verordnung in Bezug auf Nanomaterialien unterstützend wirken. Durch die REACH-Verordnung sollen Gefahren für die Umwelt reduziert werden und der Schutz der Umwelt sowie der Gesundheit verbessert werden. Weiterhin will das Forschungsprojekt die Wissensbasis im Bereich Risiko und Risikobewertung fördern, in dem sämtliche Eigenschaften von Nanopartikeln gesammelt und bewertet werden. Dazu sollen Standard-Testmodelle entwickelt werden, die eine vollständige Beschreibung der Expositionsszenarien für Nanomaterialien während des gesamten Lebenszyklus darstellt. Das Forschungsprojekt wurde vom Itene Institut in Valencia koordiniert.

Link zum Koordinator des Forschungsprojekts

Link zur Website des Forschungsprojekts

www.nano-sicherheit.de

SIRENA (Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2015)

Das EU-Forschungsprojekt SIRENA (Simulation of the release of nanomaterials from consumer products for enviromental expsoure assessment) wurde im Jahr 2013 gegründet und wird vom LIFE-Programm der Europäischen Kommission gefördert. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll eine Methodik erstellt werden, die die unbeabsichtigte Freisetzung von technisch hergestellten Nanopartikeln (ENP) demonstriert. Innerhalb des Forschungsprojekts werden verschiedene Nanomaterialien aus drei Sektoren getestet. Innerhalb der Szenarien sollen mögliche Umweltauswirkungen vorausgesagt werden. Dann wird geprüft, ob diese mit der REACH-Verordnung der Europäischen Kommission übereinstimmen. Gleichzeitig soll der Wissensstand zum Risikomanagement von Nanomaterialien vergrößert und eine Methodik entwickelt werden, um Produkte zu analysieren bevor sie auf den Weltmarkt kommen. Das Forschungsprojekt wurde vom spanischen IKONA-Institut koordiniert. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts kann hier heruntergeladen werden.

Link zur Projekthomepage

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 1.57MB)

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

Smart-Nano  (Laufzeit: 01.06.2012 - 31.05.2016)

Smart-Nano wurde im Rahmen des 7. Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert. Das Forschungsprojekt hatte sich zum Ziel gesetzt, Apparaturen, die zur Detektion von Nanopartikeln notwendig sind, zu optimieren. Diese Optimierungen sollten durch eine umweltschonendere Probenpräparation (Überkritische CO2-Extraktion,…) die Sensitivität, Spezifität und Vielseitigkeit der Apparaturen erheblich verbessern. Darüber hinaus sollten weitere Techniken entwickelt werden, die ultrasensitive Messungen von gebundenen Nanopartikeln in Matrizen ermöglichen. Weiterhin sollten aktuelle Apparaturen hinsichtlich ihrer Robustheit, Größe und Sensitivität für genauere Ergebnisse verbessert werden. Diese verbesserten Apparaturen sollten nicht nur kleine und mittelständige Unternehmen (KMUs), die an dem Projekt teilnehmen, unterstützen sondern auch bei der Nanosicherheits- und Risikobewertung einen Fortschritt bringen. Das Forschungsprojekt wurde vom Schweizer Forschungszentrum CSEM AS koordiniert.

 

Link zur Projekthomepage

Link zum zusammengefassten Abschlussbericht

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

SUN (Laufzeit: 01.10.2013 - 31.03.2017)

Das Projekt SUN - Sustainable Nanotechnologies wurde im Rahmen des 7. Förderprogrammes der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und hatte die Aufgabe den Lebenszyklus von marktfertigen Produkten, die Nanopartikel enthalten oder mithilfe von Nanotechnologien hergestellt wurden, vollständig zu analysieren. Im Lebenszyklus sollten provisorisch Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit ermittelt werden. Gleichzeitig sollten Risikoforschungsprojekte gegründet werden, damit die im Lebenszyklus erkannten Risiken vorzeitig erforscht werden. Die Resultate der weltweiten Forschungsprojekte wurden in Tools und Leitfäden eingearbeitet, die der Industrie zur Verfügung gestellt wurden. Dazu wird eine Umfrage durchgeführt, die sich an Firmen wendet, die sich mit Nanotechnologien beschäftigen (Link zur Umfrage). Das Projekt wird vom Institut für Umweltwissenschaften, Informatik und Statistik der Universität Venedig koordiniert.

Link zum Projekthomepage SUN

Link zur 1. Berichtzusammenfassung

Link zur 2. Berichtzusammenfassung

Link zum Koordinator des Projekts

www.nano-sicherheit.de

TECHNOLIFE (Laufzeit: 01.03.2009 - 30.11.2011)

TECHNOLIFE war ein EU-gefördertes Projekt (7. Forschungsrahmenprogramm), welches von der Universität Bergen (NO) in Zusammenarbeit mit dem JRC und Universitäten aus sechs EU-Ländern koordiniert wurde. Ziel des Projektes war es, ein Rahmenprogramm zu entwickeln, das die europäische Politik befähigen sollte, ethische Bedenken besser zu integrieren.

Das qualitative Forschungsprojekt konzentrierte sich auf folgende Themen: Informations- und Kommunikationstechnologie, bildgebende Verfahren und 'converging technologies'.

Link zur EU-Projektseite

www.nano-sicherheit.de

QualityNano (Laufzeit: 01.02.2011 - 31.07.2015)

Das Projekt QualityNano wurde im Rahmen des 7 Förderprogramms der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts war eine Verbesserung der Qualität der Nanosicherheitsforschung und der Nanoanalytik. Dafür setzte sich das Projekt drei verschiedene Schwerpunktthemen: Forschungsinfrastruktur, Netzwerkaktivität und Nanotechnologie-Forschung. Innerhalb des ersten Schwerpunkts sollte eine breite Infrastruktur zur Nanoforschung angelegt werden, die durch „Transnational Access“ weltübergreifend externe Nutzer ansprechen soll. Unter dem zweiten Schwerpunkt wurden Workshops, Veranstaltungen, Trainingseinheiten zu Charakterisierungsmethoden von Nanopartikeln und Konferenzen durch QualityNano organisiert. Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts wurden „Standard Operation Procedures“ (SOPs) erstellt, die sowie zur Charakterisierung von Nanomaterialien in verschiedenen Matrizen helfen können als auch für Untersuchungen zur Auswirkung von Nanomaterialein auf biologische Systeme und Umwelt. Somit hat das Forschungsprojekt Stakeholder dazu einladen, sich zu verschiedenen Themen zu informieren und auszutauschen. Das Projekt, an dem 28 Projektpartner teilnahmen, wurde von der Universität in Dublin koordiniert und mit einer Abschlusskonferenz im Juli 2015 abgeschlossen.

Link zur Homepage des Projekts QualityNano

Link zum Koordinator des Projekts QualityNano

www.nano-sicherheit.de