Informationsplattform Nano-Sicherheit
 
Hessenboebbel
www.nano-sicherheit.de

Nationale Forschungsinstitutionen

www.nano-sicherheit.de

Nationale Forschungsinstitutionen

Auf dieser Seite finden Sie nationale Forschungsinstitutionen. Es handelt sich um eine Auswahl und es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
www.nano-sicherheit.de

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) ist eine Bundesbehörde und für die öffentlich-technische Sicherheit zuständig. Die BAM berät in direkter Linie die Bundesregierung, arbeitet bei der Regelsetzung mit (Gesetze, Verordnungen, Normen) und ist zuständig für die Entwicklung von Referenzverfahren und Referenzmaterialien.

Auf dem Gebiet der Nanotechnologien hat die BAM u. a. einen Arbeitskreis Nanotechnologie eingerichtet, der sich mit folgenden Inhalten beschäftigt:

  • Präparation und Synthese nanoskaliger Werkstoffe, insbesondere Kompaktmaterial, Pulver, Fullerene, Nanotubes, nanoskalige Schichten
  • Strukturierung von Oberflächen und Schichten
  • Entwicklung und Validierung nanoanalytischer Verfahren
  • Herstellung und Zertifizierung von Referenzmaterialien
  • Organisation von Ringversuchen
  • Vorbereitung und Entwicklung von Normen (DIN, CEN, ISO)

Die BAM listet auf ihrer Webseite alle weltweit verfügbaren, nanoskaligen Referenzmaterialien. In der Datenbank sind derzeit ca. 65 verschiedene, zertifizierte Referenzmaterialien aufgeführt, die jeweils mit vollständigem Datenblatt und Angaben zum Hersteller bzw. Anbieter verlinkt sind. Sie wird regelmäßig aktualisiert. Die Seite ist in englischer Sprache verfügbar.

Link zur der Referenzmaterialienseite der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

www.nano-sicherheit.de

AGeNT-D - Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie- Kom­pe­tenz­zentren Deutschlands

Derzeit sind elf Nanotechnologie-Kompetenzzentren (CCNano) Mitglied in AGeNT-D. Sie sind Netzwerke von Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Finanzen, die sich seit 1998 zu verschiedenen Teilbereichen der Nanotechnologien, einige mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), etabliert haben. Ihr zentrales Ziel ist es, das Wissen auf dem Gebiet der Nanotechnologien zu bündeln und der Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft zuzuführen. 

Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt:

  • Entwicklung einer gemeinsamen FuE-Strategie
  • Stärkung der überregionalen Vernetzung
  • Stärkung des Technologietransfers innerhalb der Netze und zwischen den Netzen
  • Internationale Zusammenarbeit
  • Politikberatung
  • Bildung und Weiterbildung
  • Standardisierung und Normung
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
  • Verleihung von Nanowissenschaftspreisen

Ermöglicht wird die Arbeitsgemeinschaft durch die finanzielle Unterstützung des Bundes­ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). AGeNT-D nahm offiziell am 1. Februar 2007 die Arbeit auf und ist laut Satzung offen für weitere Netzwerke.

Link zur Homepage des AGeNT-D

Link zur Kompetenzmatrix des AGeNT-D (.pdf, 4.59KB)

www.nano-sicherheit.de

Beilstein-Institut zur Förderung der Chemischen Wissenschaften

Das gemeinnützige „Beilstein-Institut zur Förderung der Chemischen Wissenschaften“ ist eine rechtsfähige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Institut wurde 1951 als gemeinnützige Stiftung von der Max-Planck-Gesellschaft errichtet. Die Stiftung beschäftigt Naturwissenschaftler verschiedener Disziplinen, um ein breites Spektrum an Wissen abzudecken.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Beilstein-Instituts stehen die Kommunikation und Informationsverbreitung im Bereich der Chemie und verwandter Gebiete. Dabei unternimmt das Institut langfristige Projekte mittels der Unterstützung von Einzelpersonen und Einrichtungen, die Wissenschaft fördern wollen.

Das Beilstein-Institut gibt zwei Open Access-Zeitschriften heraus: eine davon zum Thema Nanotechnologien namens „Beilstein Journal of Nanotechnology“.

Dieses Journal ist eine neue, internationale, von Experten begutachtete Fachzeitschrift. In diesem werden Originalartikel aus allen Bereichen der Nanowissenschaft und Nanotechnologie veröffentlicht. Zur Ausrichtung der Zeitschrift zählen experimentelle und theoretische Aspekte sowie Anwendungen der Nanotechnologie.

Link zum Beilstein Journal of Nanotechnology

Link zur Webseite des Beilstein-Instituts

www.nano-sicherheit.de

Fraunhofer-Gesellschaft Verbund "Nanotechnologie"

Eine große Anzahl der 67 Institute aus mehr als 80 Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sind auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätig. Die Kompetenzen und Entwicklungsideen wurden im Vorfeld der Gründung des Themenverbundes Nanotechnologie zusammen­getragen, evaluiert und konkretisiert.

Im Verbund "Nanotechnologie" sind die Kompetenzen von 20 Fraunhofer-Instituten zu Nanomaterialien/-chemie, Nanopartikel/ -fluide, Dünnfilme/Grenzflächen, Nanooptik /-elektronik, Nanobiotechnologie, Modellierung/ Simulation, Analytik/ Werkzeuge, Sicherheit sowie Produktionstechnologien/ Handhabung zusammengeführt und vernetzt.

Die Internetpräsenz des Nanoverbundes der Fraunhofgesellschaft gibt einen guten Überblick über alle Forschungsbereiche der Gesellschaft.

Link zur Download-Webseite von Veröffentlichungen der Fraunhofer-Gesellschaft

Link zum Verbund "Nanotechnolgie" der Fraunhofer-Gesellschaft

www.nano-sicherheit.de

Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich ist Teil der Helmholtz-Gemeinschaft und betreibt interdisziplinäre Forschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie & Umwelt sowie Informationstechnologie. Zwei Institute befassen sich vornehmlich mit Nanotechnologien:

Das Institut für Bio- und Nanosysteme (IBN) des Forschungszentrums Jülich betreibt Grundlagenforschung in Verbindung mit anwendungsorientierter Forschung in den Bereichen Informationstechnologie und kondensierter Materie.

Link zum IBN im Forschungszentrum Jülich

Das Center of Nanoelectronic Systems for Information Technology (CNI) ist ein ExzellenzCluster am FZ Jülich und forscht zur Weiterentwicklung der Nanoelektronik.

Link zum CNI im Forschungszentrum Jülich

www.nano-sicherheit.de

Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm Nano- und Mikrosysteme zielt darauf ab, anwendungsgerechte Lösungen in diesem Bereich zu entwickeln. Dabei werden interdisziplinäre Ansätze verfolgt, die auf einem Technologiepool gründen, der mechanische, optische, magnetische, fluidische, elektrische, werkstoffkundliche und informationstechnische Kompetenzen umfasst. Ein Charakteristikum des Ansatzes ist es, dass insbesondere nanoskalige Werkstoffe, Strukturen und  Komponenten genutzt werden, um innovative und wirtschaftlich attraktive Lösungen zu entwickeln. Beteiligt sind 16 verschiedene Institute innerhalb des Forschungszentrums Karlsruhe, darunter auch das Institut für Nanotechnologie (INT) und das Institut für Technologiefolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS).

Link zum Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft

Link zum Institut für Nanotechnologie

www.nano-sicherheit.de

Leibniz-Forschungsverbund „Nanosicherheit“

Der Leibniz-Forschungsverbund „Nanosicherheit“ wurde 2012 gegründet und besteht aus sechs Instituten der Leibniz-Gemeinschaft.

Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaft

Leibniz-Institut für Neue Materialien

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

Leibniz-Institut für Wissensmedien

Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung

Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur

Ziel des Verbundes ist es, das Verständnis der Wechselwirkungen von Nanopartikeln mit menschlichen Zellen zu analysieren und die Entwicklung von sicheren Nanopartikeln, insbesondere dem Design, zu fördern. Darüber hinaus sollen verschiedene Fragestellungen der Öffentlichkeit zum Thema Nanosicherheit beantwortet werden. Dabei sind einzelne Institutionen bei nationalen und europäischen Projekten (NanOxiMet, NanoCOLT, NanoMILE,…) der Europäischen Kommission beteiligt.

Darüber hinaus werden auch kleinere Forschungsprojekte innerhalb des Forschungsverbunds koordiniert und gefördert, die zur Nanosicherheit beitragen sollen. Im Folgenden werden ein paar aktuelle Projekte aufgelistet:

NanoCOLT: „Langzeitwirkung modifizierter Carbon Black Nanopartikel auf gesunde und vorgeschädigte Lungen“ (seit 01.10.2014)

SETNanoMetro: "Im Rahmen des SETNanometro-Projektes wird die Verwendung verschiedener Messtechniken zur Bestimmung der NPs-Eigenschaften von dem derzeit verwendeten "Trial and Error" -Ansatz zur Entwicklung von gut definierten und kontrollierten Protokollen zur Herstellung von TiO2-NPs ermöglicht" (01.12.2013-31.03.2017)

Link zur Home von SETNanoMetro

Link zur Homepage des Leibniz-Forschungsverbunds „Nanosicherheit“

www.nano-sicherheit.de

Max Rubner-Institut

Das Max Rubner-Institut (MRI) ist die nationale Forschungseinrichtung für Ernährung und Lebensmittel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). In der Broschüre „Nanotechnologie im Lebensmittelbereich; kleine Teilchen – große Wirkung“ werden grundlegende Informationen zum Einsatz von Nanotechnologien im Lebensmittelsektor verbraucherfreundlich aufbereitet. Außerdem fand im Oktober 2010 die Max Rubner Conference zum Thema „Nanotechnology in the Food Sector 2010“(.pdf, 763KB) in Karlsruhe statt. Im Jahr 2015 fand diese Konferenz erneut statt, wobei im Juni 2016 die Präsentation zu „Nanotechnology in the Food Sector 2015“veröffentlicht wurde. 

Link zum Max Rubner-Institut

Link zur Broschüre „Nanotechnologie im Lebensmittelbereich; kleine Teilchen – große Wirkung“ (.pdf, 256KB)

www.nano-sicherheit.de

NanoMat - Kompetenznetz für Materialien der Nanotechnik

Das NanoMat-Netzwerk beschäftigt sich mit der "Synthese und Untersuchung von metallischen und keramischen nanostrukturierten Materialien und Werkstoffen und den Funktionen, die sich aus der Nanoskaligkeit ergeben". NanoMat besteht aus einem Netzwerk aus derzeit knapp 40 Partnern (Hochschuleinrichtungen, Forschungsinstitute, kleine, mittelständische und Großunternehmen sowie Verbände), die durch gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen in engem Austausch stehen. Zum Zusammenschluss gehören zum Beispiel:

  • drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft
  • zehn Universitäten mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachgebieten
  • ein Max-Planck-Institut
  • ein Institut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
  • ein Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften
  • sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft
  • DECHEMA
  • fünf Großunternehmen

Zu den Themen gehören unter anderem:

  • Energie
  • Elektronik und Photonik
  • Nanomaterialien, Werkstoffe, und Oberflächen
  • Technische Entwicklungs- und Fertigungsprozesse
  • Medizin und Umwelt

Auf der übersichtlichen Homepage sind aktuelle Forschungsergebnisse, Veranstaltungen und Links zu allen Partnern veröffentlicht. Im Rahmen des NanoMat–Netzwerkes fanden bereits verschiedene internationale Veranstaltungen zur Risikoabschätzung und Risikokommunikation statt. Die
NanoVision ist jährlich im Dezember im Forschungszentrum Karlsruhe zu Gast.

Link zur NanoMat Homepage

www.nano-sicherheit.de

VDI Technologiezentrum

Seit 1973 agiert das VDI Technologiezentrum mit Unterstützung des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) als eine vom Verband Deutscher Ingenieure getragene GmbH. Hauptziel ist es, technologische Kompetenz in Wirtschaft und Forschung zu vertiefen und gleichzeitig auch zur Lösung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Probleme beizutragen.

Unter anderem steht die Verknüpfung verschiedener Ansätze zur Generierung von Nanosystemen im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.  Auf der Homepage des VDI Technologiezentrums finden sich zahlreiche Publikationen zum Thema.

Link zum Bereich Nanotechnologien auf der Seite des VDI

Link zur Hauptseite des VDI

 

www.nano-sicherheit.de

 

www.nano-sicherheit.de

Übersicht Forschungsinstitute

Über 80 Forschungseinrichtungen und Hochschularbeitsgruppen sind im Kompetenz- und Infrastrukturatlas Nanotechnologien in Hessen der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums beschrieben.

Link zum Kompetenz- und Infra­struktur­atlas Nanotechnologien in Hessen


300 Forschungs­institute und Hoch­schul­­ein­rich­tungen verzeichnet die Nano-Map des VDI Technologie­­zentrums in Deutsch­land.

Link zur Nano-Map