Informationsplattform Nano-Sicherheit
 
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Verbraucherinformationen: Internationale Akteure

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Verbraucherinformationen: Internationale Akteure

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl internationaler Akteure, die sich mit der Informationsweitergabe an die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Thema Nanotechnologien beschäftigen.

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Swiss Nano Cube

Swiss Nano-Cube ist eine schweizerische Bildungsplattform zu Mikro- und Nanotechnologien. Zielgruppe der Plattform bilden Lehrende und Lernende von Mittel- und Berufsfachschulen sowie höheren Fachschulen, welche für die zunehmende Bedeutung der Mikro- und Nanotechnologien im Berufsleben zu sensibilisiert werden sollen. Koordiniert und entwickelt wird die Bildungsplattform von der Innovationsgesellschaft St.Gallen und dem Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB.

Der Informationsbereich bei der Plattform Swiss Nano-Cube gliedert sich in die sieben Themenbereiche Grundlagen, Anwendungen & Produkte, Sicherheit & Risiko, Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft, Technologie & Gesellschaft und Berufsalltag Nano. Ergänzt wird dieses Angebot durch die interaktive "Nanorama-Loft" sowie der "Nanoteachbox", welche eine Fülle von Unterichtsmaterialien bereithält.

Link zur Homepage von Swiss Nano Cube

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Initiative Nano&me

Die englische Internetseite Nanoandme.org stellt eine interaktive Verbraucherseite zur Verfügung. Interessierte Laien finden hier Informationen zur Frage "Was ist Nano?", zu Nanoprodukten, Nanosicherheit, sozialen und ethischen Fragen, Gesetzgebung und zur Nano-Debatte. Die Bürgerinnen und Bürger können selbst an Umfragen teilnehmen oder interaktiv Fragen stellen.

Link zur Homepage von Nano&me

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BEUC - The European Consumers' Organisation

Das BEUC (Bureau Européen des Unions des Consommateurs) koordiniert die verschiedenen europäischen Verbraucherorganisationen. Auf der Homepage finden sich verschiedene Kommentare zu internationalen Papieren. Außerdem können Broschüren aus dem Jahr 2009  "Nanotechnology: Small is beautiful but is it safe?" und 2010 "How much nano do we buy?" heruntergeladen werden.

Link zur Broschüre "Nanotechnology: Small is beautiful but is it safe? (.pdf, 571.10KB)

Link zur Broschüre "How much nano do we buy?" (.pdf, 5.94MB)

Die Organisation veröffentlichte im Februar 2013 in Zusammenarbeit mit ANEC eine Liste der Produkte, welche angeben Nanosilber zu beinhalten und bereits auf dem europäischem Markt erhältlich sind.

Link zur BEUC Excel-Liste (xls.,864KB)

Link zur Nanotechnologieseite von BEUC

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EU-Verbraucherinformationen der wissenschaftlichen Ausschüsse (Scientific Committees)

Drei wissenschaftliche Ausschüsse der Europäischen Kommission (SCCS, SCHER und SCENIHR) erstellen regelmäßig fachlich fundierte Stellungnahmen zu Fragen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der öffentlichen Gesundheit.

Um diese Erkenntnisse, Gutachten und Stellungnahmen für die breite Öffentlichkeit einsehbar  und verständlich zu machen, veröffentlicht die Europäische Kommission die wichtigsten Zusammenfassungen auf entsprechenden Internetseiten.

Neben vielen anderen Themenbereichen sind auch zu Nanotechnologien zahlreiche Zusammenfassungen vorhanden, die dieses komplexe Thema auch für Laien verständlich machen. Auf den Internetseiten kann der interessierte Verbraucher sich den Themen über ein Fragenmenü nähern und erhält somit einen strukturierten Überblick.

Link zur Übersichtsseite Nanotechnologien von SCENIHR

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EU-Übersichtsseite für Verbraucher zu Nanotechnologien

Die Europäische Union stellt auf ihren Internetseiten verschiedene Informationen zu Nanotechnologien zusammen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger bekommen einen gut strukturierten Überblick mit einer Einführungsseite, einer Beschreibung der grundlegenden Politik zu Nanotechnologien,  wichtigen Handlungsfeldern, häufig gestellten Fragen und weiterführende Links.  Hierunter befinden sich Links zu allen EU-Institutionen, die zum Thema Nanotechnologien arbeiten sowie den nachgelagerten Arbeitsgruppen und wissenschaftlichen Kommittees, die die EU beraten. Die Informationsplattform ist in englischer Sprache verfasst, einige der Einzeldokumente auf die verlinkt wird, sind in deutscher Sprache verfügbar.

Link zur Nanotechnologie-Seite der Europäischen Kommission

Link zum Forschungsportal der Europäischen Kommission (CORDIS)

 

In allen EU-Projekten, die sich mit Nanotechnologien befassen, sind die Ergebnisse öffentlich via Internet zugänglich. Eine Liste der EU-Forschungsprojekte mit den jeweiligen Links finden Sie unter dem Punkt Europäische Forschungsprojekte auf der Home-Seite dieser Informationsplattform.

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European Union Observatory for Nanomaterials (EUON)

Die Europäische Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Nanomaterialien (European Observatory for Nanomaterials) wurde als eine neue Informationsplattform der Europäischen Kommission veröffentlicht. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ist für die Wartung und Hosting zuständig. Das Ziel der Plattform ist es, die Transparenz der Nanomaterialien auf dem EU-Markt zu verbessern. Die Entscheidung, die Beobachtungsstelle zu gründen, wurde von der Kommission nach einer Folgenabschätzung im Rahmen der zweiten Überprüfung der Rechtsvorschriften zu Nanomaterialien getroffen. Aktuell beinhaltet die Plattform Informationen zu den auf dem EU-Markt vorhandenen Nanomaterialien sowie zu den Themen Sicherheit, Verwendungen, Verordnungen, Forschung und Innovation. Dabei soll die Plattform in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden.

Link zur European Union Observatory for Nanomaterials (EUON)

 

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Woodrow Wilson International Center for Scholars: Project on Emerging Nanotechnologies (USA)

Das Project on Emerging Nanotechnologies wurde im April 2005 als Partnerprojekt des "Woodrow Wilson International Center for Scholars" und des "Pew Charitable Trusts" eingerichtet. Ziel dieses Projektes ist es sicherzustellen, dass die Entwicklung im Bereich Nanotechnologien weiter voranschreitet und mögliche Risiken minimiert werden. Das öffentliche Engagement sowie die Einbeziehung der Konsumenten soll gefördert werden. Außerdem sollen die potentiellen Vorteile dieser neuen Technologien realisiert werden.

Das Projekt arbeitet mit Forschern, Regierung, Industrie, NGOs, Politik und Behörden zusammen. Auf langfristige Sicht sollen Lücken in Wissen und Regulierungsfragen  erkannt werden, um anschließend Lösungsmöglichkeiten zu finden, diese Lücken zu schließen. Sämtliche Resultate werden mittels einer Publikation und im Internet öffentlich zugänglich gemacht.

Im März 2011 hat PEN eine aktualisierte Bestandsaufnahme von mehr als 1300 künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte veröffentlicht, die auf dem freien Markt erhältlich sind. Ziel dieser Bestandsaufnahme soll es sein, Hilfe zur Aufklärung der Verbraucher bereitzustellen sowie Regulierungsstellen zu fördern, dass diese interne Kapazitäten zur Bezeichnung von Produkten entwickeln. Die Aktualisierung kennzeichnet hierbei Produkte, die bisher verkauft wurden, aber möglicherweise nicht mehr verfügbar sind.

Link zum Artikel über die Bestandsaufnahme auf der Webseite von PEN

Link zur aktualisierten Bestandsaufnahme künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte

Link zum "Project on Emerging Nanotechnologies"

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The Nanodatabase

Auf der Grundlage der Ergebnisse von NanoRiskCat haben das dänische Department for Environmental Engineering, das Danish Consumer Council und The Ecological Council, die Nanodatabase entwickelt. In der umfassenden Datenbank sind derzeit fast 1300 Produkte, die Nanomaterialien enthalten, gelistet. Über mehrere Filter oder die Suchfunktion finden Anwender zügig die für sie relevanten Produkte. Zu jedem Produkt werden, sofern bekannt, Name, Hersteller, Herkunftsland, Produktkategorie, verwendete/s Nanomaterial/ien, in welcher Form das eingesetzte Nanomaterial im Produkt vorliegt und wo das Produkt erhältlich ist. Darüber hinaus wird auf Basis der NanoRiskCat-Erkenntnisse eine Kategorisierung in den Bereichen Exposition für gewerbliche Anwender, Verbraucher und die Umwelt, sowie Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. In jeder dieser Kategorien bekommt das Produkt eine Farbe zugeteilt. Rot für hoch, gelb für mittel, grün für gering, sowie grau für unbekannt. Mithilfe dieses benutzerfreundlichen Kategorisierungsschemas ist es für Nutzer der Datenbank leicht und intuitiv, potenzielle Risiken von Produkten, die Nanomaterialien enthalten, zu erkennen und einzuschätzen.

Link zur Homepage von Nanodatabase

Link zum Ergebnissbericht von NanoRiskCat (.pdf, 1.81MB), 2011

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NanoRiskCat

Die Danish Environmental Protection Agency (EPA) hat 2011 mit NanoRiskCat eine Bestandsaufnahme zu Risiken von Nanomaterialien, die in Produkten auf dem Markt erhältlich sind, initiiert. Basierend auf bestehenden Daten sollen potentielle Risiken im Zusammenhang mit Produkten, bei denen Nanotechnologien eingesetzt werden, identifiziert und kategorisiert werden. Aus den Ergebnissen wurde ein Ranking erstellt

Link zum Ergebnisbericht von NanoRiskCat - A Conceptual Decision Support Tool for Nanomaterials (.pdf, 1.81MB)

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Verbraucherinformationen der Royal Society (England)

Die englische Royal Society und die Royal Academy of Engineering stellen auf ihrer Website verbrauchernahe Informationen in englischer Sprache zur Verfügung. Unter anderem werden folgende Punkte aufgegriffen:

  • Was wird unter Nanotechnologien verstanden
  • Welche Tätigkeiten übernimmt die Royal Society
  • Wie werden Nanotechnologien angewendet
  • Wie werden Nanomaterialien hergestellt
  • Sicherheit von Nanomaterialien
  • Wie werden Nanotechnologien in England und auf internationaler Ebene reguliert
  • Welche ethischen und sozialen Fragen sich stellen

Neben den oben genannten Punkten stellt die Royal Society eine ausführliche Linkliste zur Verfügung. Die Internetseite wurde jedoch seit ungefähr 2005 nicht mehr bearbeitet.

Link zu den Nanotechnologie-Seiten der Royal Society