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Internationale Forschungsprojekte

  • Internationale Forschungsprojekte

    Internationale Forschungsprojekte © Media Mates Oy | iStock

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung bedeutender internationaler Forschungsprojekte. Es handelt sich um eine Auswahl. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

ENPRA | ICON (USA) | SnIRC | WWICS: Project on Emerging Nanotechnologies

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ENPRA (Laufzeit: 01.05.2009 - 31.10.2012)

Unter der Führung des Edinburgher Institute of Occupational Medicine (IOM) wurde  das Forschungsprojekt ENPRA - Engineered NanoParticle Risk Assessment initiiert, an dem 15 europäische Länder und sechs US-amerikanische Partner beteiligt waren.

Ziel des Projekts war es, eine Risikobewertung künstlich hergestellter Nanopartikel zu entwickeln und durchzuführen sowie die langfristige, nachhaltige Entwicklung der Nanotechnologien zu unterstützen.

Link zur Übersichtsseite des Projektes

Link zur Zusammenfassung des Absschlussberichtes auf CORDIS

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ICON (USA)

International Council on Nanotechnology (ICON)


Als globales Netzwerk will ICON eine nachhaltige Nanotechnologie-Industrie schaffen, indem es die Beziehungen zwischen Stakeholdern weltweit fördert. Betrieben wird es vom Center for Biological and Environmental Nanotechnology der Rice University, das dafür die finanzielle und verwaltungstechnische Struktur bietet. ICON hat zur Aufgabe, die mit der Nanotechnologie verbundenen Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu beurteilen, zu kommunizieren und zu reduzieren. Gleichzeitig sollen die Vorteile der Nanotechnologien für die Gesellschaft maximiert werden. Seine Aktivitäten umfassen beispielsweise technische Forschung in Nano-Zell-Interaktionen,  Entwicklung von Nanomaterial-Standards, Terminologie und soziale Studien. Die Bündelung von Ressourcen der Nanotechnologie-Industrie, von Regierungen und der Wissenschaft ermöglicht eine große Bandbreite an Projekten, die allen Stakeholdern zugute kommen sollen.  

Link zur Seite von ICON

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NANOaers (Laufzeit: 01.05.2016 - 30.09.2019)

Industriell hergestellte Nanomaterialien (MNM) gelangen in die Luft und können sich durch die Atmung in den Atemwegen anlagern. Über Alterungsprozesse und Verhalten in Anwesenheit anderer Chemikalien ist bislang wenig bekannt. Diese Aspekte sind jedoch notwendig, um das Risikopotential von Nanomaterilien auf lebende Organismen einschätzen zu können. Das Projekt NANOaers, welches durch das Forschungsrahmenprogramm ERA-NET SIINN gefördert wird, untersucht Silber Nanopartikel und Cerdioxid Nanopartikel sowie ihren möglichen Effekt auf die Gesundheit. Nanomaterialien sind in der Lage andere Substanzen zu binden, wodurch diese dann in die Lunge befördert werden. Ohne die Nanopartikel als Trägermaterial würden diese Substanzen nicht dorthin gelangen. Um den Effekt von Nanomaterialien als solchen festzustellen, werden alle Versuche ebenfalls mit Mikropartikeln durchgeführt. 

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Risikobewertung (BfR) koordiniert. Neben europäischen Ländern ist auch die USA an diesem Projekt beteiligt.

Link zur Pressemitteilung des BfR

Link zur Projekthomepage von NANOaers

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Safety of Nano-materials Interdisciplinary Research Centre (SnIRC, UK)

SnIRC, ein multidisziplinärer Forschungsverbund, gründet sich auf bestehende Zusammenarbeit der folgenden Institutionen:

  • Institute of Occupational Medicine in Edinburgh
  • Napier University
  • Aberdeen University
  • Edinburgh University
  • US National Institute of Occupational Safety and Health (NIOSH)

Ziel des Forschungsverbunds ist es, Daten zur Toxizität, Epidemiologie, Persistenz, Expositionswegen und zur Bioakkumulation künstlich hergestellter Nanopartikel zu erarbeiten. Darüber hinaus werden Methoden und Instrumente entwickelt, um Nanomaterialien zu messen und das Verhalten zu beobachten. SnIRC sollte zum führenden englischsprachigen Zentrum (Großbritannien) für die Information und Beratung zu möglichen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltauswirkungen von Nanomaterialien (insbesondere Nanopartikel und Nanotubes) werden, jedoch wurden die Aktivitäten eingestellt.

Link zur Homepage von SnIRC

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Woodrow Wilson International Center for Scholars: Project on Emerging Nanotechnologies (USA) (Laufzeit: 2005 - 2010)

Das Project on Emerging Nanotechnologies (PEN) wurde im April 2005 als Partnerprojekt des "Woodrow Wilson International Center for Scholars" und des "Pew Charitable Trusts" eingerichtet. Ziel dieses Projektes war es sicherzustellen, dass die Entwicklung im Bereich Nanotechnologien weiter voranschreitet und mögliche Risiken minimiert werden. Das öffentliche Engagement sowie die Einbeziehung der Konsumenten sollten gefördert werden. Außerdem sollten die potentiellen Vorteile dieser neuen Technologien realisiert werden.

Das Projekt arbeitetete mit Forschern, Regierung, Industrie, NGOs, Politik und Behörden zusammen. Auf langfristige Sicht sollten Lücken in Wissen und Regulierungsfragen  erkannt werden, um anschließend Lösungsmöglichkeiten zu finden, diese Lücken zu schließen. Sämtliche Resultate wurden mittels einer Publikation und im Internet öffentlich zugänglich gemacht.

Im März 2011 hat PEN eine aktualisierte Bestandsaufnahme von mehr als 1300 künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte veröffentlicht, die auf dem freien Markt erhältlich sind. Ziel dieser Bestandsaufnahme soll es sein, Hilfe zur Aufklärung der Verbraucher bereitzustellen sowie Regulierungsstellen zu fördern, dass diese interne Kapazitäten zur Bezeichnung von Produkten entwickeln. Die Aktualisierung kennzeichnet hierbei Produkte, die bisher verkauft wurden, aber möglicherweise nicht mehr verfügbar sind.

Link zum Artikel über die Bestandsaufnahme auf der Webseite von PEN

Link zur aktualisierten Bestandsaufnahme künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte

Link zum "Project on Emerging Nanotechnologies"

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