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Risikobewertung & Risikomanagement

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Umweltschutz

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    Umweltschutz @ Degussa

Mögliche Risiken, die durch die Freisetzung von Nanopartikeln in der Umwelt hervorgerufen werden könnten, müssen weiter erforscht werden. Geprüft werden sollen toxische Wirkungen auf Tiere und Pflanzen oder Anreicherungen in Luft, Wasser und Boden.

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International Symposium on Nanotechnology, Occupational and Environmental Health

Vom 29. Mai - 01. Juni 2017 fand das 8. Internationale Symposium zur Nanotechnologie, Arbeits- und Umweltgesundheit in Dänemark statt. Ziel der NanOEH Conference 2017 war die Erstellung einer Plattform um einen Überblick über das aktuelle Wissen zur Nanosicherheit in der Arbeits- sowie der allgemeinen Umgebung und den aktuellen Stand der Technik für Strategien zur Expositionsabschätzung, Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung zu bieten. Diese Konferenz brachte einen multidisziplinären Querschnitt von Vertretern aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen zusammen, die sich alle auf Aspekte der Nanosicherheit spezialisiert haben.

Link zum Flyer (.pdf, 91.1 KB)

Link zum Programm der Konferenz (.pdf, 79.9 KB)

Link zur Webseite der NanOEH Conference 2017

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OECD Berichte zu Nanomaterialien in der Umwelt

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besteht derzeit aus ca. 35 Mitgliedstaaten und koordiniert Aktivitäten zu Nanotechnologien auf internationaler Ebene. Gearbeitet wird in zwei grundlegenden Projekten:

Seit 2006 besteht die Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN). Derzeit werden 14 ausgewählte Nanomaterialien in verschiedenen Arbeitsgruppen untersucht. 2010 wurden die Benutzerrichtlinien überarbeitet.

Link zur Webseite mit Zugang zu den Publikationen der WPMN

Seit 2007 besteht die Working Party on Nanotechnology (WPN). Die Experten arbeiten zu Indikatoren und Statistik, dem Umfeld von Unternehmen, internationaler Forschungs-Zusammenarbeit, Bürger-Beteiligung und -Dialogen. Eine Sondergruppe beschäftigt sich mit der globalen Herausforderung, mit Nanotechnologien sauberes Trinkwasser herzustellen.

Link zur Working Party on Manufactured Nanomaterials

Link zur Working Party on Nanotechnology

 

Die OECD bringt regelmäßig Berichte zu umweltrelevanten Angelegenheiten heraus. Hier finden Sie eine ausgewählte Zusammenstellung dieser Berichte.

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Umweltbundesamt (UBA)

Die Veranstaltung "Scientific Stakeholder Meeting on Nanomaterials in the Environment" am 10. - 11. Oktober in Dessau-Roßlau wurde vom Umweltbundesamt (UBA) organisiert und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert. Im Fokus des Meetings stand die Sicherheitsforschung von Nanomaterialien sowie die aktuellen, dazugehörigen nationalen und europäischen Forschungsprojekte. Zudem wurde ein Forum angeboten um aktuelles Wissen zu Nanomaterialien in der Umwelt aus regulatorischer Sicht auszutauschen sowie mit unterschiedlichen Interessenvertretern aus Wissenschaft, Industrie, Risikobewertung, Regulation und Nichtregierungsorganisationen zu diskutieren. Außerdem konnte in einem „Knowledge Café“ über relevante Themen zur Sicherheit von Nanomaterialien in der Umwelt in kleineren Gruppen diskutiert werden.

Link zum Bericht „Scientific Stakeholder Meeting on Nanomaterials in the Environment“ (.pdf, 1.86 MB)

Der Bericht "Clarification of methodical questions regarding the investigation of nanomaterials in the environment" wurde Anfang Dezember 2017 veröffentlicht. Auf methodischen Diskussionen, experimentellen Ansätzen und der in der Forschung erzielten Ergebnissen bildet der Bericht eine Grundlage für die neuen OECD-Testrichtlinien zur Testung des Dispersionsverhaltens in unterschiedlichen aquatischen Medien.

Link zur Downloadmöglichkeit des Berichtes „Clarification of methodical questions regarding the investigation of nanomaterials in the environment“ (Vollversion, auf English)

Link zur Kurzfassung auf Deutsch: „Klärung methodischer Problemstellungen bei der Untersuchung von Nanomaterialien im Bereich Umwelt“ (.pdf, 1.16MB)

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von weiteren Studien des UBA zur Umwelt:

 

Link zur Homepage des Umweltbundesamtes (UBA)

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DECHEMA/VCI

Der gemeinsame Arbeitskreis des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) und der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA) namens "Responsible Production and Use of Nanomaterials" hat 2011 ein Statuspapier in Form einer Zusammenstellung der bereits geleisteten Arbeiten und erzielten Ergebnisse in der Sicherheitsforschung zu Nanomaterialien einerseits sowie der laufenden Aktivitäten und zu erwartenden Resultate andererseits herausgegeben.

Der Fokus der Betrachtung liegt auf Deutschland mit einem Ausblick auf Arbeiten und Ergebnisse auf europäischer Ebene. Im Mittelpunkt des Statuspapiers stehen Fragen und Antworten zur Emission, Umwelt- und Humantoxikologie von Nanomaterialien. Es werden verschiedene nationale und europäische Projekte vorgestellt, die sich eingehend mit dem Sicherheitsaspekt von Nanomaterialien beschäftigt haben. Folgende Projekte beinhaltet das Statuspapier:

  • Projekte zur gesundheitsbezogenen Sicherheitsforschung von Nanomaterialien
  • Projekte zur ökologiebezogenen Sicherheitsforschung von Nanomaterialien
  • Studien zur Freisetzung von Nanoobjekten aus Kompositmaterialien und Konsumgütern

Link zum Statuspapier DECHEMA/VCI "10 Jahre Forschung zu Risikobewertung, Human- und Ökotoxikologie von Nanomaterialien" (.pdf, 888 KB)

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Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat 2010 einen Bericht mit dem Titel "Nanomaterialien: Toxikologie/Ökotoxikologie" veröffentlicht, der den derzeitigen Sachstand zu bekannten Wirkungen von Nanomaterialien auf den Menschen und die Natur beschreibt und in sehr übersichtlicher und verständlicher Weise zusammenfasst.

Der Bericht umfasst 40 Seiten und richtet sich an die Öffentlichkeit, an Unternehmen und Überwachungsbehörden, um über die derzeitigen gesundheitlichen und umweltrelevanten Erkenntnisse bei der Exposition mit Nanomaterialien zu informieren.

Link zum Bericht Nanomaterialien: Toxikologie/Ökotoxikologie (.pdf, 1.44 MB)

Im Sommer 2011 hat die LUBW eine neue Broschüre zu Anwendungen von Nanomaterialien im Umweltbereich herausgegeben. Die Broschüre stellt Beispiele für den Einsatz von Nanomaterialien vor, die zu Umweltentlastungen führen können. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf praxisreifen oder bereits etablierten Anwendungen.

Link zur Broschüre der LUBW (.pdf, 2.26 MB)

Link zur Nanotechnologieseite der LUBW

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National Research Council

Das US-amerikanische National Research Council hat im Januar 2012 einen Bericht mit dem Titel "Health and environmental effects of nanomaterials remain uncertain; cohesive research plan needed to help avoid potential risks from rapidly evolving technology" veröffentlicht. Trotz umfangreicher Investitionen in die Nanotechnologien existieren nach wie vor zu wenige Kenntnisse über Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte von Nanomaterialien. Der Bericht stellt einen strategischen Ansatz für die Entwicklung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur dar, die notwendig ist, um potentielle Gesundheits- und Umweltrisiken, die von Nanomaterialien ausgehen, anzugehen.

Link zur Pressemitteilung mit Zugang zum Bericht (kostenpflichtig)

Weitere Links zu Berichten des National Research Council zum Umweltschutz:

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National Nanotechnology Initative USA (NNI)

Die US-amerikanische National Nanotechnology Initiative (NNI) hat im Juli 2011 vier neue Berichte veröffentlicht, die das Ergebnis einer Reihe von Workshops zu Themen der Nanotechnologien im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit („EHS“) sind. Die teilnehmenden Experten untersuchten im Zuge der Workshops vor allem folgende vier Bereiche:

  1. Nanomaterialien und Gesundheit: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  2. Nanomaterialien und Umwelt: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  3. Expositionsbewertung Mensch und Umwelt
  4. Risikomanagement und ethische, gesetzliche und gesellschaftliche Auswirkungen der Nanotechnologien

Link zur Webseite der NNI mit Zugang zu den Dokumenten

Ende Januar 2012 hat die NNI einen Bericht veröffentlicht, der die Studie des National Research Council (NRC) "A Research Strategy for Environmental, Health, and Safety (EHS) Aspects of Engineered Nanomaterials (ENMs)" mit der Forschungsstragie des NNI vom Oktober 2011 vergleicht.

Link zum Artikel auf der Webseite des NNI

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI mit Zugang zur Forschungsstrategie 2011

Link zur Webseite mit Zugang zu aktuellem Strategieplan 2016

Im September 2017 hat die NNI einen Bericht mit dem Titel "Highlights of Recent Research on the Environmental, Health, and Safety Implications of Engineered Nanomaterials" herausgegeben.

Link zur Pressemeldung

Link zum Bericht "Highlights of Recent Research on the Environmental, Health, and Safety Implications of Engineered Nanomaterials" (.pdf, 902 KB)

 

Link zur Webseite des NNI

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Rice University: ICON  & CBEN

Die amerikanische Rice University ist eine der stärksten Forschungseinrichtung der Welt, gemessen an der Zahl ihrer Publikationen zu Nanotechnologien. In den Veröffentlichungslisten findet sich eine Vielzahl von Einzelstudien, die sich vor allem mit den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch oder Umwelt beschäftigen. Eine der Veröffentlichungen hierzu stammt von K. Kulinowski zur Auswirkung von Nanosilber in der Umwelt. Dabei zeigt sich, dass die Wirkungsweise von Nanosilber im Gegensatz zu der von herkömmlichen Silberionen bei Weitem noch nicht so gut verstanden ist. Zwar zeigen die Studien keine problematische Toxizität durch den Einsatz des Nanosilbers auf, jedoch wird die Sammlung weiterer Daten über die Wirkungsweise von Silbernanopartikeln und ihr Verhalten in der Umwelt empfohlen.

Link zur Studie "Environmental Impacts of Nanosilver" (.pdf, 349 KB) (Stand: 2008)

Link zur Literaturliste der Rice University