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Risikobewertung & Risikomanagement

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Codes of Conduct

  • Codes of Conduct

    Codes of Conduct © Björn Meyer | iStock

Derzeit werden Anpassungen des rechtlichen Rahmens auf europäischer wie auf nationaler Ebene diskutiert. So lange dieser Prozess andauert, setzen Unternehmen, Verbände wie auch Regulatoren auf freiwillige Verhaltensregeln, die so genannten "Codes of Conduct". 

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EU-Kommission: Europäischer Verhaltenscodex für Nanowissenschaften und Nanotechnologien

Der von der europäischen Kommission vorgeschlagene Verhaltenscodex soll einen verantwortungsvollen Umgang in den Nanowissenschaften und Nanotechnologien anleiten. Der freiwillige Code of Conduct umfasst 7 generelle Prinzipien (unter anderem Nachhaltigkeit, Verantwortlichkeit sowie das Prinzip der Vorsorge) und soll sicherstellen, dass sich Forschungsinstitute, Universitäten und Firmen um die sichere Entwicklung und Anwendung der Nanotechnologien bemühen.

Link zur Pressemitteilung (englisch)

Link zum EU-Verhaltenscodex für verantwortungsvolle Forschung im Bereich der Nanowissenschaften und -technologien (PDF, 1,55 MB)

Im EU-Projekt NanoCode wurden die ersten Erfahrungen mit dem Code of Coduct analysiert und ein „MasterPlan“ mit Empfehlungen zur Überarbeitung und Umsetzung des „Code of Conduct“ veröffentlicht. Im Hinblick auf zentrale Nanotechnologie-Akteure werden die Umsetzbarkeit des CoC, die Notwendigkeit struktureller Änderungen des Verhaltenskodex sowie die Kompatibilität des CoC mit dem Regierungshandeln diskutiert.

Link zum Masterplan (englisch) (PDF, 1,52 MB)

Link zum CodeMeter (englisch) (PDF, 1,82 MB)

Link zur Übersichtsseite "Nanotechnologie" der EU-Kommission

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Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz: Code of Conduct Nanotechnologien

Im Zentrum des Code of Conduct der schweizerischen Groß- und Einzelhändler steht die Forderung nach mehr Informationen von Seiten der Hersteller. Festgelegt wird ebenfalls der verantwortungsbewusste Umgang mit Nanotechnologien in der Herstellung sowie die Unbedenklichkeit der Produkte in Bezug auf Gesundheits- und Umweltrisiken. Die Beteiligten verpflichten sich, über Produkte die Nanotechnologien beinhalten, alle relevanten Informationen offen zu legen.

Link zum Code of Conduct der IG DHS

Link zur Website der IG DHS

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Nano Risk Framework

Das "Nano Risk Framework", wurde im Dialog zwischen DuPont und der amerikanischen Umweltorganisation "Environmental Defense Fund" entwickelt. Es beschreibt den Prozess einer systematischen mehrstufigen Bewertung von Nanotechnologien. Dazu wird eine zyklische Bewertung von Exposition und Gefährdungspotenzialen vorgenommen, die durch die Risikobewertung und Maßnahmen des Risikomanagments ergänzt wird. Anschließend wird der Prozess analysiert und ggfs. modifiziert.

Link zur Nano Risk Framework Webseite mit Zugang zu den Dokumenten

Link zur Übersichtsseite

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Responsible Care

"Responsible Care" ist die internationale Initiative der chemischen Industrie. Sie beinhaltet die eigenverantwortliche Regulierung der chemischen Industrie um nachhaltiges, sozial verantwortliches Handeln aufzuzeigen. Dabei gehören insbesondere die Produkt- und Gesundheitssicherheit zum Hauptaugenmerk der Corporate Responsibility. Auch wenn Nanomaterialien nicht explizit aufgeführt sind, werden sie von der freiwilligen Selbstkontrolle der beteiligten Unternehmen abgedeckt.

Link zur Übersichtsseite

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Responsible NanoCode

Die Kooperation aus Royal Society, Insight Investment und The Nanotechnology Industries Association entwickelte gemeinsam den "Responsible NanoCode". Mit der Unterzeichnung des Codes verpflichten sich Organisationen, proaktiv verschiedene organisatorische und technische Maßnahmen zum Umwelt- und Gesundheitsschutz durchzuführen und offen zu kommunizieren. 

Link zur Website des Responsible NanoCode

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Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) (Schweiz): Sicherheitsdatenblatt

Ende des Jahres 2010 hat die Schweizerische Eidgenossenschaft ein Sicherheitsdatenblatt mit dem Titel "Leitfaden für synthetische Nanomaterialien" veröffentlicht. Synthetische Nanomaterialien haben zunehmend Bedeutung in unserem Alltag. Die Informationen über deren Eigenschaften innerhalb der Produktions- und Weiterverarbeitungsketten sind für die Festlegung der jeweils notwendigen Schutzmaßnahmen von großer Wichtigkeit. Deshalb hat das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO einen Leitfaden für das Erstellen von Sicherheitsdatenblättern für Chemikalien erarbeitet, welche aus Nanomaterialien bestehen oder solche enthalten.

Link zum Artikel mit Zugang zum Sicherheitsdatenblatt: Leitfaden für synthetische Nanomaterialien

Die erste Version des Sicherheitsdatenblatts vom Dezember 2010 wurde aufgrund neuer wissenschaftlicher Entwicklungen und Definitionen mehrmals aktualisiert.  Die zwei SDB-Beispiele wurden in ein separates Dokument neu überführt. Das ebenso neu geschaffene Merkblatt zum Leitfaden fasst die wichtigsten Informationen auf drei Seiten zusammen.

Link zur aktuellen Version des Sicherheitsdatenblatts (Stand: November 2016) (PDF, 855 KB)

Link zu zwei Beispielen zum Leitfaden (Stand: November 2016) (PDF, 758 KB)

Link zum Merkblatt (Stand: November 2016) (PDF, 203 KB)

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