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Risikobewertung & Risikomanagement

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Umweltschutz

  • Umweltschutz

    Umweltschutz @ Degussa

Mögliche Risiken, die durch die Freisetzung von Nanopartikeln in der Umwelt hervorgerufen werden könnten, müssen weiter erforscht werden. Geprüft werden sollen toxische Wirkungen auf Tiere und Pflanzen oder Anreicherungen in Luft, Wasser und Boden.

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OECD Bericht zur Umwelttoxikologie

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, hat 2014 in ihrem Bericht No 40 "Ecotoxicology and Environmental Fate of Manufactured Nanomaterials: Test Guidelines" geeignete Test zur Umwelttoxikologie und zum Verbleib von künstlich hergestellten Nanomaterialien in der Umwelt analysiert.

Link zum Bericht der OECD

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Umweltbundesamt (UBA)

Im März 2014 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Studie, die sich mit der qualitativen und quantitativen Abschätzung des Energie- und Ressourcenverbrauchs besonders vielversprechender Nano-Anwendungen auseinandersetzt. Elektrisch dimmbare Fenster sowie organische Photovoltaikmodule stehen bei der Untersuchung im Vordergrund.

Link zur Studie "Untersuchung der Auswirkungen ausgewählter nanotechnischer Produkte auf den Rohstoff- und Energiebedarf"

Eine Studie im Jahr 2010 setzt sich mit der Freisetzung von Nanopartikeln in die Umwelt auseinander.

Link zum Download der Studie auf der Webseite des UBA

Link zur Webseite des UBA

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DECHEMA/VCI

Der gemeinsame Arbeitskreis des Verbands der chemischen Industrie (VCI) und der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) namens „Responsible Production and Use of Nanomaterials“ hat 2011 ein Statuspapier in Form einer Zusammenstellung der bereits geleisteten Arbeiten und erzielten Ergebnisse in der Sicherheitsforschung zu Nanomaterialien einerseits sowie der laufenden Aktivitäten und zu erwartenden Resultate andererseits herausgegeben.

Der Fokus der Betrachtung liegt auf Deutschland mit einem Ausblick auf Arbeiten und Ergebnisse auf europäischer Ebene. Im Mittelpunkt des Statuspapiers stehen Fragen und Antworten zur Emission, Umwelt- und Humantoxikologie von Nanomaterialien. Es werden verschiedene nationale und europäische Projekte vorgestellt, die sich eingehend mit dem Sicherheitsaspekt von Nanomaterialien beschäftigt haben. Folgende Projekte beinhaltet das Statuspapier:

  • Projekte zur gesundheitsbezogenen Sicherheitsforschung von Nanomaterialien
  • Projekte zur ökologiebezogenen Sicherheitsforschung von Nanomaterialien
  • Studien zur Freisetzung von Nanoobjekten aus Kompositmaterialien und Konsumgütern

Link zum Statuspapier DECHEMA/VCI (pdf 888KB)

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Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat 2010 einen Bericht mit dem Titel "Nanomaterialien: Toxikologie/Ökotoxikologie" veröffentlicht, der den derzeitigen Sachstand zu bekannten Wirkungen von Nanomaterialien auf den Menschen und die Natur beschreibt und in sehr übersichtlicher und verständlicher Weise zusammenfasst.

Der Bericht umfasst 40 Seiten und richtet sich an die Öffentlichkeit, an Unternehmen und Überwachungsbehörden, um über die derzeitigen gesundheitlichen und umweltrelevanten Erkenntnisse bei der Exposition mit Nanomaterialien zu informieren.

Link zum Bericht Nanomaterialien: Toxikologie/Ökotoxikologie 

Im Sommer 2011 hat die LUBW eine neue Broschüre zu Nanomaterialien im Umweltbereich herausgegeben. Die Broschüre stellt Beispiele für den Einsatz von Nanomaterialien vor, die zu Umweltentlastungen führen können. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf praxisreifen oder bereits etablierten Anwendungen. Nanomaterialien im Umweltschutz sind jedoch ein relativ junges Technologiefeld, daher werden in dieser Broschüre auch innovative Lösungsansätze vorgestellt, die sich noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium befinden. Hierbei werden folgende Anwendungen im Umweltbereich thematisiert:

  • Wasser
  • Luft
  • Boden
  • Energie/Klima
  • Ressourcen- und Materialeffizienz

Link zur Broschüre der LUBW (pdf 2,26MB)

Link zur Nanotechnologieseite der LUBW

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National Research Council: Notwendigkeit eines strategischen Forschungsplans zur Vermeidung potentieller Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien

Das US-amerikanische National Research Council hat im Januar 2012 einen Bericht mit dem Titel „HEALTH AND ENVIRONMENTAL EFFECTS OF NANOMATERIALS REMAIN UNCERTAIN; COHESIVE RESEARCH PLAN NEEDED TO HELP AVOID POTENTIAL RISKS FROM RAPIDLY EVOLVING TECHNOLOGY“ veröffentlicht. Trotz umfangreicher Investitionen in die Nanotechnologien existieren nach wie vor zu wenige Kenntnisse über Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte von Nanomaterialien. Der Bericht stellt einen strategischen Ansatz für die Entwicklung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur dar, der notwendig ist, um potentielle Gesundheits- und Umweltrisiken, die von Nanomaterialien ausgehen, anzugehen.

Link zur Pressemitteilung mit Zugang zum Bericht (kostenpflichtig)

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National Nanotechnology Initative USA (NNI)

Die US-amerikanische National Nanotechnology Initiative (NNI) hat im Juli 2011 vier neue Berichte veröffentlicht, die das Ergebnis einer Reihe von Workshops zu Themen der Nanotechnologien im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit („EHS“) sind. Die teilnehmenden Experten untersuchten im Zuge der Workshops vor allem folgende vier Bereiche:

  1. Nanomaterialien und Gesundheit: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  2. Nanomaterialien und Umwelt: Instrumentierung, Messtechnik, analytische Methoden
  3. Expositionsbewertung Mensch und Umwelt
  4. Risikomanagement und ethische, gesetzliche und gesellschaftliche Auswirkungen der Nanotechnologien

Link zur Webseite der NNI mit Zugang zu den Dokumenten

Die NNI hat im Oktober 2011 eine neue Forschungsstrategie veröffentlicht, die einen umfassenden Ansatz zur Gewährleistung der sicheren, effektiven und verantwortungsvollen Entwicklung und Nutzung der Nanotechnologien bietet. Die Forschungsstrategie dient als Leitfaden für US-amerikanische Bundesoberbehörden, die wissenschaftliche Informationen für das Risikomanagement entwickeln, Entscheidungen im Bereich Regulierung treffen, auf Nanotechnologien basierende Produkte verwenden, Forschungsvorhaben planen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Die Forschungsschwerpunkte der Bereitstellung dieser Informationen sind:

  • Bewertung der Infrastruktur der Nanomaterialien
  • Bewertung der Belastung für Mensch und Umwelt
  • Risikobewertung und Risikomanagementmethoden
  • Informatik und Modellierung

Die Strategie berücksichtigt hierbei ethische, rechtliche und gesellschaftliche Implikationen der Nanotechnologien.

Link zum Artikel auf der Webseite der NNI mit Zugang zur Forschungsstrategie 2011

Ende Januar 2012 hat die NNI einen Bericht veröffentlicht, der die Studie des National Research Council (NRC) "A Research Strategy for Environmental, Health, and Safety (EHS) Aspects of Engineered Nanomaterials (ENMs)" mit der Forschungsstragie des NNI vom Oktober 2011 vergleicht.

Link zum Artikel auf der Webseite des NNI

Link zur Webseite mit Zugang zu aktuellem Strategieplan 2016

Link zur Webseite des NNI

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Rice University: ICON  & CBEN

Die amerikanische Rice University ist laut Ranking die drittstärkste Forschungseinrichtung der Welt, gemessen an der Zahl ihrer Publikationen zu Nanotechnologien. In den Veröffentlichungslisten findet sich eine Vielzahl von Einzelstudien, die sich vor allem mit den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch oder Umwelt beschäftigen. Eine der jüngsten Veröffentlichungen hierzu stammt von K. Kulinowski zur Auswirkung von Nanosilber in der Umwelt. Dabei zeigt sich, dass die Wirkungsweise von Nanosilber im Gegensatz zu der von herkömmlichen Silberionen bei Weitem noch nicht so gut verstanden ist. Zwar zeigen die Studien keine problematische Toxizität durch den Einsatz des Nanosilbers auf, jedoch wird die Sammlung weiterer Daten über die Wirkungsweise von Silbernanopartikeln und ihr Verhalten in der Umwelt empfohlen.

Link zur Studie (.pdf, 349 KB)

Link zur Literaturliste der Rice University