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Dialogprojekte

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BASF Dialogforum Nano (Laufzeit: 2009 - 2015)

Im BASF Dialogforum Nano arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften, wissenschaftlichen Instituten und Kirchen (zivilgesellschaftliche Akteure) gemeinsam mit Mitarbeitenden der BASF SE zu verschiedenen Fragen rund um das Thema Nanotechnologien.

Das BASF Dialogforum Nano greift die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse der Stakeholder auf und erarbeitet konkrete Empfehlungen zur Leitfrage: "Wer soll was, mit welchen Mitteln, von wem, zu welchem Zweck, wann erfahren können?" In den Dialogveranstaltungen 2009-2012, die von der Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen und von DIALOG BASIS geleitet wurden, wurden Empfehlungen für die Hersteller und NGOs (1. Dialogphase 2009-2010) sowie für anwendende Unternehmen und für den Handel (2. Dialogphase 2011-2012) erarbeitet, wie Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges gewährleistet werden können. In der dritten Dialogphase 2014-2015  diskutierten Vertreter aus europäischen Umwelt- und Verbraucherorganisationen und der BASF SE verschiedene europäische Register und Tools für Transparenz, Information und Kommunikation.

Link zum 1. Abschlussbericht des BASF Dialogforum Nano - Information und Transparenz entlang des Produkt-Lebensweges von Nanomaterialien (.pdf, 599KB)

Link zum 2. Abschlussbericht des BASF Dialogforum Nano - Transparenz in der Kommunikation über Nanomaterialien vom Hersteller bis zum Verbraucher (.pdf, 2.01MB)

Link zum 3. Abschlussbericht des BASF Dialogforum Nano - Förderung von Transparenz und verantwortungsvoller Innovation mit Nanomaterialien (.pdf, 1.21MB)

Link zur Nanotechnologie-Webseite von BASF

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BMUB NanoDialog (Laufzeit: 2008 - 2017)

Der NanoDialog ist ein interdisziplinärer Austausch zwischen Expertinnen und Experten aus allen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen. Hier finden sich (chronologisch absteigend) die Entwicklung des NanoDialog-Projekts des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Die erste Veranstaltung fand bereits im Oktober 2005 statt.

Der NanoDialog wurde über mehrere Jahre in 5 Phasen aufgeteilt.

In Phase 1 (2006-2008) und 2  (2009-2011) wurden Gruppen gebildet, die verschiedene Fragestellung zur Nanotechnologie vertieft diskutierten.

Link zum Abschlussbericht der 1. Dialogphase (.pdf, 713KB)

Link zum Abschlussbericht der 2. Dialogphase (.pdf, 3.37MB)

In Phase 3 (2011-2012) und 4 (2013-2015) wurden zweitägige Fachdialoge zu verschiedenen Themen der Nanotechnologien veranstaltet. Informationen zu den einzelnen Fachdialogen sind auf der Homepage des BMUB zu finden.


Im Juni 2016, 10 Jahre später seit Beginn der ersten Dialogphase,  startete nun auch die 5. Dialogphase mit der Laufzeit 2016-2017. In einer Konferenz wurden die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre erfolgreiche Arbeit gewürdigt. Außerdem fand eine Präsentation der Ergebnisse zur dritten und vierten Dialogphase statt.

Link zum Konferenzbericht "10 Jahre NanoDialog der Bundesregierung" (.pdf, 8.34MB)

 

Auf der Homepage der BMUB werden weitere Dokumente zu den Fachdialogen bereitgestellt.

Link zur Übersicht des BMUB-NanoDialog-Projekts

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CONANO (Laufzeit: 2004 - 2007)

CONANO war ein Dialogprojekt zwischen der Novartis International AG, der Ciba Spezialitätenchemie AG, dem Öko-Institut e.V., dem Österreichischen Ökologie Institut und der Stiftung Risiko-Dialog. Ziel war eine  vergleichende Nutzen-Risiko-Analyse von abbaubaren und nicht abbaubaren Nano-Delivery-Systemen sowie konventionellen Mikro-Delivery-Systemen in pharmazeutischen und kosmetischen Anwendungen. Gemeinsam wurde geprüft, ob durch den Einsatz von Nanomaterialien neue, spezifische Risikopotenziale entstehen können. Gemeinsamkeiten und Differenzen der Gruppe wurden durch Dialogprofile deutlich gemacht. Als Ergebnis des Dialogs bestätigten beiden Unternehmen eine Ausrichtung ihrer Forschungsstrategien auf abbaubare Nanomaterialien.

 

Link zum Schlussbericht (.pdf, 799KB)

Link zur CONANO-Seite der Stiftung Risiko-Dialog

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DG SANCO: "Nanotechnologies Safety for Success Dialogue: The Food, Consumer and Health Policy Perspective" (Laufzeit: 2007 - 2011)

DG Sanco (Directorate General on Health and Consumer Protection) organisierte 2007-2011 eine jährlich stattfindende Dialogveranstaltung im Bereich Nahrungsmittel, Konsumenten und Gesundheit  mit dem Titel "Nanotechnologies Safety for Success Dialogue: The Food, Consumer, and Health Policy Perspective".

Bereits im Jahr 2004 wurde von DG SANCO eine Veranstaltung zum Thema Nanorisiken organisiert: Link zum Ergebnisdokument (.pdf, 3.3 MB)

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen (in englischer Sprache) finden sich auf folgenden Seiten:

Dialogveranstaltung 2007 ("First Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue")

Dialogveranstaltung 2008 ("2nd Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue Workshop")

Dialogveranstaltung 2009 ("3rd Annual Nanotechnology Safety for Success Dialogue")

Dialogveranstaltung 2011 ("4th Annual nanotechnology Safety for Success Dialogue Workshop")

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Bürger-Dialoge DHMD (2004)

In Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden organisierte die Stiftung Risiko-Dialog zwei Bürger-Dialoge über Chancen und Risiken der Nanotechnologie. Die Bürgerinnen und Bürger sahen insgesamt deutlich mehr Chancen als Risiken und wünschten sich von Behörden und Unternehmen besser vernetzte Informationen, die nachhaltige Verankerung der Arbeitsplätze sowie entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen.

Link zur Berichterstattung der Dresdener Bürgerdialoge

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EuroNanoForum (Laufzeit: ab 2013)

Die Veranstaltung findet seit 2003 regelmäßig statt und wird von der EU-Kommission und dem Mitgliedsland mit EU-Ratsvorsitz organisiert. Das Konferenzprogramm beinhaltet neben Vorträgen, Workshops und Ausstellungen auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit über kommunikative Aktivitäten. Nähere Informationen zu den einzelnen EuroNanoForum-Veranstaltungen finden Sie auf den jeweiligen Webseiten.

Im Fokus stehen nicht nur die Unterstützung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und der industriellen Führung, sondern auch Chancen für die gesellschaftlichen Herausforderungen von Gesundheit, Energie und Umwelt.

Dieses EuroNanoForum findet bereits das 8. EuroNanoForum statt.

  • ENF 2017  Strengthening the competitiveness of European manufacturing industries through nano and advanced materials technologies and open innovation (Valetta)
  • ENF 2015  Nanotechnology for European competitiveness (Riga)
  • ENF 2013  Nanotechnology Innovation: From research to commercialisation – the bridge to  Horizon2020 (Dublin)
  • ENF 2011 Leading the Nanotechnology ERA (Budapest)
  • ENF 2009 Nanotechnology for Sustainable Economy (Prague)
  • ENF 2007 Nanotechnology in industrial applications (Düsseldorf)
  • ENF 2005 Nanotechnology and the Health of the EU Citizen in 2020 (Edinburgh)
  • ENF 2003 EuroNanoForum (Trieste)
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FramingNano (Laufzeit: 2007 - 2009)

FramingNano war eine internationale multi-stakeholder Dialogplattform zur Begleitung einer verantwortungsvollen Entwicklung von Nanowissenschaften und Nanotechnologien. Das Projekt wurde im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU durchgeführt und begleitet. Die Laufzeit des Projekts war auf zwei Jahre angesetzt. Seit Mai 2008 beschäftigte sich FramingNano mit der Weiterentwicklung eines Regierungsplanes für Nanotechnologien, der sich mit den potentiellen Risiken dieser Technologie auseinandersetze. Ziel des Projekts war dabei die Schaffung eines offenen, internationalen Multi-Stakeholder-Dialoges mit wissenschaftlichen, institutionellen und industriellen Kreisen und der breiten Öffentlichkeit, um Lösungen für die Regulierung der Nanotechnologien zu finden.

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 1.48MB)

 

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Hessen im Dialog: Nano - hier kommt die Zukunft (2006)

Der Jahreskongress 2006 der Hessischen Landesregierung (Titel:"Hessen im Dialog: Nano - Hier ist die Zukunft") fand am 9. November 2006 in Gießen statt und bot den rund 1.800 Besuchern mit 50 namhaften Referenten aus dem In- und Ausland  und vielen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, einem Impulsgespräch und Schwerpunktforen ein vielfältiges Programm. Neben den Diskussionsveranstaltungen präsentierte der begleitende "Marktplatz Nanotech" mit fast 50 Ausstellern eine Leistungsschau hessischer Firmen und Hochschulen. Nanotech "zum Anfassen" mit interaktiven Experimenten bot der "Erlebnisparcours". Berichte und Vorträge sowie einen benutzerfreundlichen Serviceteil finden sich in einer Dokumentation zusammengefasst.
 

Link zur Dokumentation (.pdf, 5.08MB)

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Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) (2006)

Im Rahmen des Stakeholder-Dialogs Kosmetik wurde im November 2006 das Thema "Nanopartikel - Chancen und Risiken des Einsatzes in kosmetischen Mitteln" behandelt. Dazu trafen sich Vertreter von Behörden, Industrie, Verbraucherverbänden, Ministerien, Umweltverbänden, Wissenschaft und weitere Stakeholder zu einem Meinungsaustausch. Die wichtigsten Ergebnisse des Stakeholder-Workshops sind in einer Projektzeitung dargestellt.

Link zur Projektzeitung (.pdf, 61,4 KB)

Link zur Webseite des IKW

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Jugendforum zum Thema Nanotechnologie (2008)

54 Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren aus Bayern haben an zwei Wochenenden zum Thema Nanoforschung debattiert und mit Experten diskutiert. Die Jugendforen Nanomedizin werden von der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung (MPS) durchgeführt. Die bayerischen Jugendlichen haben sich auf die Zukunft der Nanomedizin konzentriert. Die Sprecher der Gruppe, zwei Jungen und zwei Mädchen, plädierten dafür, Nanotechnologie dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht wird: bei der Diagnose und Prävention von schweren Krankheiten und bei der gezielten Behandlung von Krebs. Die militärische Nutzung dagegen sowie Einsätze der Nanotechnologie, bei denen die Folgen unklar seien, müssten zuerst in der Gesellschaft diskutiert werden.

Link zum Jugendforum Nanomedizin

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NanoCap (Laufzeit: 2006 - 2009)

Das Projekt NanoCap wurde während der Jahre 2006 bis 2009 durchgeführt und hatte zum Ziel, die Kapazitäten der Nanotechnologien zu erweitern. Ziel von NanoCap war es, Gewerkschaften und Umweltverbände zu unterstützen, um eine Position zur Nanotechnologie und zur Teilnahme an der öffentlichen Debatte um sie herum zu entwickeln.

NanoCap steht für "Nanotechnology Capacity Building NGOs" und ist ein Teil des 6. EU Forschungsrahmenprogramms.

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 996KB)

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Bürger-Dialoge NanoCare (Laufzeit: 2006 - 2009)

Innerhalb der BMBF-Fördermaßnahhme NanoCare untersuchen Industrie und Wissenschaftseinrichtungen gemeinsam die Auswirkungen industriell hergestellter Nanopartikel auf Gesundheit und Umwelt. Dafür stellte das BMBF rund 5 Millionen Euro zur Verfügung, die Industrie beteiligt sich noch einmal mit 2,6 Millionen Euro. Die an NanoCare beteiligten Unternehmen wollen zusammen mit Politik und Wissenschaft dazu beitragen, dass das riesige Potenzial der Nanotechnologie verantwortlich genutzt wird. NanoCare soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Nanopartikeln zu Tage bringen und diese einer breiten Öffentlichkeit vermitteln.

Angeschlossen waren auch verschiedene Bürgerdialoge zu folgenden Themen:

 

Link zu den NanoCare-Dialogen auf nanopartikel.info

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Nano-Dialog Baden-Württemberg (Laufzeit: ab 2009)

Ende 2016 wurde eine Broschüre vom Nano-Dialog Baden-Württemberg publizert. Diese ist unterteilt in eine Einführung zu Nanotechnologien, Verantwortungsvoller Umgang, Nano-Dialog und Nanoportal Baden-Württemberg sowie einen Marktcheck aus dem Jahr 2015. 

Link zur Broschüre (.pdf, 1.5MB)

Im November 2013 sprach der Ministerialdirektor des MLR Wolfgang Reimer in einem Interview über den Nano-Dialog Baden-Württemberg und das zukünftige Vorhaben.

Link zum Interview

Im Dezember 2011 veranstaltete das MLR, die Verbraucherkonferenz Nano-Dialog Baden-Württemberg - Kleine Teilchen, große Fragen!, in der rund 200 Verbraucherinnen und Verbraucher, Multiplikatoren sowie Schülerinnen und Schüler Chancen und Risiken mit Fachexperten diskutierten. Ziel war es, dass die Verbraucher das Informationsangebot des Landes selbst mit gestalten können. Einführungsvorträge der Experten sowie zentrale Fragen und Empfehlungen der Teilnehmenden sind im Internet ebenso wie die Dokumentation des Kongresses abrufbar. 

Im Dezember 2011 wurde ebenfalls das Verbraucherportal "Nanotechnologien im Alltag" im Internet aufgeschaltet. Auf dem Portal werden Grundinformationen zur Forschung, Sicherheit, Recht und zu verschiedenen Anwendungsbereichen von Nanotechnologien bereitgestellt. Zudem werden Verbraucherinnen und Verbraucher über weiteres Vorgehen des Nano-Dialogs BW informiert. Hier finden die Verbraucherinnen und Verbraucher die Antworten auf die von ihnen während des Kongresses erarbeiteten Fragen.

2009 startete der Nano-Dialog Baden-Württemberg initiiert vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR). Der Dialog verfolgt das Ziel, Verbraucherinnen und Verbrauchern über Chancen und Risiken von Nanotechnologien zu informieren.

In enger Abstimmung mit der Verbraucherkommission Baden-Württemberg wurde eine Vorstudie zur "Verbraucherwahrnehmung und verbraucherpolitischen Handlungspotenziale" (2009) beauftragt sowie zwei Expertenworkshops (2009-2010) zur Kommunikation von Nanotechnologien durchgeführt.

 

Link zur Seite Nano-Dialog Baden-Württemberg

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NanoKommission der Deutschen Bundesregierung (Laufzeit: ab 2006)

Die deutsche NanoKommission wurde 2006 als zentrales Dialoggremium der Bundesregierung geschaffen. Ihre Aufgabe ist es, Nutzen und Risiken von Nanotechnologien im Sinne des Vorsorgeprinzips zu analysieren und nachhaltige Innovationen zu fördern. Außerdem sollte sie im Rahmen des NanoDialogs die Diskussion über Chancen ud Risiken der Nanotechnologien koordinieren und zu politischen Empfehlungen bündeln. Die NanoKommission besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft, aus Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften sowie aus Ministerien und Behörden. Die NanoKommission hat 16 Mitglieder und wird von drei Arbeitsgruppen mit jeweils 20 Mitgliedern unterstützt:

Arbeitsgruppe 1: Nanomaterialien - Chancen für Umwelt und Gesundheit

Arbeitsgruppe 2: Risiken und Sicherheitsforschung

Arbeitsgruppe 3: Prinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien 

Die NanoKommission legte im Dezember 2008 die Ergebnisse ihrer Arbeit vor; den Schlussbericht mit dem Titel "Verantwortlicher Umgang mit Nanotechnologien" können Sie hier oder auf den Seiten des BMU herunterladen.

2011 wurde der Ergebnisbericht der zweiten Dialogphase vorgelegt, welche eine Erweiterung der Besetzung innehatte. Die Anzahl der begleitenden Expertengremien wurde auf vier erhöht, die  Mitgliederzahl nahm zu und zusätzlich wurde eine außerordentliche Arbeitsgruppe eingerichtet.

Link zum Bericht der NanoKommission 2008 (.pdf, 3,7 MB)

Link zum Bericht der Nanokommission 2011 (.pdf, 3,4 MB)

Der sogenannte Nanodialog wurde weitergeführt. Weitere Informationen und sowie Abschlussberichte sind unter folgendem internen Link zu finden.

Link zu weiteren Informationen zum NanoDialog

Link zum NanoDialog auf BMUB

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NANOLOGUE (Laufzeit: 2005 - 2006)

Hauptziel des bereits abgeschlossenen, europäischen Nanologue-Projektes war es, den aktuellen Stand und die wichtigsten Positionen in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion um soziale, ethische und rechtliche Aspekte von Nanotechnologien zusammenzutragen. Mit Hilfe von Literaturstudien, Stakeholder-Interviews und -workshops konnte eine Grundlage für die öffentliche Diskussion über Vorteile und Risiken verschiedener Nanotechnologie-Anwendungen geschaffen werden.
Die im Rahmen des Projektes gewonnenen Erkenntnisse wurden in drei Zukunftsszenarien "Disaster recovery", "Now we're talking" und "Powering ahead" dargestellt.

 

Link zum Projektartikel beim Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie

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Nanopinion

Das Projekt Nanopinion analysiert die öffentliche Meinung in Europa. Es handelt sich um ein von der EU-Kommission gefördertes, europaweites Dialogprojekt, mit dem besonderen Ziel, Schüler neben anderen Stakeholdern in einen Dialog um Nanotechnologien einzubeziehen. Schülergruppen in verschiedenen Ländern werden ermutigt, in Round Tables und an Live-Debatten mit Experten teilzunehmen sowie selber Materialien über ihre Interessenpunkte auf der Website zusammenzustellen. Unterstützt wird der Dialog durch Themenseiten in Zeitungen wie "The Guardian" und "El Mundo". Im Vordergrund des Projektes steht ebenfalls der Austausch über Twitter und Facebook. Das Projekt ist Teil des siebten Europäischen Rahmenprogramms und baut auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des Vorgängerprojekts Nanochannels auf.

Link zur Website von Nanopinion

Link zur Facebookpräsenz

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NANOPLAT (Laufzeit: 2008 - 2009)

Dieses Projekt beschäftigte sich mit Partizipationsprozessen (Beteiligungsverfahren mit Bürgerinnen und Bürgern) zur Sicherheit von Mensch und Umwelt, ethischen und moralischen Fragestellungen sowie Wahrnehmung von Risiko und Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt hierbei auf einem direkten, gezielten und kontinuierlichen gesellschaftlichen Dialog.

Die Ziele sind wie folgt:

  • Die Partizipationsprozesse auf europäischer und nationaler Ebene zu bewerten
  • Die Bedürfnisse und Interessen der relevanten Stakeholder mit Schwerpunkt auf Hersteller, Konsumenten, NGOs und Gesellschaft zu identifizieren
  • Eine wissenschaftliche Plattform für einen Dialog zwischen Stakeholdern zu fördern und zu entwickeln
  • Referenzen für Forschung und politische Handlungen zu formulieren.

Link zur Projekthomepage von NANOPLAT

Link zum Abschlussbericht (.pdf, 996 KB)

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NanoRegulation

In der Schweiz fand jährlich im Rahmen der NanoEurope eine Konferenz zu Fragen der Gesetzgebung statt, in der die Expertinnen und Experten in Dialoggruppen eingebunden wurden. Die Veranstaltung mit dem Namen NanoRegulation ging im Jahr 2009 bereits in die fünfte Runde. Auf der Website des Veranstalters, der Innovationsgesellschaft mbH, finden sich weitere Informationen.

Link zum Report zur NanoRegulation (.pdf, 848KB)

Link zur Website des Veranstalters "Die Innovationsgesellschaft mbH"

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NanoYou

Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt NanoYou (Nano for Youth - Nano für die Jugend) verfolgt das Ziel, 11-25 jährige Jugendliche in den Dialog über Nanotechnologien einzubeziehen und ihre Nano-Kenntnisse zu stärken. Auf der Projektwebsite werden grundlegende Informationen zu Nanotechnologien, in Form von Präsentationen, Videos und Spielen angeboten, die sowohl privat als auch im Unterricht verwendet werden können. Für Lehrerinnen und Lehrer bietet NanoYou Schlungskits für verschiedene Altersstufen sowie die Möglichkeit, sich über "Best Practices" in Nano-Unterricht auszutauschen.

Link zur Projekthomepage NanoYou

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publiFocus (Laufzeit: 2005 - 2006)

Im September und Oktober 2006 fanden in der Schweiz fünf publiFocus-Treffen zur Nanotechnologie statt. Dieses in der Schweiz traditionelle Bürgerbeteiligungsverfahren wird dazu in allen Landesteilen durchgeführt. Im Folgenden aufgelistet sind eine Reihe von Fragen, die die TA-SWISS mit einer zufällig ausgewählten, repräsentativ zusammengesetzten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern diskutiert hat.
  • Wie nehmen sogenannte "Laien" die Nanotech-Diskussion wahr?
  • Wo sehen Bürgerinnen und Bürger Chancen für sich, ihre Gesundheit und die Umwelt?
  • Wo liegen mögliche Risiken?
  • Werden bei der Nano-Forschung ethische Grenzen überschritten?
  • Braucht es eine Regulation oder eine einheitliche Deklaration?

Medieninformationen, Infobroschüren und Abschlussbericht können unter dem folgenden Link eingesehen werden.

Link zu weiteren Informationen zu den Resultaten TA SWISS

 

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Bürgerdialoge USA (2005)

Im Herbst 2005 wurden von Macoubrie im Auftrag des Woodrow Wilson Center verschiedene Bürgerdialoge mit insgesamt 177 Teilnehmern durchgeführt. In zwölf Gruppen an drei Orten in Washington, Texas und Ohio durchgeführt, wurde den Teilnehmern jeweils ein Fragebogen vor und nach der Veranstaltung vorgelegt. 54% der Befragten gaben zu Protokoll, nichts ("nothing") über Nanotechnologie zu wissen, 43% "etwas" ("some") oder "ein wenig" ("a little"). Eines der interessantesten Ergebnisse war die Tatsache, dass der Anteil derjenigen, die der Ansicht waren, dass der Nutzen der Nanotechnologie die Risiken überwiege, von 16% auf 40% stieg, als die Bürger informiert wurden und ihnen die Möglichkeit zur Diskussion über die Konsequenzen und Möglichkeiten der Nanotechnologie gegeben wurde. Gleichzeitig wurde allerdings auch der Anteil der Anhänger der gegenteiligen Beurteilung größer (von 5% auf 15%). Die Auswirkungen der bei den Veranstaltungen vermittelten Informationen trug zu einer erheblichen Verminderung indifferenter Haltungen bei: Der Anteil der Befragten, der vor der Veranstaltung "weiß nicht"-Kategorien angekreuzt hatte, reduzierte sich von 65% auf 14% nach der Veranstaltung.

 

Link zur Studie von Macoubrie 2005 (.pdf, 456KB)

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VCI-Dialogstaffel zum Arbeitsschutz, Verbraucherschutz, Umweltschutz (Laufzeit: 2004 - 2008)

Der Verband der Chemischen Industrie in Deutschland (VCI) führte eine Stakeholder-Dialogstaffel zu aktuellen Risikofragen der Nanotechnologien durch. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Behörden, Umweltorganisationen und Gewerkschaften diskutierten zum Thema Arbeitsschutz, Messtechnik, Schutzmaßnahmen und Anforderungen an die Kommunikation. Gemeinsam wurde vom VCI und der BAuA eine deutschlandweite Befragung von produzierenden Unternehmen der chemischen Industrie zum Umgang mit Nanotechnologien durchgeführt sowie verschiedene Leitfäden entwickelt, die auf die Arbeit im Dialog zurückgehen. Bisher wurden ein interner Orientierungsworkshop (2005) sowie drei Stakeholder-Dialoge zum Arbeitsschutz und zur Informationsweitergabe entlang der Lieferkette (2005, 2007 und 2008) durchgeführt. Die Dialogstaffel zu den Themen Umweltschutz und Verbraucherschutz wurde nicht fortgesetzt.

 

Link zu weiteren Informationen

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Verbraucherkonferenz BfR 2006

Im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wurde Ende 2006 gemeinsam mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) sowie dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) eine "Verbraucherkonferenz" durchgeführt. Das Verfahren orientiert sich methodisch an den sog. Konsensus- bzw. Bürgerkonferenzen. Erstmalig wurde dieses Instrument zum Thema Nanotechnologien einsetzt. Dabei hat eine aus 6000 Personen ausgewählte Gruppe von 18 Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Berlin und Brandenburg Chancen und Risiken nanotechnologischer Anwendungen aus Verbraucherperspektive betrachtet und ihre Fragen in einer Anhörung mit Expertinnen und Experten diskutiert. Schwerpunkte waren dabei Anwendungen aus den Bereichen Lebensmittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände.

Link zur Zusammenfassung der Ergebnisse des BfR

Link zum Verbrauchervotum Nanotechnologie (.pdf, 380KB)