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EU-Forschungsrahmenprogramme

Hier finden Sie eine chronologische Auflistung der europäischen Forschungsrahmenprogramme. Seit 2014 nennt sich der Nachfolger der FRP Horizont 2020, wobei dieser mit weiteren Programmen vereint wird.

  • 1. Forschungsrahmenprogramm - 1984–1987
  • 2. Forschungsrahmenprogramm - 1987–1991
  • 3. Forschungsrahmenprogramm - 1991–1994
  • 4. Forschungsrahmenprogramm - 1994–1998
  • 5. Forschungsrahmenprogramm - 1998–2002
  • 6. Forschungsrahmenprogramm - 2002–2007
  • 7. Forschungsrahmenprogramm - 2007–2013
  • Horizont 2020 - 2014–2020
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Aktionsplan Nanotechnologie 2020

Im dritten Aktionsplan Nanotechnologie 2020 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden die vielfältigen Aktivitäten zur Nanotechnologie ressortübergreifend gebündelt. Der Bericht thematisiert die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, Gesundheit, Mobilität und Industrie 4.0. Ziel des Aktionsplans ist es, dass Nanomaterialien sicher und umweltverträglich hergestellt und genutzt werden. Außerdem soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forschung und deutscher Unternehmen gestärkt werden. Außerdem wird hier die ressortübergreifende Strategie zur Förderung der Nanotechnologie für den Zeitraum 2016 - 2020 festgelegt.

In Kapitel 7 des Aktionsplans findet sich die aktuell gültige Zusammenfassung des Rechtsrahmens für Deutschland (Stand Sept. 2016). Hier wird auf das europäische Chemikalienrecht und die Verordnungen zu REACH, auf die Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Vepackung von Stoffen und Gemischen (CLP) sowie auf die Verordnungen zu Kosmetik, Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände, Biozid-Produkte, Pflanzenschutzmittel, Arzneimittel und Medizinprodukte verwiesen.

Der Aktionsplan macht darauf aufmerksam, dass die Bundesregierung gegenüber der EU Ergänzungen zu den Bestimmungen von REACH gefordert hat. Die Ergänzungen sehen die Einführung einer Definition, die Aufnahme zusätzlicher Prüfungen zur Charakterisierung sowie eine Anpassung des Standard-Prüfprogramms vor.

Link zum Aktionsplan Nanotechnologie 2020 (.pdf, 3.55MB)

Link zu vergangenen Aktionsplänen zur Nanotechnologie

Link zur Übersichtsseite des BMBF zu Neue Werkstoffen und Materialien

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ERA-Net SIINN - Sichere Anwendung innovatiber Nanowissenschaft und Nanotechnologie  

Mit ERA-Net  fördert die EU-Kommission die Zusammenarbeit und Koordination zwischen regionalen sowie nationalen Förderprogrammen. Das ERA-NET SIINN (European Research Area Network; Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology) ist eine gemeinsame Initiative, bestehend aus 19 Partnern aus 14 europäischen Ländern/Regionen. ERA-Net SIINN fördert den sicheren und schnellen Transfer von Ergebnissen aus der europäischen Forschung in Nanowissenschaften und Nanotechnologie in industriellen Anwendungen. Es führt fragmentierte Forschungsaktivitäten über mögliche Risiken von Nanomaterialien für Umwelt, menschliche Gesundheit und Sicherheit zusammen

Gefördert werden innovative Projekte, die sich auf kommerziell relevant hergestellte Nanomaterialien (MNMs) in einem der folgenden Themenfeldern beziehen:

  • Aufbau und Entwicklung von Modellen und Methoden für analytische Instrumente, theoretische Vorhersage und Charakterisierung;
  • Ermittlung der Exposition;
  • Studien über die Auswirkungen von MNMs auf die Umwelt.

Zu den geförderten Projekten gehören beispielsweise FENOMENO, NanoToxClass und Nanoheter.

 

Link zur Homepage von SIINN

Link zu weiteren Informationen zu ERA-Net SIINN 27.03.2012 - 05.06.2012

Link zu Informationen zum 2. Call von ERA-Net SIINN 22.07.2013 - 31.10.2013

Link zu Informationen zum 3. Call von ERA-Net SIINN 27.10.2014 - 16.01.2015

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Förderung deutsch-griechischer Forschungsprojekte - Nanotechnologie: Nanokohlenstoffe für Membranen und poröse Materialien

Mit der Förderung deutsch-griechischer Forschungsprojekte soll die Zusammenarbeit mit Griechenland intensiviert werden. Der Themenschwerpunkt "Nanokohlenstoffe für Membranen und poröse Materialien"  ist Teil der Verbundprojekte des BMBF zu angewandter Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologien. Das Rahmenprogramm hierzu nennt sich "Vom Material zur Innovation".

Das Ziel des Förderprogramms ist es, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft der Nanotechnologien der beiden Ländern zu stärken sowie junge WissenschaftlerInnen zu fördern und den Anschluss der geplanten Forschungsprojekte zu europäischen Programmen zu erleichtern.

In den verschiedenen Fachprogrammen werden Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (insbesondere  KMU) aus Deutschland sowie aus Griechenland eine Bearbeitung von FuE-Fragestellungen vornehmen. Die Projekte werden bis zu drei Jahren von deutscher und griechischer Seite gefördert. Das BMBF und GSRT stellen jeweils insgesamt bis zu neun Millionen Euro zur Verfügung. 

Link zur Bekanntmachung dieser Förderung 08.12.2016 - 03.03.2017

Link zu weiteren Informationen

 

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Horizon 2020 - Das neue Forschungsrahmenprogramm der europäischen Union

EU-Forschungsrahmenprogramme bestehen bereits seit 1984. Seit Beginn 2014 läuft Horizont 2020, das neue Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union. Das Rahmenprogramm bündelt die, bisher getrennten, Forschungs- und Innovationsförderprogramme der EU. Dadurch ist es mit einem Volumen von rund 80 Milliarden Euro finanziell besser ausgestattet als sein Vorgänger, das siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union, welches rund 53 Milliarden Euro beinhaltete. Um den Innovationsaspekt stärker in die Forschungsförderung einzubringen, haben die Schlüsseltechnologien, zu denen auch Nanotechnologien gehören, in Horizont 2020 einen besonderen Stellenwert. Neu sind zudem die einheitlichen Förderquoten für Projekte. Diese soll im Regelfall bei 100% liegen. Bei Innnovationsmaßnahmen sind 70% vorgesehen. Inhaltlich gliedert sich das Rahmenprogramm in drei Schwerpunkte: Gesellschaftliche Herausforderungen, Führende Rolle der Industrie und Wissenschaftsexzellenz. Auf Förderungen bewerben können sich alle Rechtspersonen aus der Europäischen Union, assoziierten Staaten oder Drittländern. Im Fokus des Programms steht die Stärkung der  Wettbewerbsfähigkeit Europas, die Nachhaltigkeit des Wachstums sowie Schaffung zukünftiger Arbeitsplätze in Europa.

Weitere Informationen zum neuen Forschungsrahmenprogramm der EU werden in folgender Broschüre aufgezeigt:

Link zur Broschüre "Horizont 2020 im Blick - Informationen zum neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation" (.pdf, 652KB)

Mit einem Konsultationsprozess konnten im Mai 2017 Ergebnisse zur Zwischenevaluierung von Horizon 2020 erstellt und veröffentlicht werden. Die Umfrage verlief online mit einer Beteiligung von 3500 Stakeholdern. Außerdem hat die Europäische Kommission einen ausführlichen Bericht zu den rund 300 eingereichten und analysierten Positionspapieren erstellt. 

Link zu "Results of Horizon 2020 Stakeholder Consultation - Interim Evaluation of Horizon 2020" (.pdf, 3.81MB)

Als nächstes wird ein Bericht der Personen, die Horizon 2020 evaluiert haben, erwartet. Dieser wird am 03. Juli 2017 in einer großen Konferenz in Brüssel vorgestellt.

Link zu weiteren Informationen zur Konferenz

 

Link zu Horizont 2020 auf den Seiten der Europäischen Kommission

Link zur Übersicht der Nationalen Kontaktstellen von Horizont 2020

Link zu Horizont 2020 auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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LIFE

Das LIFE-Programm unterstützt Umwelt-, Naturschutz- und Klimaschutzprojekte in der gesamten EU. Seit 1992 hat LIFE mehr als 4500 Projekte mitfinanziert. Das Ziel von LIFE ist es, durch die Kofinanzierung von Projekten zur Umsetzung, Aktualisierung sowie Weiterentwicklung der EU-Umwelt-, Klimapolitik und -gesetzgebung beizutragen. Die Verwaltung von LIFE erfolgt durch die Europäische Kommission (DG Environment und DG Climate Action).

Link zu weiteren Informationen zu LIFE

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NanoC: Nanoskalige Carbon-Werkstoffe - Von der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung

NanoC ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel der Fördermaßnahme NanoC ist es, bedarfsorientiert Herstell- und Verarbeitungsprozesse für nanoskalige Carbon-Werkstoffe zu erarbeiten. Die Schwerpunkte hierbei werden auf folgende Bereiche gelegt: Carbon-Nanotubes, Graphen mit maximal zehn Lagen, Industriegetriebene Entwicklungen (z.B. Carbon-Nanomembranen und Carbon-Nanohorns) und Diamanten sowie diamantartige Strukturen. Kohlenstoff-Nanoröhren und Graphen verfügen über eine extrem hohe spezifische Festigkeit, eine hohe thermische und elektrische Leitfähigkeit und sind hierzu chemisch und thermisch sehr beständig.  Aufgrund dieser hervorragenden Eigenschaften bieten Carbon-Werkstoffe eine optimale Grundlage zur Herstellun neuer Produkte.

Link zur Bekanntmachung von NanoC 07.03.2017 - 30.06.2017

Link zu weiteren Informationen zu NanoC

 

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NanoCare4.0 - Anwendungssichere Materialinnovationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen des Materialforschungsprogramms „Vom Material zur Innovation“ Ausführungen zur sicheren Herstellung von neuen Materialien über den gesamten Lebenszyklus. Außerdem ist die Förderung von Verbundprojekten im Bereich Nanosicherheitsforschung Teil des Aktionsplans Nanotechnologie 2020 der Bundesregierung. Bisher wurde die Förderung der Nanosicherheitsforschung, welche zuvor als Nanorisikoforschung bezeichnet wurde, auf die Untersuchung von Nanomaterialien eingegrenzt. Die möglichen Risiken werden jedoch nicht nur von der Nanogröße bestimmt, sondern auch von Eigenschaften wie Biobeständigkeit, chemischer Zusammensetzung, Geometrie und unteranderem Oberflächeneigenschaften eines Materials. Im Fokus der Rahmenmaßnahme Nanosicherheitsforschung steht die Untersuchung weiterer innovativer Werkstoffe, bei denen eine umwelt- oder gesundheitsschädigende Wirkung verdächtigt wird, um den Forderungen von Industrie und VerbraucherInnen nachzugehen. NanoCare4.0 knüpft an die Vorgängermaßnahmen NanoCare und NanoNature an und führt die bisherigen Ergebnisse weiter.

Link zur Bekanntmachung 17.10.2017 - 31.01.2018

Link zu weiteren Informationen zur Ausschreibung und Antragsverfahren

Link zur Publikation „Vom Material zur Innovation – Rahmenprogramm zur Förderung der Materialforschung“ (.pdf, 7.79MB)

Link zur Homepage des BMBF

 

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NanoChance

NanoChance ist eine Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Fördermaßnahme "NanoChance" wurde im Rahmen des Förderprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING)", welches heute "Vom Material zur Innovation" genannt wird, durchgeführt. Insbesondere Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) sollten im Bereich der Nanotechnologien unterstützt werden.

 

Link zur Bekanntmachung 22.11.2005 - 15.03.2006

Link zu weiteren Informationen zu NanoChance

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NanoMatFutur

NanoMatFutur ist ein Förderwettbewerb zur Unterstützung junger WissenschaftlerInnen. Sie erhalten die Möglichkeit, eine unabhängige Nachwuchs-Forschungsgruppe an einer Forschungseinrichtung innerhalb Deutschlands zu bilden. Hierzu wird eine anspruchsvolle Projektidee mit innovativen Forschungsansätzen in Materialwissenschaften und Werkstofftechnik benötigt.

Link zur Bekanntmachung des Nachwuchswettbewerbs NanoMatFutur 31.07.2017 - 15.09.2019

Link zu weiteren Informationen zu NanoMatFutur

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NanoMatTextil

Technische Textilien für innovative Anwendungen und Produkte

Die Förderungsmaßnahme NanoMatTextil ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Gefördert wird NanoMatTextil vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der "Werkstoffinnovation für Industrie und Gesellschaft" (heute: Vom Material zur Innovation). Als Themenschwerpunkt steht hier Textilforschung mit interdisziplinärem Ansatz sowie nachhaltige Mobilitätsentwicklung im Vordergrund. Andere Forschungsthemen sind: Neue Faserentwicklung, Ausrüstung und Oberflächenfunktionalisierung und Entwicklung neuer Textilstrukturen.

Link zur Bekanntmachung zu NanoMatTextil 23.11.2011 - 15.03.2012

Link zu weiteren Informationen zu NanoMatTextil

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NanoNature

Nanotechnologien für den Umweltschutz - Auswirkungen synthetischer Nanomaterialien auf die Umwelt

Die Bekanntmachung NanoNature des BMBF war neben NanoCare Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und baut auf dem Aktionsplan 2010 auf. Ziel war es, sowohl Chancen für den Umweltschutz durch  Einsatz von Nanotechnologien sowie Auswirkungen von Nanomaterialien auf die Umwelt zu analysieren und Methoden für die Messung und Charakterisierung in Luft, Wasser und Boden zu entwickeln.

Weitere Informationen sowie eine genauere Beschreibung von NanoNature finden Sie im Überblick auf nanopartikel.info.

Link zur Bekanntmachung 18.07.2008 - 18.11.2008

Link zu weiteren Informationen zu NanoNature

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