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Risikobewertung & Risikomanagement

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Exposition

  • Exposition

    Exposition ©AlexRaths | iStock

Bei der Bewertung von Risiken steht neben der Toxizität von Materialien die Frage im Mittelpunkt, ob eine Exposition von Mensch und Umwelt möglich ist. Neben der Bestimmung der Menge an Nanopartikeln ist auch die genaue Betrachtung des Weges vonnöten, über den die Partikel in den Körper gelangen können.

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NanoCare

Innerhalb von NanoCare, welches als eine Fördermaßnahme des BMBF entstand, wurden verschiedene Expositionswege näher untersucht und eine Vielzahl von Studien ausgewertet. Der Abschlussbericht liegt seit 2010 vor. Auf dem Internetportal von DaNa werden die Ergebnisse von NanoCare für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und mit anschaulichen Funktionsgrafiken auf die verschiedenen Wege hingewiesen, wie Nanomaterialien in den Körper gelangen können:

  1. Einatmen durch die Lunge (Inhalativer Pfad)
  2. Aufnahme durch die Haut (Dermaler Pfad)
  3. Aufnahme über den Verdauungstrakt (Oraler Pfad)

Weiterhin wird ihre unterschiedliche Bedeutung bei der Risikobewertung von Nanomaterialien thematisiert. Zusätzlich stellt sich die Frage der sog. Zellgängigkeit von Nanopartikeln.

Link zum Portal Nanopartikel.info

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NanoDerm: Haut als Barriere

Das EU-Projekt NanoDerm beschäftigte sich mit der Analyse von Haut als Barriere für Nanopartikel. Ziel ist die Entwicklung neuer Methoden (hochauflösende Ionenmikroskopie, Radiotracer) bei Querschnittsuntersuchungen der Haut, um die Fähigkeiten der Haut zu untersuchen, als Barriere gegen Nanomaterialien zu dienen. Getestet wurden Titandioxid und Zinkoxid in Nanoform, die beide in Kosmetikprodukten vorkommen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die gesunde Haut eine gute Barriere gegenüber Nanomaterialien darstellt und diese nicht über die Haut in den Körper vordringen. Der Abschlussbericht des Projekts kann hier heruntergeladen werden.

 

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OECD-Bericht zur Exposition

Ein 2009 erschienener Bericht der OECD ("Report of an OECD Workshop on Exposure Assessment and Exposure Mitigation: Manufactured Nanomaterials"), der mit Unterstützung der deutschen BAuA und des VCI erstellt wurde, stellt verschiedene Maßnahmen zur Messung, Bewertung und Reduzierung der Exposition mit Nanomaterialien vor.

Link zum Bericht (.pdf, 4,41 MB)