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Öffentliche Wahrnehmung & Dialog

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EU/Europäische Umfragen

  • EU/Europäische Umfragen

    EU/Europäische Umfragen © Italianestro | Dreamstime.com

Innerhalb der Europäischen Union wurden regelmäßig Erhebungen zu den Einstellungen der Öffentlichkeit in Bezug auf verschiedene Technologien durchgeführt. Auf dieser Seite finden Sie sowohl vergleichende Analysen auf EU-Ebene wie auch Studien zu den Einstellungen in einzelnen Mitgliedsländern.

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REACH REFIT-Evaluierung

Die Europäische Kommission führt im Rahmen ihrer Berichterstattungspflicht eine Bewertung der REACH-Verordnung durch, um die Fortschritte bei der Verwirklichung der gesetzten Ziele der Verordnung zu evaluieren. Die zweite REACH-Überprüfung, die im Jahr 2017 durchgeführt wird, findet parallel zur Eignungsprüfung der wichtigsten Chemikaliengesetze statt. Die REACH REFIT-Evaluierung (REACH Review 2017) baut auf den Ergebnissen der ersten REACH-Studie aus dem Jahr 2013 auf und untersucht die wichtigsten Entwicklungen seither. Die Evaluierung ist Teil des Regulierungsprogramms der Kommission (REFIT) und umfasst folgende fünf obligatorische Bewertungskriterien: Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz, Kohärenz und EU-Mehrwert. Durch die Umfrage sollen Ansichten der Stakeholder, wie auch fehlende Elemente und Stärken/Schwächen von REACH festgestellt werden. Der Online-Fragebogen war frei zugänglich von Oktober 2016 bis zum Januar 2017. Die Ergebnisse werden unter folgendem Link veröffentlicht.

Link zu weiteren Informationen zur REACH-REFIT Evaluierung 2017

 

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Nanopinion

Das Projekt Nanopinion analysiert die öffentliche Meinung in Europa. Es handelt sich um ein von der EU-Kommission gefördertes, europaweites Dialogprojekt, mit dem besonderen Ziel, Schüler neben anderen Stakeholdern in einen Dialog um Nanotechnologien einzubeziehen. Schülergruppen in verschiedenen Ländern werden ermutigt, in Round Tables und an Live-Debatten mit Experten teilzunehmen sowie selber Materialien über ihre Interessenpunkte auf der Website zusammenzustellen. Unterstützt wird der Dialog durch Themenseiten in Zeitungen wie "The Guardian" und "El Mundo". Im Vordergrund des Projektes steht ebenfalls der Austausch über Twitter und Facebook. Das Projekt ist Teil des siebten Europäischen Rahmenprogramms und baut auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des Vorgängerprojekts Nanochannels auf.

Link zur Website von Nanopinion

Link zur Facebookpräsenz

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Eurobarometer 2010: Europeans and Biotechnology in 2010

Die Europäische Kommission hat im November 2010 die Eurobarometer-Umfrage "Europeans and Biotechnology in 2010- Winds of Change" veröffentlicht.

Bei den Eurobarometer-Berichten handelt es sich um Umfragen, die bereits seit 1973 zur öffentlichen Wahrnehmung verschiedener Themen in Europa durchgeführt werden.

Der Bericht geht explizit auf Nanotechnologien ein. Die Ergebnisse aus Deutschland zu diesem Bereich können wie folgt zusammengefasst werden:

 
  • 43,4 % der Deutschen schreiben Nanotechnologien positive Effekte zu (EU 41,1 %), negative Effekte sehen 12,6 % (EU 10,0 %). Keine Angaben machen 37,0 % (EU 40,3 %).
 
  • Das Wissen der Deutschen liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt: 64,7 % der Befragten haben den Begriff schon gehört (EU 46, 3% ), 35,3 % haben noch nie etwas von Nanotechnologien gehört (EU 53,7%). Viele weitere Details finden Sie im Bericht

 

Link zum Bericht "Europeans and Biotechnology in 2010" (.pdf 1,4MB)

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Eurobarometer 2010: Wissenschaft und Technik

Aus einer Eurobarometer-Umfrage zum Thema Wissenschaft und Technik, welche im Juni 2010 veröffentlicht wurde, lassen sich einige generelle Rückschlüsse auf den  kommunikativen Umgang mit Informationen zu Technik und wissenschaftlichen Erkenntnissen ziehen. So wurde in etwa herausgefunden, dass EU-Bürger

  • ein grundsätzlich positives Bild von Wissenschaft und Technik haben, jedoch wenig über die Arbeit von Wissenschaftlern wissen;
  • nach wie vor sehr optimistisch (wenn auch leicht geringer als noch 2005) gegenüber den Auswirkungen von Wissenschaft und Technik sind;
  • Wissenschaftlern in der Entscheidungspflicht über Wissenschaftsthemen sehen - über diese Entscheidungen aber informiert werden wollen;
  • Wissenschaftler ihre Ergebnisse kommunizieren sollten, aber dass sie dies nicht sehr effizient tun.

Weitere Ergebnisse finden Sie in dem (englischen) Gesamttext.

Link zum Eurobarometer Science and Technology (.pdf, 9,85 MB)

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Flash Eurobarometer: "Young People and Science" (EU)

Das Eurobarometer ist eine regelmäßige Befragung zu unterschiedlichsten Themen, die alle EU-Staaten abdeckt. Die Befragung wird von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben und wurde bereits 1973 das erste Mal durchgeführt. Die sogenannten "Flash" Eurobarometer-Befragungen sind telefonische ad-hoc-Umfragen, meistens zu neuesten Ereignissen und Entwicklungen.

Die Befragung mit dem Titel "Young People and Science" beschäftigt sich mit der Frage nach den Einstellungen junger Menschen in Europa zu neuen Technologien und Wissenschaft im Allgemeinen. Der Fokus dieser Befragung liegt nicht auf Nanotechnologien im Speziellen. Jedoch tauchen verschiedene Fragen dazu auf und geben dem interessierten Leser einen aufschlussreichen Einblick über die Akzeptanz dieser Technologie bei Jungen Europäern.

Link zur Umfrage: "Young People and Science" 2008 (engl., .pdf MB 4,2)

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Nanologue Projekt (EU)

Das EU-geförderte Projekt "nanologue" wurde 2007 abgeschlossen. In einer Projektphase wurden Interviews, sowohl mit Experten als auch mit Bürgern, durchgeführt. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung zeigen eindeutig, dass vor allem ausreichende Informationen über potentielle Risiken des Einsatzes von Nanotechnologien gefordert werden. Der Information über potentielle Risiken wird dabei ein höheres Gewicht beigemessen als der Erörterung möglicher Chancen.

Das Projekt ist bereits abgeschlossen. Projektinformationen sind nach wie vor im Internet unter den aufgeführten Links zu finden.

Link zum Bericht der Europäischen Kommission zu "nanologue"

Link zu weiteren Informationen zum Projekt

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Eurobarometer 2006: Vergleich EU, USA und Kanada

Im Rahmen einer Eurobarometer-Umfrage 2005 zu Biotechnologien wurden auch die Einstellungen zu Nanotechnologien abgefragt. Diese wurden mit den Ergebnissen von Befragungen in den USA und Kanada verglichen. Die Positionen unterscheiden sich in einigen Punkten: Zuerst jedoch sehen die Europäer und Amerikaner einen Nutzen für die Gesellschaft in dieser neuen Technologie. Die Europäer haben mehr Vertrauen in die gesetzliche Regulierung. Sie befürchten außerdem weniger Risiken. Interessant ist der Vergleich der Voreinstellungen zu neuen Technologien oder Innovationen insgesamt. Die Europäer sehen vergleichsweise weniger Chancen in anderen Technologien, beispielsweise im Bereich der Kernenergie oder der Gentechnologie in Lebensmitteln. Bei Nanotechnologien erwarten die Europäer mehr Nutzen als die Amerikaner oder Kanadier.

Link zur Studie (.pdf, 609 KB)

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British Market Research Bureau/ Royal Society: Nanotechnology: Views of the general public (UK)

Im Jahr 2004 hat das British Market Research Bureau im Auftrag der Royal Society und der Royal Academy of Engineering Nanotechnology Working Group quantitative und qualitative Studien mit 1005 Befragten unternommen, mit dem Ziel, öffentliche Einstellungen zu Nanotechnologien und die Akzeptanz ihrer Nutzung in Großbritannien zu erforschen. Nur 29% der Befragten war der Begriff Nanotechnologien bekannt.  Die Mehrheit (68%) zeigte aber eine positive Einstellung und nur 4% waren der Ansicht, dass die Nanotechnologie "alles verschlimmern könnte". Leistungen sind im Medizin- sowie im Kosmetik- und Umweltbereich zu erwarten. Der Ernährungsbereich wurde nicht erwähnt.
 

Link zur Studie (.pdf, 759 KB)