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Verbraucherinformationen: Verbraucher- und Umweltorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften (BRD)

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Verbraucherinformationen: Verbraucher- und Umweltorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften (BRD)

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl bestimmter Verbraucher- und Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften, die Verbraucherinformationen bereitstellen.

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Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)

Das unabhängige Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) setzt sich in seinen Projekten mit umweltrelevanten Themen und Bürgerbeteiligung auseinander.

Im Rahmen des Projektes DaNa führt UfU "Fokusgruppengespräche" mit Schülern und Jugendlichen zu Chancen und Risiken der Nanotechnologien. Laufzeit des Projektes ist von April 2011 bis Juni 2012. 

In Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) organisierte das UfU 2006-2007 die deutsche Bürgerkonferenz zum Thema Nanotechnologien im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Berlin. Während des Dialogprozesses erarbeiteten die Bürgerinnen und Bürger an drei Wochenenden mit nachfolgendem Expertenhearing ein "Verbrauchervotum" mit Handlungsempfehlungen für Politik, Forschung und Industrie. 

Link zum Abschlussbericht "BfR-Verbraucherkonferenz Nanotechnologie" auf der Website des BfR

Zudem wurden unter der Leitung von Dr. René Zimmer im Fachgebiet Ressourcenschutz und Landschaftsökologie mehrere Papiere zu Nanotechnologien und deren öffentliche Wahrnehmung veröffentlicht.

Link zum Fachgebiet Ressourcenschutz und Landschaftsökologie mit Publikationsliste

Link zum Homepage des UfU

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Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, welches gesellschaftliche und technologische Entwicklungen - Nanotechnologien unter anderem - aus einer Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet. 

Im Bereich Verbraucherinformationen zu Nanotechnologien werden beim IÖW Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung und ihre Einflussfaktoren untersucht. Durch einen internationalen Vergleich sowie eine quantitative Umfrage in der deutschen Bevölkerung soll im Rahmen des Projektes, das bis September 2012 lief, ein zielgruppenorientiertes Kommunikationskonzept geschafft werden.

Zwischen 2009 und 2011 beschäftigte sich das IÖW mit dem Zusammenwachsen von Nanotechnologien, Gentechnik, Informations- und Kommunikationstechnik und Kognitionswissenschaften bzw. mit den gesellschaftlichen Folgen dieses als "Converging Technologies" bezeichneten Prozesses. Das Projekt "Converging Technologies - Sozial-ökologische Gestaltungsmöglichkeiten von Innovationen" (CONTEC) endete im Dezember 2011.

Bereits 2008 zeigte das IÖW in seiner Publikation "A suggested Three-tiered approach to assessing the implications of nanotechnology and influencing its development" das Potential der Nanotechnologien auf dem Feld der Öko-Effizienz und anderer Umweltziele. In dem Projekt wird aus der Sicht des Wissenschaftlers, Ingenieurs und Wissenschaftspolitikers darauf hingewiesen, was zu unternehmen sei, um eine positive Entwicklung der Technologie sicher zu stellen.

Das EU-Projekt "NANOPLAT - Development of a  Platform for Deliberative Processes on Nanotechnology in the European Consumer Market" (2008-2009) wurde ebenso von dem IÖW unterstützt.

Link zur Themenseite Innovation und Technologien des IÖW

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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Neben zahlreichen Studien und einem vielseitigen Informationsangebot im Internet stellt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verschiedene Broschüren zur Verfügung, die verständlich über Nanotechnologien informieren. Seit Dezember 2010 gibt es auf der Website außerdem eine Nanoproduktdatenbank, auf welcher per Suchabfrage eingesehen werden kann, in welchen Produkten Nanomaterialien verarbeitet wurden.

Link zur Nanoproduktdatenbank

Im Herbst 2010 veröffentlichte der BUND einen Bericht über das Potential der Nanotechnologien zur Lösung von Umweltproblemen. Der Bericht ist auf der Website kostenlos herunterladbar.

Die im März 2009 erschienene Informationsbroschüre "Nanos Überall - Nanotechnologie im Alltag" richtet sich direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher und kann sowohl direkt von der Website heruntergeladen als auch kostenlos als Faltblatt bestellt werden.

Link zu Broschüre "Nanos Überall - Nanotechnologie im Alltag" (PDF, 1.06MB)

Die im Jahr 2008 erschienene Studie "Aus dem Labor auf den Teller - Die Nutzung der Nanotechnologie im Lebensmittelsektor" steht ebenfalls kostenlos im Netz zur Verfügung. 

Link zur Studie "Aus dem Labor auf den Teller - Die Nutzung der Nanotechnlogie im Lebensmittelsektor" (PDF. 3MB)

Darüber hinaus hat der BUND eigene "Kriterien zur Kontrolle von Nanotechnologien und Nanomaterialien" in einer Broschüre zusammengefasst.

Link zur Broschüre "Kriterien zur Kontrolle von Nanotechnologien und Nanomaterialen" (PDF. 3MB)

Link zur Website des BUND

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Verbraucherinitiative e.V.

Die Verbraucherinitiative e.V. setzt sich kritisch mit dem Einsatz von Nanotechnologien auseinander und informiert Verbraucher auf www.Verbraucher.org über Nanomaterialien im Alltag und den damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Über den Begriff „Nanotechnologien“ finden Sie mithilfe der Suchfunktion Stellungnahmen und Informationen der Verbraucherinitiative zu Entwicklungen auf dem Nanotechnologiemarkt und im Regulierungsprozess. Darüber hinaus sind über den Onlineshop der Verbraucherinitiative www.Verbraucher.com Themenhefte wie zum Beispiel „Nanotechnologien im Alltag“ erhältlich.

Link zur Bestellung des Themenheftes „Nanotechnologien im Alltag“

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Ev. Kirche Deutschland

Unter dem Titel "Ethische Aspekte der Nanotechnologie" hat die Ev. Kirche Deutschland im Mai 2007 Stellung zum Thema Nanotechnologien bezogen. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) geben in der 34-seitigen Publikation einen Überblick über die vielfältigen Anwendungsbereiche, mögliche Risiken für Gesundheit und Umwelt, Defizite bei der Technikfolgenabschätzung und bei der Regulation der Anwendung der Nanotechnologien. Weiter werden ethische Bewertungsmaßstäbe aus christlicher Perspektive entwickelt.

Link zur Nanotechnologie Webseite der ev. Kirche

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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) stellt auf ihren Seiten einen Bereich  "Schwerpunktthema Nanotechnologie" bereit. Unter anderem finden sich auf den Seiten Informationen zur Definition, Sicherheitsforschung, Innovations- und Beschäftigungsperspektiven rund um Nanotechnologien.

In 2011 erläuterte die IG BCE zusammen mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) ihre Prinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien. Das gemeinsame Ziel sei, einen offenen Dialog und gesellschaftliche Akzeptanz von Nanotechnologien zu unterstützen, damit diese ihre Innovationspotenzial voll entfalten können. In dem Positionspapier werden folgende fünf Prinzipien in Anlehnung an die Arbeiten der NanoKommission der deutschen Bundesregierung für die Branche empfohlen und genauer erläutert:

  • Verantwortung und Management definieren und offenlegen (Good Governance)
  • Transparenz hinsichtlich nanotechnologierelevanter Informationen, Daten und Prozesse
  • Bereitschaft zum Dialog mit Interessengruppen
  • Risikomanagement etablieren
  • Verantwortung in der Wertschöpfungskette übernehmen

Link zum Positionspapier der IG BCE und des VCI

Als weiterer Beitrag zur öffentlichen Diskussion wurde 2010 die Studie "Nanotechnologie - Innovationsmotor für den Standort Deutschland" (Prognos AG und VDI Technologiezentrum) im Auftrag der IG BCE und der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht.  In der Studie werden die Rahmenbedingungen und das Innovationspotenzial von Nanotechnologien in Deutschland analysiert.

Link zur Zusammenfassung der Studie "Nanotechnologie - Innovationsmotor für den Standort Deutschland" auf materialsgate.de

Die Broschüre "Nanomaterialien - Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz" fasst die Diskussion um Risiken aus der Perspektive des Arbeitsschutzes zusammen. Für Gefährungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen sowie für die Lagerung der Nanomaterialien werden konkrete Empfehlungen gegeben. Darüber hinaus wird auch die Rolle der Betriebsräte und der Beschäftigten diskutiert.

Link zur Broschüre "Nanomaterialien - Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz"

Link zur Nanotechnologieseite der IG BCE

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Öko-Institut e.V.

Das Öko-Institut e.V. in Freiburg hat im Jahr 2016 ein Factsheet mit dem Titel "Risk Assessment of Nanomaterials in a regulatory Context (PDF, 586KB)" veröffentlicht. Zusammenfassend wird hier berichtet, dass eine mustergültige Risikobewertung aufgrund der spezifischen Eigenschaften selbst nach zehn Jahren Forschung nicht mit Sicherheit gewährleistet werden kann.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Umweltbundesamtes 2011 hat das Öko-Institut e.V. zusammen mit den beiden Projektpartnern BASF und Nanogate ein Instrument - Nano-NachhaltigkeitsCheck (PDF, 604KB) - entwickelt, welches die Nachhaltigkeit von Nanoprodukten über den gesamten Lebenszyklus prüfen soll. Ziel ist es, Produkte und Anwendungen, die Nanomaterialien enthalten, hinsichtlich Nutzen und Risiken zu analysieren und unter Einbeziehung von Öko-Bilanzen zu bewerten.

In 2008 hatte das Öko-Institut die Broschüre "Nano Maßstäbe (PDF, 731KB)" herausgegeben. Auf Grundlage des in 2007 vorgestellten Positionspapiers "Chancen nutzen, Risiken rechtzeitig erkennen und vermeiden (PDF, 81.5KB)" wurden darin Ansatzpunkte für eine nachhaltige Gestaltung der Nanotechnologien aufgezeigt. Darüberhinaus wurden die einzelnen Projekte des Öko-Instituts zum Thema Nanotechnologien vorgestellt.

Die Broschüre ist auch für interessierte Verbraucher geeignet, da sie viele grundlegende Zusammenhänge und problematische Fragen erläutert.

Link zum Öko-Institut e.V.

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Verbraucherzentrale Bundesverband

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) fordert von Politik und Industrie mehr Risiko-Forschung, eine Zulassungs- und Kennzeichnungspflicht für Nanoprodukte sowie mehr Transparenz über potentielle Chancen und Risiken. Es müsse sichergestellt werden, dass Nanoprodukte für die Gesundheit der Verbraucher, aber auch für die Umwelt dauerhaft unbedenklich seien. Die Kernforderungen sind in einem Positionspapier festgehalten. 

Link zum Positionspapier "Nanotechnologien - neue Herausforderungen für den Verbraucherschutz" (.pdf, 50,6 KB)

Auf der Webseite www.Verbraucherbildung.de der vzbv sind Materialien zu Nanotechnologien zu finden, die sich für Unterrichsgestaltung der Sekunderstufe II eignen.

Einen guten Überblick zum Thema Nanotechnologien aus Verbrauchersicht bekommt man auch durch die vom VZBV herausgegebene Broschüre "Im Reich der Winzigen".

Link zur Broschüre (.pdf, 411,56 KB)

Bei Fragen zu Nanotechnologie-Produkten können sich Verbraucherinnen und Verbraucher an die jeweilige Verbraucherzentrale des Bundeslandes wenden. Ein gemeinsames Internetauftritt von 12 Verbraucherzentralen bietet zudem Informationen zu verschiedenen Verbraucherprodukten, möglichen Chancen und Risiken sowie eine Evaluation des derzeitigen Verbraucher- und Umweltschutzes an.

Kontaktdaten der Verbraucherzentralen finden sich unter:

Link zur Verbraucherzentrale Bundesverband

Link zu den Verbraucherzentralen der Länder