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Internationale Forschungsprojekte

  • Internationale Forschungsprojekte

    Internationale Forschungsprojekte © Media Mates Oy | iStock

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung bedeutender internationaler Forschungsprojekte. Es handelt sich um eine Auswahl. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

ENPRA | ICON (USA) | OECD | Regulating Nanotechnologies in the EU and the US | SnIRC | WWICS: Project on Emerging Nanotechnologies

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ENPRA (Engineered NanoParticle Risk Assessment)

Unter der Führung des Edinburgher Institute of Occupational Medicine (IOM) wurde  2010 ein Forschungsprojekt initiiert, an dem 15 europäische Länder und sechs US-amerikanische Partner beteiligt sind.

Ziel des Projekts ist, eine Risikobewertung künstlich hergestellter Nanopartikel zu entwickeln und durchzuführen sowie die langfristige, nachhaltige Entwicklung der Nanotechnologien zu unterstützen.

Link zur Übersichtsseite des Projektes

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ICON (USA)

International Council on Nanotechnology (ICON)
Als globales Netzwerk will ICON eine nachhaltige Nanotechnologie-Industrie schaffen, indem es die Beziehungen zwischen Stakeholdern weltweit fördert. Betrieben wird es vom Center for Biological and Environmental Nanotechnology der Rice University, das dafür die finanzielle und verwaltungstechnische Struktur bietet. Die Bündelung von Ressourcen der Nanotechnologie-Industrie, von Regierungen und der Wissenschaft ermöglicht eine große Bandbreite an Projekten, die allen Stakeholdern zugute kommen sollen.

ICON: The Virtual Journal of Nanotechnology Environment, Health and Safety
Diese von ICON herausgegebene virtuelle Zeitschrift erscheint monatlich und beinhaltet Zitate und Verweise auf Artikel aus vielen verschiedenen "traditionellen" Zeitschriften, die auf Umwelt- und Gesundheitsfolgen von Nanotechnologien, insbesondere Nanomaterialien, Bezug nehmen. Dabei wird auf die EHS-Datenbank von ICON zurückgegriffen, und die Inhalte in einem leserfreundlichen Format organisiert. In Zukunft geplante "special features" sind beispielsweise eine wechselnde Gast-Herausgeberschaft und eine Serie von "Occasional Papers", gelegentliche Veröffentlichungen zu speziellen, interessanten Themen aus Inhalten der Datenbank. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, aktuelle Fachartikel zur Toxizität und Exposition von Nanopartikeln herunterzuladen. Eine Kurzbeschreibung (in englischer Sprache) finden Sie hier.

Die nanotechnology coalition veröffentlicht die erste online Datenbank wissenschaftlicher Erkenntnisse über Nutzen und Risiken von Nanomaterialien.

Link zur Seite von ICON

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Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Unter dem Dach der OECD arbeiten derzeit ca. 30 Mitgliedstaaten zusammen, um auf internationaler Ebene Aktivitäten zu Nanotechnologien zu koordinieren. Gearbeitet wird in zwei grundlegenden Projekten:

Seit 2006 besteht eine internationale Arbeitsgruppe zu künstlich hergestellten Nanomaterialien, die "Working Party on Manufactured Nanomaterials" (WPMN). Im Rahmen der Serie "Safety of Manufactured Nanomaterials" hat die OECD mittlerweile über 40 Publikationen zur Sicherheit von Nanomaterialien veröffentlicht.

Link zur Webseite mit Zugang zu den Publikationen der WPMN

Seit 2007 besteht außerdem die Working Party on Nanotechnology (WPN). Die Experten arbeiten zu Indikatoren und Statistik, dem Umfeld von Unternehmen, internationaler Forschungs-Zusammenarbeit, Bürger-Beteiligung und -Dialogen. Eine Sondergruppe beschäftigt sich mit der globalen Herausforderung, mit Nanotechnologien sauberes Trinkwasser herzustellen.

Link zur Working Party on Nanotechnology

Im Januar 2011 hat die OECD eine Broschüre mit dem Titel "Nanosafety at the OECD: The  First Five Years 2006-2011" herausgegeben. Die 15-Seitige Broschüre beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Was ist Nanotechnologie?
  • Warum Nanosicherheit?
  • Warum geht die OECD der Frage der Sicherheit von Nanomaterialien nach?

Link zur Broschüre (.pdf, 180 KB)

Im Mai 2011 hat die OECD einen neuen Bericht mit dem Titel "Current Developments/Activities on the Safety of Manufactured Nanomaterials" herausgegeben. Das Dokument nimmt Bezug auf laufende Entwicklungen und Aktivitäten zur Sicherheit von hergestellten Nanomaterialien in OECD-Mitgliedstaaten, internationalen Organisationen - wie der ISO, der FAO und der WHO - sowie weiteren Delegationen, welche am 8. Tour-de-Table Treffen der OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials im März 2011 in Paris teilgenommen haben.

Link zum Bericht der OECD (.pdf, 636 KB)

Im Dezember 2011 hat die Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN) der OECD zwei neue Berichte veröffentlicht.

Link zum Bericht „National Activities on Life Cycle Assessment of Nanomaterials“ (.pdf, 300 KB)

Link zum Bericht „Regulated Nanomaterials: 2006-2009“ (.pdf, 408 KB)

Im April 2012 ist ein neuer Bericht erschienen, der wichtige Themen, Strategien und Ansätze zur Risikobewertung künstlich hergestellter Nanomaterialien thematisiert.

Link zum Bericht "Important Issues on Risk Assessment of Manufactured Nanomaterials" (.pdf, 605 KB)

Das im Mai 2012 neu veröffentlichte Dokument „Current Developments on the Safety of Manufactured Nanomaterials – Tour de Table“ trägt Informationen zusammen, die von den Mitgliedsländern oder anderen Delegationen zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sicherheit künstlich hergestellter Nanomaterialien in ihren Ländern oder Organisationen bereitgestellt werden.

Link zum Bericht der OECD „Current Developments on the Safety of Manufactured Nanomaterials – Tour de Table“ (.pdf, 712 KB)

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Woodrow Wilson International Center for Scholars: Project on Emerging Nanotechnologies (USA)

Das Project on Emerging Nanotechnologies wurde im April 2005 als Partnerprojekt des "Woodrow Wilson International Center for Scholars" und des "Pew Charitable Trusts" eingerichtet. Ziel dieses Projektes ist es sicherzustellen, dass die Entwicklung im Bereich Nanotechnologien weiter voranschreitet und mögliche Risiken minimiert werden. Das öffentliche Engagement sowie die Einbeziehung der Konsumenten soll gefördert werden. Außerdem sollen die potentiellen Vorteile dieser neuen Technologien realisiert werden.

Das Projekt arbeitet mit Forschern, Regierung, Industrie, NGOs, Politik und Behörden zusammen. Auf langfristige Sicht sollen Lücken in Wissen und Regulierungsfragen  erkannt werden, um anschließend Lösungsmöglichkeiten zu finden, diese Lücken zu schließen. Sämtliche Resultate werden mittels einer Publikation und im Internet öffentlich zugänglich gemacht.

Im März 2011 hat PEN eine aktualisierte Bestandsaufnahme von mehr als 1300 künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte veröffentlicht, die auf dem freien Markt erhältlich sind. Ziel dieser Bestandsaufnahme soll es sein, Hilfe zur Aufklärung der Verbraucher bereitzustellen sowie Regulierungsstellen zu fördern, dass diese interne Kapazitäten zur Bezeichnung von Produkten entwickeln. Die Aktualisierung kennzeichnet hierbei Produkte, die bisher verkauft wurden, aber möglicherweise nicht mehr verfügbar sind.

Link zum Artikel über die Bestandsaufnahme auf der Webseite von PEN

Link zur aktualisierten Bestandsaufnahme künstlich hergestellter nanohaltiger Produkte

Link zum "Project on Emerging Nanotechnologies"

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