Informationsplattform Nano-Sicherheit
 
Hessenboebbel
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Öffentliche Wahrnehmung & Dialog

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Bürgerdialoge

  • Bürgerdialoge

    Bürgerdialoge © YT | iStock

Bürgerdialoge dienen in der Regel dazu, (Vor-)Einstellungen, Fragen und Bewertungen zu einem Thema herauszuarbeiten und den Verbraucherinnen und Verbrauchern Gehör zu verschaffen. Einige nutzen dabei standardisierte Verfahren z.B. nach dem Vorbild der Dänischen Konsensus Konferenzen, andere setzen auf kreative Methoden.

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Technologiegespräche mit Bürgern des BMBF

Seit Ende 2012 uterstützt das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) in Zusammenarbeit mit dem Technologiezentrum des Vereins Deutscher Ingenieure e.V (VDITZ) Technologiegespräche, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürgern auf Expertinnen und Experten treffen, um Fragen zu Nanotechnolgie zu stellen und sich über Chancen und Risiken der neuen Technologie aufklären zu lassen.

Das letzte Technologiegespräch fand im November 2014 in Darmstadt statt.

Link zum Veranstaltungsarchiv der Technologiegespräche

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Nano-Dialog Baden-Württemberg

Chronologische Auflistung der Aktivitäten und Ziele von Nano-Dialog Baden-Württemberg:

  • 2016: Dritte Aktualisierung der Verbraucher-Studie: Trotz der steigenden wirtschftlichen Bedeutung der Nanotechnologien, blieb der Wissensstand deutscher Verbraucher gleich. Zusammenfassend werden die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von den Verbrauchern gutgehießen, wobei Kritik noch bei körpernahen Anwendungsbereichen vorhanden ist. 
  • 2015: Marktstudie und Expertenworkshop: Angebot nanomaterialhaltiger Kosmetika und den konkreten Einsatz von Nanomaterialien herauszufinden und diese Ergebnisse vorzustellen
  • 2014: Der Nano-Dialog als Gastgeber für Nanodiode: Austausch diverser Stakeholder/Verbraucher; ethische, soziale und rechtliche Aspekte; Risikobewertung
  • 2013: Expertenworkshop und Fachgespräch in Stuttgart und Brüssel: Überblick über laufende Kommunikationsinitiativen und Internetportale, geeignete Kommunikationswege finden, aus Erfahrungen lernen.
  • 2013: Zweite Aktualisierung der Verbraucherstudie: Kein grundsätzlicher Zweifel an Nanotechnologien; Skepsis bei körpernahen Produkten wie Kosmetika, Textil, Lebensmittel
  • 2011: Aufschaltung des Verbaucherportals "Nanotechnologien im Alltag"
  • 2011: Die Aktualisierung der Studie zum Verbraucherverhalten: Zugang zum Produktwissen und Markttransparenz zu verschaffen
  • 2011: Verbraucherkongress: 'Kleine Teilchen, Große Fragen!' (.pdf, 1.35MB)
  • 2010: Der zweite Expertenworkshop: Diskussion über verbraucherfreundliche Möglichkeiten der Produktkennzeichnung und Möglichkeiten und Grenzen von Produktdatenbanken sowie erfolgreiche Kommunikation
  • 2009: Der erste Expertenworkshop: Beginn des Nano-Dialogs Baden-Württemberg
  • 2009: Studie zum Verbraucherverhalten: Nanotechnologien – Verbraucherwahrnehmung und verbraucherpolitische Handlungspotenziale

"Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen bringen: Das ist das Ziel des Nano-Dialogs Baden-Württemberg."

Link zur MLR-Broschüre Nano-Dialog (.pdf, 1.5MB), Stand: 2016

Link zur Homepage Nano-Dialogs Baden-Württemberg

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Hessen im Dialog: Nano - hier kommt die Zukunft

Der Jahreskongress 2006 der Hessischen Landesregierung (Titel:"Hessen im Dialog: Nano - Hier ist die Zukunft") fand am 9. November 2006 in Gießen statt und bot den rund 1.800 Besuchern mit 50 namhaften Referenten aus dem In- und Ausland  und vielen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, einem Impulsgespräch und Schwerpunktforen ein vielfältiges Programm. Neben den Diskussionsveranstaltungen präsentierte der begleitende "Marktplatz Nanotech" mit fast 50 Ausstellern eine Leistungsschau hessischer Firmen und Hochschulen. Nanotech "zum Anfassen" mit interaktiven Experimenten bot der "Erlebnisparcours". Berichte und Vorträge sowie einen benutzerfreundlichen Serviceteil finden sich in einer Dokumentation zusammengefasst.

Link zur Homepage des Kongresses

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Jugendforum zum Thema Nanotechnologie (2008)

54 Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren aus Bayern haben an zwei Wochenenden zum Thema Nanoforschung debattiert und mit Experten diskutiert. Die Jugendforen Nanomedizin werden von der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung (MPS) durchgeführt. Die bayerischen Jugendlichen haben sich auf die Zukunft der Nanomedizin konzentriert.
Die Sprecher der Gruppe, zwei Jungen und zwei Mädchen, plädierten dafür, Nanotechnologien dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht wird: bei der Diagnose und Prävention von schweren Krankheiten und bei der gezielten Behandlung von Krebs. Die militärische Nutzung dagegen sowie Einsätze der Nanotechnologien, bei denen die Folgen unklar seien, müssten zuerst in der Gesellschaft diskutiert werden.

Link zum Jugendforum Nanomedizin

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Verbraucherkonferenz BfR 2006

Im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wurde Ende 2006 gemeinsam mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) sowie dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) eine "Verbraucherkonferenz" durchgeführt. Das Verfahren orientiert sich methodisch an den sog. Konsensus- bzw. Bürgerkonferenzen. Erstmalig wurde dieses Instrument zum Thema Nanotechnologien einsetzt. Dabei hat eine aus 6000 Personen ausgewählte Gruppe von 18 Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Berlin und Brandenburg Chancen und Risiken nanotechnologischer Anwendungen aus Verbraucherperspektive betrachtet und ihre Fragen in einer Anhörung mit Expertinnen und Experten diskutiert. Schwerpunkte waren dabei Anwendungen aus den Bereichen Lebensmittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände.

 

Link zum Verbrauchervotum Nanotechnologie (.pdf, 380 KB)

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Bürger-Dialoge DHMD

In Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden organisierte die Stiftung Risiko-Dialog zwei Bürger-Dialoge über Chancen und Risiken der Nanotechnologie. Die Bürgerinnen und Bürger sahen insgesamt deutlich mehr Chancen als Risiken und wünschten sich von Behörden und Unternehmen eine besser vernetzte Informationen, die nachhaltige Verankerung der Arbeitsplätze sowie entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen.

Link zur Berichterstattung der Dresdener Bürgerdialoge

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Bürger-Dialoge NanoCare

Innerhalb der Fördermaßnahme NanoCare (2006-2009) des BMBF untersuchten Industrie und Wissenschaftseinrichtungen gemeinsam die Auswirkungen industriell hergestellter Nanopartikel auf Gesundheit und Umwelt. Dafür stellte das BMBF rund 5 Millionen Euro zur Verfügung, die Industrie beteiligte sich mit 2,6 Millionen Euro. NanoCare hatte zum Ziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Nanopartikeln zu Tage zu bringen und diese einer breiten Öffentlichkeit vermitteln.

Angeschlossen waren auch verschiedene Bürgerdialoge zu folgenden Themen:

 

Alle Ergebnisse werden unter www.nanopartikel.info aufgeführt, welches aus der Förderungsmaßnahme NanoCare unter dem Namen DaNa (Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien) weitergeführt wird.

Link zur Übersicht der Förderungsmaßnahme auf der Website von DaNa

Link zur Website von DaNa

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NanoJury (UK)

Greenpeace und die britische Tageszeitung The Guardian haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universitäten Cambridge und Newcastle ein britisches Projekt mit Namen "NanoJury" ins Leben gerufen.  Dieses Komitee aus 20 Bürgern hat nach fünfwöchiger Beratung mit Experten und Kritikern zehn Empfehlungen an Politik und Forschung herausgegeben. Öffentliche Gelder sollen demnach vor allem in langfristige Themen (Umwelt, Gesundheit) investiert werden. Außerdem sollen künstliche Partikel vor einer Freisetzung in die Umwelt daraufhin getestet werden, ob es sich bei ihnen um neue Stoffe handelt. Eine Kennzeichnungspflicht für diese Stoffe wird ebenfalls gefordert.

Link zu Empfehlungen der NanoJury (.pdf, 51 KB)

Link zur Projektseite Nanojury von The Guardian

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NANOLOGUE

Hauptziel des europäischen Nanologue-Projektes war es, den aktuellen Stand und die wichtigsten Positionen in der gesellschaftlichen und wissenschaftlen Diskussion um soziale, ethische und rechtliche Aspekte von Nanotechnologien zusammenzutragen. Mit Hilfe von Literaturstudien, Stakeholder-Interviews und -Workshops konnte eine Grundlage für die öffentliche Diskussion über Vorteile und Risiken verschiedener Nanotechnologie-Anwendungen geschaffen werden.
Die im Rahmen des Projektes gewonnenen Erkenntnisse wurden in drei Zukunftsszenarien "Disaster recovery", "Now we're talking" und "Powering ahead" dargestellt.

Link zur Projektzusammenfassung des koordinierenden Wuppertal Instituts

Link zum Abschlussbericht von Nanologue

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NanoYou

Das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt NanoYou (Nano for Youth - Nano für die Jugend) verfolgt das Ziel, 11-25 jährige Jugendliche in den Dialog über Nanotechnologien einzubeziehen und ihre Nano-Kenntnisse zu stärken. Auf der Projektwebsite werden grundlegende Informationen zu Nanotechnologien, in Form von Präsentationen, Videos und Spielen angeboten, die sowohl privat als auch im Unterricht verwendet werden können. Für Lehrerinnen und Lehrer bietet NanoYou Schlungskits für verschiedene Altersstufen sowie die Möglichkeit, sich über "Best Practices" in Nano-Unterricht auszutauschen.

Link zur Projektseite NanoYou

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Nanotechnology Engagement Group (England)

Die britische Organisation "involve" hat die Nanotechnology Engagement Group (NEG) ins Leben gerufen, eine Institution, die ein neues Denken und neue Verfahren bei Bürgerbeteiligungen im Bereich Nanotechnologien anregen soll. Dies soll durch Erfassung der bisherigen Erkenntnisse aus  bestehenden Beteiligungsprojekten geschehen. Weiter sollen Empfehlungen für zukünftige Forschungsvorhaben und Verfahren in diesem Gebiet gegeben werden. Die NEG wird gefördert vom Office of Science and Innovation's (OSI).Die Ziele der NEG werden wie folgt beschrieben:

  • Unterstützung von Lernprozessen zwischen denen, die Beteiligungsprojekte durchführen
  • Information der Regierung über öffentliche Beteiligungen im Bereich Nanotechnologien

Der Bericht "Demokratische Technologien?" stellt die Ergebnisse einer NEG-Studie aus 2007 vor. Es wurden sechs Projekte zu Bürgerdialogen zu Nanotechnologien in GB analysiert.

Link zum Download des Berichts bei Nanowerk (.pdf, 809 KB)

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publiFocus (Schweiz)

Im September und Oktober 2006 fanden in der Schweiz fünf publiFocus-Treffen zur Nanotechnologie statt. Dieses, in der Schweiz traditionelle Bürgerbeteiligungsverfahren, wird dazu in allen Landesteilen durchgeführt. Im Folgenden aufgelistet sind eine Reihe von Fragen, die die TA-SWISS mit einer zufällig ausgewählten, repräsentativ zusammengesetzten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern diskutiert hat.

  • Wie nehmen sogenannte "Laien" die Nanotech-Diskussion wahr?
  • Wo sehen Bürgerinnen und Bürger Chancen für sich, ihre Gesundheit und die Umwelt?
  • Wo liegen mögliche Risiken?
  • Werden bei der Nano-Forschung ethische Grenzen überschritten?
  • Braucht es eine Regulation oder eine einheitliche Deklaration?

 

Link zum Download des Ergebnisberichts (.pdf, 565 KB)

Link zu weiteren Informationen zu den Resultaten TA SWISS

Link zum Download der Infobroschüre "Know Your Nano!" in englisch (.pdf, 510 KB)

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Bürgerdialoge USA

Im Herbst 2005 wurden von Macoubrie im Auftrag des Woodrow Wilson Center verschiedene Bürgerdialoge mit insgesamt 177 Teilnehmern durchgeführt. In zwölf Gruppen, an drei Orten in Washington, Texas und Ohio, wurde den Teilnehmer jeweils ein Fragebogen vor und nach der Veranstaltung vorgelegt. 54% der Befragten gaben zu Protokoll, nichts ("nothing") über Nanotechnologien zu wissen, 43% "etwas" ("some") oder "ein wenig" ("a little"). E

Eines der interessantesten Ergebnisse war die Tatsache, dass der Anteil derjenigen, die der Ansicht waren, dass der Nutzen der Nanotechnologien die Risiken überwiege, von 16% auf 40% stieg, als die Bürger informiert wurden und ihnen die Möglichkeit zur Diskussion über die Konsequenzen und Möglichkeiten der Nanotechnologien gegeben wurde. Gleichzeitug wurde allerdings auch der Anteil der Anhänger der gegenteiligen Beurteilung größer (von 5% auf 15%). Die Auswirkungen der bei der Veranstaltungen vermittelten Informationen trug zu einer erheblichen Verminderung indifferenter Haltungen bei: Der Anteil der Befragten, der vor der Veranstaltung "weiß nicht"-Kategorien angekreuzt hatte, reduzierte sich von 65% auf 14% nach der Veranstaltung.

 

Link zur Studie von Macoubrie 2005 (.pdf, 456 KB)

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