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Internationale administrative Akteure und Aktivitäten

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Internationale administrative Akteure und Aktivitäten

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte internationale administrative Akteure. Es handelt sich um eine Auswahl. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

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Umweltschutzagentur - Environmental Protection Agency (EPA) (USA)

Die amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA) hat eine Vielzahl von Berichten und Stellungnahmen zu Chancen und Risiken der Nanotechnologien veröffentlicht. Das "Final Nanotechnology White Paper"  dient als wissenschaftliche Informations- und Entscheidungsgrundlage für die Behörde. Die EPA stellt auf ihrer Webseite weitere Informationen zu Nanotechnologien, mit besonderem Bezug auf Umweltauswirkungen, zur Verfügung.

Link zum "Final Nanotechnology White Paper" (.pdf, 4,28 MB)

Im September 2009 gab die EPA eine neue Forschungsstrategie hinsichtlich der Risiken vor, die von Nanotechnologien ausgehen. Die Strategie soll richtungsweisend für die kommende Forschung der EPA sein. Die Agentur stellt dort auch weitere Informationen zu Nanotechnologien mit besonderem Bezug auf Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen und der Sicherheit zur Verfügung. Die Strategie kann unter folgendem Link eingesehen werden.

Link zu Nanomaterial Research Strategy

Link zur Nanotechnologieseite der EPA (USA)

Der Toxic Substances Control Act (TSCA), unter den auch die Regulierung von Nanomaterialien fällt, existiert bereits seit 1976. Während der letzten 34 Jahre wurden von der EPA mehr als 200 von über 80.000 Chemikalien getestet und verwendet. Nur fünf davon unterliegen gesetzlichen Bedingungen und somit Kontrollen.

Link zum Toxic Substances Control Act

Link zu Informationen der EPA zur Regulierung von Nanomaterialien durch den Toxic Substances Control Act

Ende Juli 2010 hat die U.S. Umweltschutzbehörde (EPA) in ihrem Amtsbulletin angekündigt, dass Stellungnahmen zu einer geplanten „Significant New Use Rule“ (SNUR) für mehrwandige Kohlenstoff-Nanoröhrchen wieder entgegengenommen werden.

Link zur Veröffentlichung im Federal Register

Link zu weiteren Informationen zu SNUR

Im September 2010 hat die U.S. Umweltschutzbehörde die endgültige Fassung der "Significant New Use Rule" (SNUR) für Kohlenstoff-Nanoröhrchen herausgegeben. Die „SNUR“ verpflichtet Unternehmen, die Kohlenstoff-Nanoröhrchen herstellen oder einführen, dazu, dies der EPA innerhalb von 90 Tagen zu melden. Funktion dieser Meldepflicht soll es sein, frühzeitig die Sicherheit der geplanten Verwendung zu überprüfen und zu ermitteln, um entscheiden zu können, ob zusätzliche Daten oder Beschränkungen zu diesen gerechtfertigt sind.

Link zur Veröffentlichung im Federal Register

Die EPA hat angekündigt, Informationen über nanoskalige Materialien in Pflanzenschutzmitteln einzuholen. Die EPA will mit diesen Erkenntnissen überprüfen, ob die Zulassung eines Pestizids nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Gesundheit des Menschen haben könnte. Zur vorgeschlagenen Richtlinie kann öffentlich Stellung genommen werden. Die empfohlenen Verfahrensmöglichkeiten zum Umgang mit Nanotechnologien in Pflanzenschutzmitteln, werden im Federal Register veröffentlicht.

Link zu weiteren Informationen zur Regulierung von Pestiziden, die Nanotechnologien enthalten, auf der Webseite der EPA

Im Januar 2014 hat die EPA ein technisches Factsheet veröffentlicht, welches unteranderem eine Zusammenfassung von Nanomaterialien enthält, sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften; potentielle Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit und Nachweis- und Behandlungsmethoden.

Link zum Technical Factsheet - Nanomaterials (.pdf, 143KB)

Am 12. Mai 2017 ist in den USA die Meldepflicht für bestimmte chemische Stoffe im nanoskaligen Bereich in Kraft getreten. Die EPA legte eine Meldepflicht für bestimmte chemische Stoffe fest, die sich bei der Herstellung oder Verarbeitung im nanoskaligen Bereich befinden. Hersteller oder Verarbeiter von diesen Substanzen werden aufgefordert, Daten zur chemischen Zusammensetzung, Produktionsmengen, Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren, Expositions- und Freisetzungsinformationen, sowie vorhandene Informationen über Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen einzureichen. Die Regulierung soll die fortlaufenden Analysetätigkeiten, Risikobewertung und Risikomanagement von Nanomaterialien durch EPA unterstützen. Die eingereichten Informationen sollen in Form eines Registers veröffentlicht werden.

Link zur Regulierung

 

Link zur Nanomaterialforschung der EPA

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US-Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA) (USA)

Die FDA (Food and Drug Administration) ist neben der EPA der zweite große U.S. Amerikanische Akteur für den Bereich der Gesetzgebung. Im Mittelpunkt stehen Lebensmittel und Arzneimittel sowie im allgemeineren Sinne der Verbraucherschutz. Die FDA führt ebenfalls verschiedene Forschungsprojekte zu Nanotechnologien auf nationaler und internationaler Ebene durch.

Link zur US-Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA)

Link zur Nanotechnologieseite der FDA

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The United States Government Accountability Office (GAO)

Das United States Government Accountability Office (GAO) ist eine unabhängige, unparteiische Agentur, die für den Kongress arbeitet. Das GAO hat die Aufgabe, den Kongress bei der Erfüllung seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu unterstützen sowie die Leistungsfähigkeit und Verantwortlichkeit der Bundesregierung gegenüber seinen Bürgern zu verbessern.

Im Februar 2010 veröffentlichte das GAO den Report „ Food Safety: FDA should strengthen its Oversight of Food Ingredients Determined to be Generally Recognized as Safe (GRAS)”. Dieser kritisiert die ungenügende Aufsicht der U.S. Food and Drug Administration (FDA) bezüglich Zusätzen in Lebensmitteln.

Im Mittelpunkt des Reports stehen folgende Themen:

  • die Aufsicht der neuen Bestimmungen von GRAS (generally recognized as safe substances) zur Lebensmittelsicherheit
  • die Weiterentwicklung der Sicherheit der aktuellen GRAS Substanzen als neue wissenschaftliche Erkenntnisse
  • ein Ansatz zur Regulierung von Substanzen in Nanomaterialien
  • das Aufzeigen der unzureichenden Informationen und Aufsicht der GRAS Substanzen in Nanomaterialien

 Ziel ist es insgesamt, eine sichere Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten.

Link zum Report von 2010 „Food Safety: FDA should strengthen its Oversight of Food Ingredients Determined to Be Generally Recognized as Safe (GRAS)” (.pdf, 1,70 MB)

Das GAO hat im Mai 2010 einen neuen Report mit dem Titel: "Nanomaterials Are Widely Used in Commerce, but EPA Faces Challenges in Regulating Risk" veröffentlicht. Das GAO wurde beauftragt, die Aktivitäten der US Umweltschutzbehörde EPA in Bezug auf die Risikobewertung und Regulierung von Nanomaterialien zu beurteilen. Dazu hat das GAO bestehende Ansätze der EPA analysiert und eine Reihe an Empfehlungen abgeleitet.

Link zum Report Nanotechnology - Nanomaterials Are Widely Used in Commerce, but EPA Faces Challenges in Regulating Risk(.pdf, 1.30MB)

Im Mai 2014 kam ein Report zur Herstellung von Nanomaterialien und Wettbewerbsfähigkeit von U.S. heraus. Insbesondere stehen Chancen und Herausforderungen von Nanotechnologien im Fokus. 

Link zum Report Nanomanufacturing and U.S. Competitiveness - Challenges and Opportunities (.pdf, 472KB)

 

Link zur Veröffentlichung im Nanotechnologiebereich des GAO

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Internationale Standardisierungsorganisation (ISO)

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) harmonisiert Standards auf internationaler Ebene innerhalb ihrer mehr als 150 Mitgliedsländer. Das Technische Kommittee TC229 arbeitet mit 28 Mitgliedsländern zu Fragen von Nanowissenschaften und Nanotechnologien. 

Seit 2008 veröffentlicht die ISO technische Reports und Spezifizierungen:

Link zum Katalog der Reports

Der Download der ISO-Dokumente ist registrierungs- und kostenpflichtig. Aber auch die Übersichtsseiten der ISO stellen bereits wichtige Informationen zur Verfügung.

Link zur ISO

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National Nanotechnology Initative USA (NNI)

Die National Nanotechnology Initiative ist eine bereits im Jahr 2001 beschlossene Initative der US-Administration zur Koordinierung der Foschungs- und Entwicklungsaktivitäten aller Bundesbehörden. Ziel der Initiative ist es, eine mit allen Akteuren abgestimmte Strategie zu entwickeln, die gemeinsame Ziele und Prioritäten festsetzt und einzelnen Akteuren die Möglichkeit bietet, auf die Ressourcen aller Behörden zuzugreifen.

Für das Jahr 2010 steht ein Budget in Höhe von 1,75 Mrd Dollar zur Verfügung, was die Bedeutung dieses Programm verdeutlicht.

Im Juli 2010 veranstaltete die NNI einen Stakeholder-Workshop, zu dem Anspruchsberechtigte Gruppen eingeladen wurden, sich kritisch zur Strategie zu äußern. Die Ergebnisse des Workshops, sowie ausführlichere Informationen rund um die Initiative finden Sie auf der Webseite.

Im Februar 2011 veröffentlichte die NNI einen strategischen Plan, der verschiedene Zielsetzungen beinhaltet, wie beispielsweise:

  • Fortschritte in der Nanotechnologieforschung und Aufstellen eines Entwicklungsprogramms
  • Vorantreiben und Pflege der Übertragung neuer Technologien in Produkte mit kommerziellen und öffentlichen Vorteilen
  • Unterstützung und Aufrechterhaltung von informativen und lehrreichen Ressourcen, qualifizierter Arbeitskräfte sowie die Unterstützung von Infrastruktur und Instrumenten, die dazu dienen, Nanotechnologien weiter zu entwickeln
  • Unterstützung der verantwortlichen Weiterentwicklung von Nanotechnologien

Link zum Strategic Plan 2011 der NNI (.pdf, 1.04MB)

Die NNI hat im Oktober 2011 eine neue Forschungsstrategie veröffentlicht, die einen umfassenden Ansatz zur Gewährleistung der sicheren, effektiven und verantwortungsvollen Entwicklung und Nutzung der Nanotechnologien bietet. Die Forschungsstrategie dient als Leitfaden für US-amerikanische Bundesoberbehörden, die wissenschaftliche Informationen für das Risikomanagement entwickeln, Entscheidungen im Bereich Regulierung treffen, auf Nanotechnologien basierende Produkte verwenden, Forschungsvorhaben planen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Die Forschungsschwerpunkte der Bereitstellung dieser Informationen sind:

  • Bewertung der Infrastruktur der Nanomaterialien
  • Bewertung der Belastung für Mensch und Umwelt
  • Risikobewertung und Risikomanagementmethoden
  • Informatik und Modellierung

Die Strategie berücksichtigt hierbei ethische, rechtliche und gesellschaftliche Implikationen der Nanotechnologien.

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI mit Zugang zur Forschungsstrategie 2011

Verschiedene Behörden, die sich an der NNI beteiligen, haben im Mai 2012 angekündigt, die vierte Nanotechnology Signature-Initiative ins Leben zu rufen. Ziel der Initiative ist es, Modelle, Simulationstools und Datenbanken zu entwickeln, um die spezifischen Eigenschaften und Merkmale von nanoskaligen Materialien voraussagen zu können.

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI

Link zur Diskussionsschrift der Nanotechnology-Signature-Initiative (.pdf, 132 KB)

Im Februar 2014 wurde eine neue Version des Strategic Plan veröffentlicht.

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI mit Zugang zur Forschungsstrategie 2014

Die US-amerikanische National Nanotechnology Initiative (NNI) hat im Juli 2011 vier neue Berichte veröffentlicht, die das Ergebnis einer Reihe von Workshops zu Themen der Nanotechnologien im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit („EHS“) sind. Die teilnehmenden Experten untersuchten im Zuge der Workshops vor allem folgende vier Bereiche:

  • Nanomaterialien und Gesundheit: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  • Nanomaterialien und Umwelt: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  • Expositionsbewertung Mensch und Umwelt
  • Risikomanagement und ethische, gesetzliche und gesellschaftliche Auswirkungen der Nanotechnologien

Link zur Webseite der NNI mit Zugang zu den Dokumenten

Im Oktober 2016 wurde der aktuelle Strategieplan 2016 veröffentlich. Dieser beinhaltet Ziele für die nächsten drei Jahre und ersetzt somit den bisher geltenden Forschungsstrategieplan.

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI mit Zugang zur Forschungsstrategie 2016

Link zur Webseite des NNI

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Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Unter dem Dach der OECD arbeiten derzeit ca. 30 Mitgliedstaaten zusammen, um auf internationaler Ebene Aktivitäten zu Nanotechnologien zu koordinieren. Gearbeitet wird in zwei grundlegenden Projekten:

Seit 2006 besteht die "Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN). Derzeit werden 14 ausgewählte Nanomaterialien in verschiedenen Arbeitsgruppen untersucht. 2010 wurden die Benutzerrichtlinien überarbeitet.

Link zur Webseite mit Zugang zu den Publikationen der WPMN

Seit 2007 besteht die Working Party on Nanotechnology (WPN). Die Experten arbeiten zu Indikatoren und Statistik, dem Umfeld von Unternehmen, internationaler Forschungs-Zusammenarbeit, Bürger-Beteiligung und -Dialogen. Eine Sondergruppe beschäftigt sich mit der globalen Herausforderung, mit Nanotechnologien sauberes Trinkwasser herzustellen.

Link zur Working Party on Manufactured Nanomaterials

Link zur Working Party on Nanotechnology

Im Januar 2011 hat die OECD eine Broschüre mit dem Titel "Nanosafety at the OECD: The  First Five Years 2006-2010" herausgegeben. Die 15-Seitige Broschüre beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Was ist Nanotechnologie?
  • Warum Nanosicherheit?
  • Warum geht die OECD der Frage der Sicherheit von Nanomaterialien nach?

Link zur Broschüre (.pdf, 180KB)

Im Mai 2011 hat die OECD einen neuen Bericht mit dem Titel "Current Developments/Activities on the Safety of Manufactured Nanomaterials" herausgegeben. Das Dokument nimmt Bezug auf laufende Entwicklungen und Aktivitäten zur Sicherheit von hergestellten Nanomaterialien in OECD-Mitgliedstaaten, internationalen Organisationen - wie der ISO, der FAO und der WHO - sowie weiteren Delegationen, welche am 8. Tour-de-Table Treffen der OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials im März 2011 in Paris teilgenommen haben.

Link zum Bericht der OECD No. 29 (.pdf, 636KB)

Im Dezember 2011 hat die Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN) der OECD zwei neue Berichte veröffentlicht.

Link zum Bericht "Regulated Nanomaterials: 2006-2009" No. 31 (.pdf, 408KB)

Link zum Bericht "National Activities on Life Cycle Assessment of Nanomaterials" No. 32 (.pdf, 300KB)

Im April 2012 ist ein neuer Bericht erschienen, der wichtige Themen, Strategien und Ansätze zur Risikobewertung künstlich hergestellter Nanomaterialien thematisiert.

Link zum Bericht "Important Issues on Risk Assessment of Manufactured Nanomaterials" No. 33 (.pdf, 605KB)

Das im Mai 2012 neu veröffentlichte Dokument „Current Developments on the Safety of Manufactured Nanomaterials – Tour de Table“ trägt Informationen zusammen, die von den Mitgliedsländern oder anderen Delegationen zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sicherheit künstlich hergestellter Nanomaterialien in ihren Ländern oder Organisationen bereitgestellt werden.

Link zum Bericht der OECD „Current Developments on the Safety of Manufactured Nanomaterials – Tour de Table“ (.pdf, 712KB)

Nach sechs Jahren Arbeit an "Safety of manufactured nanomaterials" sind die OECD und Ihre Mitgliedsstaaten zu dem Entschluss gekommen, dass man herkömmliche Ansätze für die Bewertung und Prüfung von Chemikalien zur Einstufung von Nanomaterialien nutzen kann, jedoch müssen diese Verfahrensweisen auf die Besonderheiten der Nanomaterialien angepasst werden. Hierzu wurde im September 2012 eine Broschüre veröffentlicht, welche bereits erreichte wie auch zukünftige Ziele und Vorhaben aufzeigt.

Link zur Broschüre "Six years of OECD Work on the Safety of Manufactured Nanomaterials: Achievements and Future Opportunities (.pdf, 3.54MB)

In Juli 2014 erschien ein Bericht mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen eines Expertenworkshops, organisiert von der OECD Arbeitsgruppe, über physikalisch-chemische Eigenschaften von hergestellten Nanomaterialien und Prüfungsrichtlinien. Der Workshop befasste sich mit Fragen hinsichtlich der Notwendigkeit neuer oder angepasster Prüfungsrichtlinien.

Link zum Bericht "Report of the OECD Expert Meeting on the physical chemical Properties of Manufactured Nanomaterials und Test Guidelines" No. 41 (.pdf, 560KB)

Die OECD veröffentlichte im Dezember 2014 einen weiteren Bericht eines Expertenmeetings zu dem Thema "Genotoxizität von industriell hergestellten Nanomaterialien". Hier wurden nanoskalige Stoffe darauf untersucht, ob sie Änderungen im genetischen Material von Zellen verursachen. Das Hauptthema war die Anwendbarkeit von bestehenden OECD-Prüfungsrichtlinien für die chemische Sicherheit von Nanomaterialien.

Link zum Bericht "Genotoxicity of Manufactured Nanomaterials: Report of the OECD Expert Meetings" No.43 (.pdf, 693KB)

Im Mai 2015 publizierte die OECD eine zwölfseitige Broschüre zu Nanotechnologie und Reifen, bezogen auf die "ergrünte"  Industrie und Reifen aus politischer Perspektive. Das Einsetzen von herstellten Materialien in Reifen könnte die Nachhaltigkeit der Reifenindustrie fördern und den Einfluss der Fahrzeuge auf die Umwelt senken.

Link zum Download der Broschüre "Policy Perspectives - Nanotechnology and Tyres: Greening Industy and Tyres"

Chemische Studien der OECD veröffentlichen im Juni 2015 Informationen zur Genauigkeit der Tests zur Bestimmung der Sicherheit von Materialien.

Link zur Pressemeldung auf der OECD Webseite

Link zum Prüfprogramm der Nanomaterialien mit einem Überblick, Dossiers und weiteren Informationen

Link zu Richtlinien zur Prüfung von Chemikalien und weiteren Dokumenten

Zwei weitere Dokumente vom Januar 2016 beinhalten Richtlinien zur Bestimmung von Nanomaterialien. Im Bericht No. 63 werden physikalische und chemische Parameter für Messung und Methoden gezeigt, im Bericht No. 64 werden Ansätze zur Entwicklung und Verwendung von Konzepten zur Gruppierung, Äquivalenz und Lesbarkeit physikalisch-chemischer Eigenschaften von Nanomaterialien bezüglich des Gesundheits- und Umwelteinflusses genannt.

Link zum Bericht "Physical Chemical Parameters: Measurements and Methods relevant for the Regulation of Nanomaterials" No. 63 (.pdf, 666KB)

Link zum Bericht "Approaches on nano grouping/ equivalence/ read-across concepts based on physical-chemical properties (gera-pc) for regulatory regimes" No. 64 (.pdf, 1.35MB)

Im Februar 2016 kam erneut ein Bericht zu physikalisch-chemischen Eigenschaften von Nanomaterialien heraus. Dieser konzentriert sich auf die Bewertung von Testmethoden, die angewendet werden um diese Eigenschaften zu bestimmen.

Link zum Bericht "Physical and Chemical Properties of Nanomaterials: Evaluation of Methods applied in the OECD - WPMN Testing Programm" No. 65 (.pdf, 1.19MB)

Im ersten Berichts des Jahres 2017 handelt es sich um Alternative Testmethoden in der Risikobewertung von hergestellten Nanomaterialien mit dem Vorhaben den Nutzen des aktuellen Wissensstandes und der Forschung voranzutreiben.

Link zum Bericht „Alternative Testing Strategies in Risk Assessment of Manufactured Nanomaterials:  Current State of Knowledge and Research Needs to Advance Their Use“ No. 80 (.pdf, 636KB)

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Nationales Institut für Arbeitssicherheit  und Gesundheit (NIOSH) (USA)

Das Nationale Institut für Arbeitssicherheit und Gesundheit (NIOSH) ist ein international sehr aktiver Initiator von Studien, Projekten und Konferenzen zu den Themen Risikobewertung, Arbeitschutz und verantwortlicher Umgang mit Nanomaterialien.

Im Jahr 2007 veröffentlichte das NIOSH einen umfassenden Bericht zum Thema Arbeitsschutz im Bereich Nanotechnologien. 2009 wurde ein Update dieses Berichts publiziert, der die im Jahr 2007 angestoßenen Projekte dokumentiert und über die seither erzielten Forschungserfolge berichtet. Insgesamt werden Ergebnisse von 43 Projekten, die sich auf den Arbeitsschutz beziehen, vorgestellt und darüber hinaus werden verschiedene Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik und Unternehmen, in die das NIOSH integriert sind, diskutiert.

Link zum Bericht von 2007: "Progress Toward Safe Nanotechnology in the Workplace" (engl., pdf 2,36 MB)

Link zum Bericht von 2009: "Progress Toward Safe Nanotechnology in the Workplace - Update for 2007 and 2008" (engl., pdf 2,48 MB)

NIOSH hat im Mai 2012 ein Dokument mit dem Titel „General Safe Practices for Working with Engineered Nanomaterials in Research Laboratories“ publiziert. Dieses Dokument enthält Empfehlungen für technische Kontrollen und Sicherheitsverfahren für den Umgang mit Nanomaterialien im Labor. Dieser Leitfaden wurde konzipiert, um in einer Reihe mit gut etablierten Verfahren und dem chemischen Laborhygiene-Plan verwendet zu werden. Der Leitfaden fasst zusammen, dass die volle Bandbreite berufsbezogener Hygienekontrollen notwendig ist, um gesundheitliche Belastungen im Zusammenhang mit Nanomaterial zu limitieren. Technisierte und administrative Kontrollen könnten den Anteil an Nanomaterialien im der Arbeitsumgebung eliminieren oder minimieren.

Link zum Artikel auf der Webseite von NIOSH mit Zugang zum Dokument

Seit April 2015 empfiehlt NIOSH aufgrund aktueller Erkenntnisse zu möglichen gesundheitlichen Risiken von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) und Kohlenstoff-Nanofasern (CNF) Grenzwerte für die Exposition am Arbeitsplatz.

Um die Exposition und das damit verbundene Risiko abzuschätzen wurden 14 verschiedene  Arbeitsstätten, an denen mit den Materialien gearbeitet wird, untersucht. Dabei standen sowohl die Hersteller von CNT und CNF als auch die Verarbeiter im Fokus. Grundsätzlich wurden dabei bei Verarbeitern höhere Konzentrationen in der Atemluft gemessen, als bei den Herstellern. Die empfohlenen Grenzwerte wurden dabei für größere, inhalierbare Agglomerate häufiger überschritten, als für kleinere, welche über die Lunge in den Körper gelangen können.

Link zur Zusammenfassung der Studie (Englisch)

Link zur (kostenpflichtigen) Vollversion

Im Jahr 2016 waren die NIOSH Forscher Eileen Kuempel and Vladimir Murashov primäre Autoren des ISO Guidance Document ISO/TR 18637:2016, "Nanotechnologies — Overview of available frameworks for the development of occupational exposure limits and bands for nano-objects and their aggregates and agglomerates (NOAAs)".

Das Nationale Institute für Arbeitssicherheit und Gesundheit (NIOSH) stellt Anfang 2016 ein Sicherheitsprogramm zum Schutz der Nanotechnologie Arbeitskräfte vor - Ein Leitfaden für kleine und mittelständige Unternehmen (KMU). Im Fokus steht die Vorsorge, also eine Verhinderung der Unfälle, bevor sie entstehen.

Link zum Bericht "Building a Safety Programm to Protect the Nanotechnology Workforce: A Guide for Small to Medium-Sized Enterprises" (.pdf, 3.52MB)

Link zu weiteren News & Events

 

Link zum nationalen Institut für Arbeitssicherheit und Gesundheit (NIOSH)

Link zur Nanotechnologieseite von NIOSH

 

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United Nations Institute for Training and Research (UNITAR)

Das 1963 gegründete Forschungs- und Ausbildungsinstitut der Vereinigten Nationen hat sich zum Ziel gesetzt, die Effektivität der Vereinigten Nationen durch diplomatische Ausbildung zu stärken. Zielpersonen sind unteranderem UN-Delegierte und andere Aktuere, die globale Normen, Strategien und Programme entwickeln und globale Entscheidungen in die Praxis umsetzen. Im Fokus stehen vorallem Enwicklungsländer (LDC; SIDS), wie auch andere Gruppen und Gemeinschaften, die gefährdet sind. Jährlich werden rund 500 Trainings- und Forschungseinheiten mit 40.000 TeilnehmerInnen vom Unitar durchgeführt. 

Seit 2014 hat UNITAR drei e-Learning Kurse zur Einführung in die Sicherheit von Nanomaterialien durchgeführt. Der vierte Kurs soll im Jahr 2017 angeboten werden.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten von UNITAR sind unter folgendem Link zu finden.

 

Link zur Nanotechnologie Webseite vom UNITAR

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Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Als direktive und koordinierende Instanz ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO), im Englischen World Health Organization) mit Sitz in Genf und als Teil der UNO für das globale, öffentliche Gesundheitswesen zuständig. In der Verfassung der Organisation ist als Ziel festgeschrieben, das bestmögliche Gesundheitsniveau für alle Menschen zu verwirklichen.

Aufgaben der WHO sind unter anderem

  • eine Führungsrolle bei globalen Gesundheitsangelegenheiten einzunehmen,
  • Gesundheitsforschung übergreifend zu planen,
  • Normungen und Standards festzulegen,
  • forschungsbasierte Gesetzesgrundlagen zu erarbeiten,
  • Länder mit technischer Unterstützung zu versorgen und
  • Gesundheitstrends zu beobachten und zu bewerten.

Link zur Webseite der WHO

Innerhalb der WHO gibt es verschiedene Projektgruppen. Hiervon ist unter anderem das Department für Nahrungsmittelsicherheit (FOS, im Englischen Food Safety) in der Nanotechnologiedebatte aktiv. Im Jahr 2009 und 2010 gab es zwei Veröffentlichungen zu Nanomaterialien in Lebensmitteln und Landwirtschaft.

Link zum Bericht "State of the Art on the Initiatives and Activities relevant to Risk Assessment and Risk Managemant of Nanotechnologies in the Food and Agriculture Sectors" (.pdf, 3MB)

Link zum Bericht "FAO/WHO Expert Meeting on the Application of Nanotechnologies in the Food and Agriculture Sectors: Potential Food Safety Implications" (.pdf, 937KB)

Im April 2011 hat die WHO bekannt gegeben, dass sie Leitlinien entwickelt, um Arbeitnehmer vor den potentiellen Risiken von hergestellten Nanomaterialien zu schützen. Diese Leitlinien sollen die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern verbessern, die stetig mit Nanomaterialien in Kontakt treten. Im Februar 2012 wurde ein vorläufiges Hintergrundpapier herausgegeben, in dem die Inhalte und Schwerpunkte der Richtlinien vorgeschlagen werden. Ziel der WHO ist es, Empfehlungen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer/innen im Umgang mit Nanomaterialien zur Verfügung zu stellen. Die WHO lud die Öffentlichkeit dazu ein, dieses Hintergrundpapier zu kommentieren.

Link zum Artikel auf der Webseite der WHO

Die WHO und die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) haben im Juni 2012 einen Entwurf eines Dokuments zum neuesten Stand der Initiativen und Aktivitäten in Bezug auf Risikobewertung und Risikomanagement von Nanotechnologien im Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor herausgegeben. Dieses Dokument kann nun durch  die Öffentlichkeit bis zum 30. November 2012 kommentiert werden.

Link zum Dokument (.pdf, 876KB)

Im Dezember 2012 wurde in Bonn ein Expertenmeeting zu "Nanotechnology and Human Health: Scientific Evidence and Risk Governance" abgehalten.

Link zum Dokument (.pdf, 906KB)

Ende März 2016 fand in den Niederlanden eine Veranstaltung zu dem Thema Immunotoxizität im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Nanomaterialien statt.

Link zum Artikel auf der Webseite der WHO

Außerdem bietet die WHO Workshops zu Richtlinien zu Nanomaterialien bezüglich der Gesundheit der Arbeitnehmer an. Der vierte und bisher letzte Workshop fand im April 2016 in Dortmund statt.

Link zur Übersicht der Workshops

Bis Juli 2016 wurde ein "Call for Experts" veranlasst. Dieser hatte den Hintergrund zehn externe Richtlinienprüfer für die WHO Guideline zum Schutz der Arbeitnehmer vor potentiellen Risiken von hergestellten Nanomaterialien auszuwählen. Im Fokus stehen Verbesserungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz von Arbeitsnehmern, die potenziell Nanomaterialien im Betrieb oder Umgebung ausgesetzt sind.

Link zum Artikel auf der Webseite der WHO