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Nationale Forschungsinstitutionen

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Nationale Forschungsinstitutionen

Auf dieser Seite finden Sie nationale Forschungsinstitutionen. Es handelt sich um eine Auswahl und es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
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Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), 2018

Die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) ist eine Bundesbehörde und für die öffentlich-technische Sicherheit zuständig. Die BAM berät in direkter Linie die Bundesregierung, arbeitet bei der Regelsetzung mit (Gesetze, Verordnungen, Normen) und ist zuständig für die Entwicklung von Referenzverfahren und Referenzmaterialien.

Die BAM ist mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und dem Umweltbundesamt (UBA) an der gemeinsamen Forschungsstrategie der Bundesoberbehörden beteiligt. Diese wurde nun bis zum Jahr 2020 fortgeschrieben.

Link zur Fortschreibung der gemeinsamen Forschungsstrategie der Bundesoberbehörden (.pdf, 585 KB) Stand: 2016

Die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) forscht an den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Gesundheit und Umwelt. Zur Forschung gehören innovative Analyseverfahren wie SAXS (Small-Angle-X-Ray Scattering), welches speziell für Strukturanalysen eingesetzt wird. Mit diesem Verfahren kann die Menge sowie Größe von Nanopartikeln in Proben gemessen werden. Die BAM verfügt über eine Sonderanfertigung eines Labor-SAXS-Gerätes „MAUS“ (Multi-scale Analyser for Ultrafine Structures). Diese ergänzende Weiterentwicklung zum SAXS kann Strukturen in großen Mengen in der Größe von 0,2-2000nm analysieren: Bisher war nur die Messung kleinerer Proben, die sich im kleinen Nanometerbereich befinden, möglich.

Link zur Pressemeldung von der BAM Stand: Januar 2018

Die BAM listet auf ihrer Webseite alle weltweit verfügbaren, nanoskaligen Referenzmaterialien. In der Datenbank sind derzeit ca. 65 verschiedene, zertifizierte Referenzmaterialien aufgeführt, die jeweils mit vollständigem Datenblatt und Angaben zum Hersteller bzw. Anbieter verlinkt sind. Sie wird regelmäßig aktualisiert.

Link zur der Referenzmaterialienseite der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

 

Link zur Nanotechnologieseite von der BAM

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AGeNT-D - Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie- Kom­pe­tenz­zentren Deutschlands, 2013

In AGeNT-D waren insgesamt elf Nanotechnologie-Kompetenzzentren (CCNano) Mitglied. Sie sind Netzwerke von Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Finanzen, die sich seit 1998 zu verschiedenen Teilbereichen der Nanotechnologien, einige mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), etabliert haben. Ihr zentrales Ziel war es, das Wissen auf dem Gebiet der Nanotechnologien zu bündeln und der Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft zuzuführen. 

Die Arbeitsgemeinschaft verfolgte:

  • Entwicklung einer gemeinsamen FuE-Strategie
  • Stärkung der überregionalen Vernetzung
  • Stärkung des Technologietransfers innerhalb der Netze und zwischen den Netzen
  • Internationale Zusammenarbeit
  • Politikberatung
  • Bildung und Weiterbildung
  • Standardisierung und Normung
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
  • Verleihung von Nanowissenschaftspreisen

Ermöglicht wurde die Arbeitsgemeinschaft durch die finanzielle Unterstützung des Bundes­ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). AGeNT-D nahm offiziell am 1. Februar 2007 die Arbeit auf und ist laut Satzung offen für weitere Netzwerke.

Link zur Homepage des AGeNT-D

Link zur Kompetenzmatrix des AGeNT-D (.pdf, 4.59 KB)

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Beilstein-Institut zur Förderung der Chemischen Wissenschaften, 2018

Das gemeinnützige „Beilstein-Institut zur Förderung der Chemischen Wissenschaften“ ist eine rechtsfähige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Institut wurde 1951 als gemeinnützige Stiftung von der Max-Planck-Gesellschaft errichtet. Die Stiftung beschäftigt Naturwissenschaftler verschiedener Disziplinen, um ein breites Spektrum an Wissen abzudecken.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Beilstein-Instituts stehen die Kommunikation und Informationsverbreitung im Bereich der Chemie und verwandter Gebiete. Dabei unternimmt das Institut langfristige Projekte mittels der Unterstützung von Einzelpersonen und Einrichtungen, die Wissenschaft fördern wollen.

Das Beilstein-Institut gibt zwei Open Access-Zeitschriften heraus: eine davon zum Thema Nanotechnologien namens „Beilstein Journal of Nanotechnology“.

Dieses Journal ist eine neue, internationale, von Experten begutachtete Fachzeitschrift. In diesem werden Originalartikel aus allen Bereichen der Nanowissenschaft und Nanotechnologie veröffentlicht. Zur Ausrichtung der Zeitschrift zählen experimentelle und theoretische Aspekte sowie Anwendungen der Nanotechnologie.

Link zum Beilstein Journal of Nanotechnology

Das Beilstein Journal of Nanotechnology ist noch aktiv und veröffentlicht regelmäßig Artikel zur aktuellen Forschung zu Nanomaterialien.

Link zu den Artikeln

 

Link zur Webseite des Beilstein-Instituts

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Fraunhofer-Gesellschaft Verbund "Nanotechnologie", 2017

Eine große Anzahl der 69 Institute aus mehr als 80 Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sind auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätig. Die Kompetenzen und Entwicklungsideen wurden im Vorfeld der Gründung des Themenverbundes Nanotechnologie zusammen­getragen, evaluiert und konkretisiert.

Im Verbund "Nanotechnologie" sind die Kompetenzen von 20 Fraunhofer-Instituten zu Nanomaterialien/-chemie, Nanopartikel/ -fluide, Dünnfilme/Grenzflächen, Nanooptik /-elektronik, Nanobiotechnologie, Modellierung/ Simulation, Analytik/ Werkzeuge, Sicherheit sowie Produktionstechnologien/ Handhabung zusammengeführt und vernetzt.

Die Internetpräsenz des Nanoverbundes der Fraunhofgesellschaft gibt einen guten Überblick über alle Forschungsbereiche der Gesellschaft.

Das Fraunhofer Nanotech hat ein Buch mit dem Titel "Angewandte Nanotechnologie - Beispiele aus der Fraunhofer-Allianz Nanotechnologie" verfasst, welches 2017 erschienen ist.

Link zum Buchflyer (.pdf, 1.58 MB) Stand: 2017

Link zur Download-Webseite von Veröffentlichungen der Fraunhofer-Gesellschaft

 

Link zum Verbund "Nanotechnolgie" der Fraunhofer-Gesellschaft

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Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2018

Das KIT ist "Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft", welche sich mit den Themenbereichen Energie, Mobilität und Informationen auseinandersetzt. Das Programm Nano- und Mikrosysteme zielt darauf ab, anwendungsgerechte Lösungen in diesem Bereich zu entwickeln. Dabei werden interdisziplinäre Ansätze verfolgt, die auf einem Technologiepool gründen, der mechanische, optische, magnetische, fluidische, elektrische, werkstoffkundliche und informationstechnische Kompetenzen umfasst. Ein Charakteristikum des Ansatzes ist es, dass insbesondere nanoskalige Werkstoffe, Strukturen und  Komponenten genutzt werden, um innovative und wirtschaftlich attraktive Lösungen zu entwickeln. Das Forschungszentrum Karlsruhe besteht aus 148 Instituten, darunter auch das Institut für Nanotechnologie (INT) und das Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS). Beide Institute sind noch aktiv an der Forschung beteiligt.

Link zum Institut für Nanotechnologie (INT)

Link zum Institut für Mikro- und Nanoelektronische Systeme (IMS)

 

Link zum Karlruher Institut für Technologie (KIT)

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Leibniz-Forschungsverbund "Nanosicherheit", 2017

Der Leibniz-Forschungsverbund „Nanosicherheit“ wurde 2012 gegründet und besteht aus sechs Instituten der Leibniz-Gemeinschaft.

Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaft

Leibniz-Institut für Neue Materialien

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

Leibniz-Institut für Wissensmedien

Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung

Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur

Ziel des Verbundes ist es, das Verständnis der Wechselwirkungen von Nanopartikeln mit menschlichen Zellen zu analysieren und die Entwicklung von sicheren Nanopartikeln, insbesondere dem Design, zu fördern. Darüber hinaus sollen verschiedene Fragestellungen der Öffentlichkeit zum Thema Nanosicherheit beantwortet werden. Dabei sind einzelne Institutionen bei nationalen und europäischen Projekten (NanOxiMet, NanoCOLT, NanoMILE,…) der Europäischen Kommission beteiligt.

Darüber hinaus werden auch kleinere Forschungsprojekte innerhalb des Forschungsverbunds koordiniert und gefördert, die zur Nanosicherheit beitragen sollen. Im Folgenden werden ein paar aktuelle Projekte aufgelistet:

NanoCOLT: "Langzeitwirkung modifizierter Carbon Black Nanopartikel auf gesunde und vorgeschädigte Lungen" (01.10.2014 - 31.12.2017)

Link zur Projektbeschreibung von NanoCOLT

SETNanoMetro: "Im Rahmen des SETNanometro-Projektes wird die Verwendung verschiedener Messtechniken zur Bestimmung der NPs-Eigenschaften von dem derzeit verwendeten "Trial and Error" -Ansatz zur Entwicklung von gut definierten und kontrollierten Protokollen zur Herstellung von TiO2-NPs ermöglicht" (01.12.2013 - 31.03.2017)

Link zur Projektbeschreibung von SETNanoMetro

 

Link zur Homepage des Leibniz-Forschungsverbunds „Nanosicherheit“

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Max Rubner-Institut, 2016

Das Max Rubner-Institut (MRI) ist die nationale Forschungseinrichtung für Ernährung und Lebensmittel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). In der Broschüre "Kleine Teilchen – große Wirkung; Nanomaterialien im Lebensmittelsektor" werden grundlegende Informationen zum Einsatz von Nanotechnologien im Lebensmittelsektor verbraucherfreundlich aufbereitet. Außerdem fand im Oktober 2010 die Max Rubner Conference zum Thema "Nanotechnology in the Food Sector 2010" (.pdf, 763 KB) in Karlsruhe statt. Im Jahr 2015 fand diese Konferenz erneut statt, wobei im Juni 2016 die Präsentation veröffentlicht wurde. 

Link zu "Nanotechnology in the Food Sector 2010" (.pdf, 763 KB) Stand: 2010

Link zur Broschüre "Kleine Teilchen – große Wirkung; Nanomaterialien im Lebensmittelsektor" (.pdf, 256 KB) Stand: 2014

Link zu "Nanotechnology in the Food Sector 2015" Stand: 2016

 

Link zum Max Rubner-Institut

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NanoMat - Kompetenznetz für Materialien der Nanotechnik, 2017

Das NanoMat-Netzwerk beschäftigt sich mit der "Synthese und Untersuchung von metallischen und keramischen nanostrukturierten Materialien und Werkstoffen und den Funktionen, die sich aus der Nanoskaligkeit ergeben". NanoMat besteht aus einem Netzwerk aus derzeit knapp 40 Partnern (Hochschuleinrichtungen, Forschungsinstitute, kleine, mittelständische und Großunternehmen sowie Verbände), die durch gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen in engem Austausch stehen. Zum Zusammenschluss gehören zum Beispiel:

  • drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft
  • zehn Universitäten mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachgebieten
  • ein Max-Planck-Institut
  • ein Institut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
  • ein Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften
  • sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft
  • DECHEMA
  • fünf Großunternehmen

Zu den Themen gehören unter anderem:

  • Energie
  • Elektronik und Photonik
  • Nanomaterialien, Werkstoffe, und Oberflächen
  • Technische Entwicklungs- und Fertigungsprozesse
  • Medizin und Umwelt

Auf der übersichtlichen Homepage sind aktuelle Forschungsergebnisse, Veranstaltungen (Workshops, Seminare) und Links zu allen Partnern veröffentlicht. Im Rahmen des NanoMat–Netzwerkes fanden bereits verschiedene internationale Veranstaltungen zur Risikoabschätzung und Risikokommunikation statt.

Link zur NanoMat Homepage

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VDI Technologiezentrum

Seit 1973 agiert das VDI Technologiezentrum mit Unterstützung des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) als eine vom Verband Deutscher Ingenieure getragene GmbH. Hauptziel ist es, technologische Kompetenz in Wirtschaft und Forschung zu vertiefen und gleichzeitig auch zur Lösung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Probleme beizutragen.

Unter anderem steht die Verknüpfung verschiedener Ansätze zur Generierung von Nanosystemen im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.  Auf der Homepage des VDI Technologiezentrums finden sich zahlreiche Publikationen zum Thema.

Link zum Bereich Nanotechnologien auf der Seite des VDI

Link zur Hauptseite des VDI

 

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Übersicht Forschungsinstitute

Über 80 Forschungseinrichtungen und Hochschularbeitsgruppen sind im Kompetenz- und Infrastrukturatlas Nanotechnologien in Hessen der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums beschrieben.

Link zum Kompetenz- und Infra­struktur­atlas Nanotechnologien in Hessen


Über 700 Forschungs­institute und Hoch­schul­­ein­rich­tungen verzeichnet die Nano-Map des VDI Technologie­­zentrums in Deutsch­land.

Link zur Nano-Map